Alles, wo unseres ist, ist ein Teil von uns

Nur jeder selbst kann das befreien, was er einst für unfrei in sich erklärt hat

So manches schönes Haus wurde in diesen Tagen (über/ge)flutet.  Wie ich in meinem Buch „Der Mensch uns seine Heilung“ in dem Kapitel „Die Flut“ schreibe, kann so ein Haus ob jetzt auf der Traumebene oder in der „Wirklichkeit“ den eigenen Körper und Energiesystem symbolisieren. So gibt es heutzutage Häuser, die fast steril wirken oder solche die mit einem „Unrat“ an Vergangenheit vollgestopft sind. Das flutende Wasser, die Wellen, der Schlamm macht kein Unterschied zwischen diesen und zeigt gnadenlos auch noch so gut getarnte Risse und Löcher auf. So schreibe ich im Buch zu diesem Thema das immer aktueller wird:

 … jeder muss früher oder später seinen eigenen Mist – den er produzierte (egal ob es sich um materiellen oder emotionalen oder mentalen oder sogar spirituellen Mist handelt), den er nicht wahrhaben wollte, unter den Teppich kehrte, den er anderen in die Schuhe schob – aufräumen (transformieren).

FlutDer Schlamm ist auf gewisse Weise mit uns verbunden. Es ist unsere Energie, unsere Emotionen, unsere Gedanken, Vorstellungen, Glaubensysteme, mit denen wir uns identifiziert, sie für unsere genommen haben.  Deswegen kann kein anderer für uns aufräumen und erkennen, so wie wir für niemanden aufräumen und erkennen können. Die Transformation, also die Umwandlung von einer verstoßenen und dadurch gebundenen, verdichteten Form, kann nur in eigenem Bewusstsein stattfinden. Nur jeder selbst kann das befreien, was er einst für unfrei in sich erklärt hat – dies kann keiner für ihn tun und er kann es für niemanden tun.

 

Aus dem Buch „Der Mensch und seine Heilung“ von Kristina Hazler, Seite 25 (Kapitel: „Die Flut“)