Die Psychosomatik war gestern und ist nur ein Teil der Wahrheit

Themen: Psychosomatik und sogenannte psychosomatische Erkrankungen, psychosomatische Schmerzen, psychosomatische Beschwerden, psychosomatische Ursachen

Wie ich in meinem letzten Artikel Wenn die Zeit zum Packen gekommen ist geschrieben habe, ist es für viele die Zeit gekommen, die Koffer zu packen und aufzubrechen. Für die meisten ist es metaphorisch gemeint; wobei wir den Begriff Metapher langsam auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten sollten. Metapher ist etwas, das wir in ein erklärbares Bild verpacken, das sich aber in unserer physischen Realität dann doch nicht eins zu eins abspielt und doch irgendwie spürbar ist. Das bedeutet jedoch nicht, dass sich das, was wir mit unserem inneren Auge sehen, auf einer anderen Ebene nicht wortwörtlich abspielt und dessen Wellen sich bis zu unserer physischen Realität durchschlagen – deswegen spüren wir ja auch etwas. So meine ich es auch mit dem Koffer. Nur, weil wir im so genannten „Hier und Jetzt“ keinen Koffer packen, weil wir nicht wissen würden, wohin wir reisen sollten, heißt es nicht, dass wir auf einer anderen Ebene nicht unsere „sieben Sachen“ packten und uns fortbewegen. Wohin und wozu – das spürt jeder in sich selbst – in einer Form von Sehnsucht, Unruhe, Ungeduld oder vielleicht auch Furcht – wenn er sich nicht erklären kann, was da auf ihn zukommt, was da gerade mit ihm geschieht.

Wenn wir uns erlauben zu denken, dass manche Metaphern keine Metaphern sind, sondern Realität, so beginnen wir, in einem mehrdimensionalen und/oder multidimensionalen Geschehen zu erwachen. Wir beginnen zu verstehen, dass wir nicht alles, was wir in uns spüren und erwarten mit unseren Augen – nur in dieser einen Zeit- und Raumebene sehen müssen. So hilft es, mit dem Zweifel über eigene Empfindungen, „Visionen“, Wahrnehmungen aufzuhören, da diese Zweifel eigentlich das sind, was uns nicht erlaubt, den tieferen/erweiterten Sinn zu erkennen.

Aus diesem Grund höre ich sofort damit auf, in Metaphern zu schreiben und ihr wisst, dass ich mich in einer Realität bewege, die sich über verschiedene, mehr oder weniger sichtbare, Ebenen bewegt und dann schreibe ich den ersten Satz noch einmal:

Psychosomatik war gesternWie ich in meinem letzten Artikel geschrieben habe, ist für viele die Zeit gekommen, die Koffer zu packen und aufzubrechen. Manche sitzen bereits in ihren Taxis, Autos, Zügen, Schiffen, Flugzeugen oder anderen Reisemitteln (dann habt ihr sicher in den letzten Tagen/Wochen geträumt, dass ihr euch in so einem Transportmittel befindet) und manche sind bereits an dem neuen Reiseziel angekommen.

Das Täuschende ist, dass wir uns physisch meist noch am gleichen Ort und an der gleichen Stelle befinden und keine gravierenden Veränderungen sichtbar sind. Wäre hier nicht dieses Gefühl, dass etwas anders ist. Manchmal fühlt es sich sogar so an, als wären wir nicht mehr die Selben oder die Welt um uns herum irgendwie verkehrt. Ihr könnt es euch auch so vorstellen: Ihr wurdet zu einer anderen Stelle geflogen und diese garantiert euch einzig und alleine einen anderen Blickwinkel auf das gleiche Geschehen, das ihr bereits vorhin betrachtet habt bzw. in dem ihr euch befunden habt.

In meinem vorletzten Artikel schrieb ich über die, für manche aktuellen, nächsten Reiseziele mit den Worten „Der nächste Aufstieg ist der Abstieg“. Wenn diese Worte keine Metapher sein sollten, sondern eine Erklärung, sogar (für mich) ein Fakt, so bedeutet diese Aussage, dass es, um die nächste Stufe der persönlichen Entwicklung zu erreichen, darum geht, die Stiegen hinab zu steigen, die ich einst nach oben erklommen habe, um anzukommen. Es geht um keinen Abstieg in neue Tiefen und Abgründe! Diese wurde bereits auf dem Weg nach oben ergründet! Ohne nach unten zu gehen, gibt es kein oben! Umso höher ich strebe, umso tiefer muss ich gehen, damit mir die Entfernung ausreichend hoch erscheint. Jetzt geht es darum, in sich anzukommen und aus dieser gefestigten Position Schritte in die Welt hinaus zu wagen – in eine Welt, die sich mit jedem Schritt vor mir weiter öffnet und erweitert.

In diesem „Abstiegsprozess“ durchquert man Bereiche, denen man einst mit Erleichterung den Rücken gekehrt hat. Alte Wunden und Schmerzen resonieren zu diesem Zeitpunkt besonders stark. Wut und Ärger, den wir uns früher nicht erlaubt haben, steigen hoch. Die durch Ablehnung (von z.B. Wut, Ärger, Ablehnung) gebundenen Energien werden frei oder verursachen Druck, weil sie sich befreien möchten. Sinn für Humor wäre in dieser Zeit sehr gefragt, zu empfehlen und angebracht.

Schon alleine während des Kofferpackens oder der Autofahrt oder auch bereits am neuen Reiseziel angekommen, können physische und psychische Schmerzen und scheinbare Krankheiten auftreten, wo man sich dann verzweifelt fragen könnte: „Das soll die neue Welt sein?“ Das Zugreifen auf die altbewährten Methoden der Heilung bzw. der Befreiung vom Schmerz helfen kaum. Warum das so ist? Weil der Schmerz nicht gleich Schmerz ist! Und weil, wie ich schon in meinem Buch „Der Mensch und seine Heilung“ fragte: „Bin ich schon dann bereits krank, wenn ich mich krank fühle?“ Mit anderen Worten: „Habe ich eine Krankheit, wenn ich etwas habe, was ich mir in dieser Realität nur als Krankheit erklären kann?“

Ich hatte einmal einen Traum. In diesem träumte ich über ein Ehepaar, das sich im Wohnzimmer des eigenen Hauses befand. Sie saßen beide in einer modernen Sofalandschaft und schauten fern. Dann stand der Mann auf und wollte sich etwas aus der Küche holen. Während er lief, stoß er sich seine Zehe an. Er schaute runter zu seinen Füssen, aber sah nichts. Ich jedoch sah (in dem Traum hatte ich einen Blick auf das Geschehen, der mehrere Ebenen umfasste), wie er sich mit der unteren Hälfte seines Körpers in einer anderen Realität bewegte. Seine Beine gingen gerade durch ein Zimmer, das sich in einer früheren Epoche befand. Der Raum war viel einfacher und ärmlicher eingerichtet als der Raum, in dem er mit seinem Oberkörper war. Und weil seine Augen es nicht sahen, konnte er dem Esstisch, an dem er gerade vorbeilief und der vielleicht vor hundertfünfzig Jahren dort stand, nicht ausweichen. Seine Frau, die mit ihrem Unterkörper auch in dieser anderen Realität weilte, stand auf und ging zu ihm, um zu schauen, was eigentlich mit ihm los war. Intuitiv wählte sie eine andere Strecke und wich elegant dem alten Esstisch in der anderen Ebene aus als würde sie diesen (unbewusst) sehen. Dies bewirkte jedoch, dass sie in der „aktuellen“ Ebene seinen Schmerz nicht nachvollziehen konnte und ihn auslachte – weil in der Ebene, wo sich ihre Köpfe befanden kein Hindernis zu sehen war, an dem er sich hätte stoßen können.

Dieser Traum zeigte ein Geschehen, wo sich ein Teil unserer Persönlichkeit bzw. unseres Wesens in einer anderen, meist vergangenen Realität befindet. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, dass wir (aus unserer jetzigen Sicht) in zukünftigen Realitäten hängen oder in den Realitäten, die mit unserer Zeitrechnung und Raumwahrnehmung (noch) nichts zu tun haben.

Im Falle, dass diese anderen Bereiche nicht so weit von der „jetzigen“ entfernt sind, kann es so Manchem passieren, dass er z. B. aus einem Traum mit unerklärbaren blauen Flecken aufwacht. Diese blauen Flecken können jedoch auch auf heftigen Energieprozessen basieren, denen wir ausgesetzt sind oder die sich gerade in uns abspielen (ob in der „Realität“, anderen Eben, und/oder eher – in mehreren „Welten“ gleichzeitig).

Die Psychosomatik war gestern und ist nur ein Teil der Wahrheit

Psychosomatik und sogenannte psychosomatische Erkrankungen, psychosomatische Schmerzen, psychosomatische Beschwerden, psychosomatische Ursachen kann man auch anders betrachten und interpretieren.

Warum? Viele Jahre hat uns das psychosomatische Deuten unserer Empfindungen und Beschwerden begleitet und auch geholfen. Beginnen wir uns jedoch multidimensional zu bewegen, auszudehnen, zu orientieren, finden wir in der psychosomatischen Deutung selten eine Antwort. Da die psychosomatische Denkweise schon einen Fortschritt aus einem starren System der Deutung der Krankheitsbilder bedeutete und uns half, Dinge aus einer anderen Perspektive anzuschauen, sie zu hinterfragen, hängen wir jetzt, aus Gewohnheit und einem Mangel an anderen Möglichkeiten in diesem oder anderen Deutungssystem fest. Wenn wir die Antwort auf die Ursache unserer Beschwerden nicht wissen, glauben wir, etwas übersehen zu haben. Und es stimmt auch. Wir haben übersehen, dass wir die Ursache unserer Beschwerden innerhalb eines Kreises suchen, in dem sich die Ursachen und/oder wir gar nicht befinden!

Immer wieder mache ich die Erfahrung, dass in vielen von uns so etwas wie ein Zeitschloss eingebaut ist. Um sich aus einem eingefahrenen Kreis herauszubewegen, bedarf es entweder eines Impulses von außen (z.B. eine Begegnung mit einem anderen Menschen) oder es ist unser Zeitschloss auf eine Automatik programmiert und schaltet sozusagen automatisch eine Weiche um und/oder öffnet ein neues Fenster in eine Welt bzw. Perspektive, die bis dahin verschlossen war. Dieses Vorgehen bedeutet für uns entweder eine Erleichterung und/oder es ist ein inneres (Empfindungs)Chaos vorprogrammiert – da sich nichts mehr so anfühlt wie es sich „gehört“.

Für diejenigen, die meine Zeilen verstehen und/oder spüren, nachvollziehen können, ist wahrscheinlich die Zeit gekommen, zu verstehen, dass unsere sogenannten menschlichen Beschwerden und unser Unwohlsein ihre Ursachen in noch anderen als den klassischen physischen, psychischen oder psychosomatischen Krankheits- und Beschwerdeursachen haben … oder auch doch; nur nicht in diesem(!) Hier und Jetzt.

(Bitte beginnt an dieser Stelle nicht zu suchen, in welchen Welten/Ebenen/Dimension ihr sein könntet, hinreisen, hineingeraten könntet. Es kommt nichts Neues – es geht um einen Versuch, auszudrücken, was sich bei euch/uns tut. Ein Versuch, in menschlichen Worten (die begrenzt sind) vielleicht das Unausdrückbare auszudrücken. Keine Angst, keine Panik ist hier angebracht – es geht umgekehrt darum, zu sich zu sortieren, statt sich irgendwo in den unnahbaren Dimensionen zu verlieren, zu verstricken.)

Ich habe mich viele, viele Jahre mit der Erforschung der körperlichen und psychischen Beschwerden sowie mit verschiedenen verzerrten Energiezuständen, Selbstbewusstseinsstörungen, Panikattacken und seelischen Traumata und eben Psychosomatik beschäftigt – ob in der Selbstbeobachtung oder Beratung von anderen. Aus der langjährigen Erfahrung heraus kam ich zu der Feststellung, dass die psychosomatische Lehre ein tolles Mittel ist, um umzudenken und zu lernen, unseren Blickwinkel aus dem Gewohnten und Eingebläuten zu verschieben. Irgendwann merkte ich jedoch, dass mich solch ein Denken klein machte und nur in eine Schublade steckte. Das psychosomatische Prinzip lehrte mich, mich im Zusammenhang mit meinen Mitmenschen und Situationen – ob in der Vergangenheit oder jetzt – anzuschauen und zu verstehen, welche Blockaden ich mir durch die Überforderung mit der jeweiligen Situation und ihrer Ablehnung, Unterdrückung, zugefügt habe. Eigentlich kreierte mit der Zeit die psychosomatische Suche aus mir ein Bild einer autoaggressiven Person, die nichts anderes zu tun hat, als aufgrund der Unfähigkeit das Geschehen zu verdauen und/oder die entstandenen Emotionen, statt in sich hineinzufressen, auszuleben, sich täglich Schmerz und neue Blockaden zuzufügen. Als wäre ich unendlich unbelehrbar, dumm.

Endlich knackte dann einmal so ein Zeitschloss. Meine Sicht erweiterte sich, verließ die zugewiesenen Schranken und ich fragte mich, ob ich wirklich meiner Seele so wenig zutraue, dass ich permanent nichts anderes zu tun habe (trotz all dem Wissen) als neue und neue Traumata, Schmerzen und Blockaden zu erzeugen.

Nein! So, wie ich meine Seele mittlerweile erleben und kennenlernen durfte, weiß ich: Sie stürzt sich in die tiefsten Tiefen „nicht Hals über Kopf“, sondern mit Grips und Überblick und in einem tiefen Vertrauen und in einem Wissen, so, dass sie mir als Menschen dadurch nicht schaden kann. Wir (ich und sie, also ich und ich) sind ein Team! Sie weiß (ich weiß) wie weit sie gehen kann und was meinem Körper bzw. dem Energiesystem gut tut. Wo sollen dann die endlosen Traumata, Verletzungen und/oder Blockaden herkommen, wenn alles in Ordnung und auf meinen jeweiligen Entwicklungsstand und auch Gesundheitszustand optimiert ist?

Wenn mein Bewusstseinszustand solch eine Ebene erreicht hat und ich verstehe, dass ich mir keine Traumata erzeuge und auch wahrscheinlich nie welche erzeugt habe … aber doch noch immer dieselben Beschwerden, Schmerzen und Unwohlsein habe … was bedeutet das?

Psychosomatik und psychosomatische Beschwerden, psychosomatische Schmerzen, psychosomatische Erkrankungen, psychosomatische Ursachen,

Mein bisheriger Weg führte mich dorthin, die Antwort auf diese Frage zu suchen und zu verstehen. So kann ich bis heute weitere Ursachen für unsere alltäglichen Unpässlichkeiten aufzählen. Zum besseren Verständnis zeige ich es an einem Beispiel von jemandem, der öfters Magen und Bauchschmerzen bzw. Krämpfe im Bauch hat.

Medizinisch bekannte Ursachen

Selbstverständlich können diese (die Bauchschmerzen) ein Zeichen allgemein bekannter Krankheiten sein, die entweder genetisch bedingt sind oder auf einer einseitigen Ernährung basieren, durch Umweltverschmutzung verursacht werden bzw. bakterielle oder andere medizinisch bekannte Ursachen haben.

Psychische Ursachen

Sie (die Bauchschmerzen) können psychisch bedingt sein – ob jetzt aufgrund von Burnout, emotionaler Instabilität oder z. B. nervösem Magen usw.

Psychosomatische Ursachen

Sie (die Bauchschmerzen) können psychosomatisch bedingt sein (diese Perspektive wird meist erst in Betracht gezogen, wenn medizinisch keine Befunde zu finden sind). Psychosomatisch bedingte Bauchschmerzen: z. B. habe ich mit Dingen zu tun, die für mich „schwere Kost“ darstellen und schwer verdaulich sind (ob es sich um ein Studium handelt, mit dem ich überfordert bin und es vor allem für die Eltern tue oder ich mich in einer Arbeitsbeziehung befinde, in der ich mich gezwungen fühle, alles herunterzuschlucken, mir regelrecht zum Kotzen ist … aber ich tue es nicht, ich erbreche mich nicht, ich unterdrücke es)

Dies waren bis jetzt die bereits bekannten Ursachen. Weiter geht es mit der „neuen“ Sicht oder weiteren möglichen Ursachen – vor allem bei den sensiblen und erwachenden und erwachten Personen

Wahrnehmungsursachen

Wir sind bereits so empfindsam und erweitert, dass wir fähig sind, die Beschwerden und Blockaden von anderen wahrzunehmen. Tun wir dieses nicht bewusst, glauben wir, dass es unsere eigenen Schmerzen sind. In diesem Glauben unterstützt uns auch die Tatsache, dass diejenige Person, deren Blockade wir in uns als unangenehm, schmerzvoll, krankmachend empfinden, genau damit kein Problem und keine Beschwerden zu haben scheint. Es liegt daran, dass sie diese schon so lange hat, dass sie diese gewohnt ist bzw. diese ausgeblendet hat. Noch schwieriger ist es, wenn diese Person nicht physisch in meiner Nähe ist und ich auf sie nur geistig und/oder emotional ausgerichtet, mit ihr verbunden bin.

Energieprobleme

Diese können verschiedene Ursachen haben. Kommen wir z. B. in den Fluss, werden wir kreativ, gebären neue Ideen, erzeugen wir eine Menge von Energie. Diese kann jedoch im Außen (aus welchen Grund auch immer) z. B. auf Ablehnung, auf Neid und Eifersucht stoßen. Diese Energien möchte unbewusst vielleicht ein anderer haben und versucht, diese zu stehlen (das ist meist ein unbewusster Vorgang). Wir spüren es und reagieren meist auf zweierlei Arten: entweder geben wir freiwillig alles, was wir haben oder wir blocken ab (die Tür wird vor der Nase zugeknallt) und/oder wir machen uns für die Energieräuber uninteressant (sprich: wir werden nicht mehr kreativ, sperren uns selbst ein). Auf die Bauch- und Magenbeschwerden umgemünzt, kann es bedeuten, dass wir eine aggressive Leere in uns empfinden – etwas fehlt uns – der Magen zieht sich zusammen, der Körper schlägt Alarm, es fehlt Energie, um zu tun, zu verdauen usw.

Emotional-mentale Erpressung

Wir sind eingebunden in festgefahrene, netzwerkhafte Strukturen, die über Generationen aufrecht gehalten werden – ob es sich dabei um familiäre Strukturen oder andere sippenhaft wirkende Netzwerke handelt; wie verschiedene Bruderschaften, Parteien, Klubs etc. Diese hacken ihre weit ausgebreiteten Tentakeln in die z.B. Magengrube ein, um unser Kraftzentrum (Solarplexus) zu kontrollieren. Agieren wir im Sinne des Netzwerkes, lässt uns und unser Kraftzentrum bis zu einem gewissen Grad die zu uns fließende Energie, die meist aus dem emotional-mentalen Ballast/Smog/Schlamm besteht, weil unser Tun dem Clan und seinem „stillen Vorhaben“ zu Gute kommt. Beginnen wir uns jedoch durch unsere Entwicklung von der Ideologie der „Familie“ zu entfernen, erspüren wir in uns einen Widerstand, eine Art Wand, Stopptafel – die im Unbewussten in Form von einem erhobenen Finger, Drohungen und/oder Schuldgefühlen hochsteigen kann. Es geht um gewaltige Manipulationen und Kontrollmechanismen, die uns im Sinne des Pawlowschen Reflexes trainieren: Bis du mit uns, geht es dir gut – keine Schmerzen in der Bauchgegend, gesunder Appetit – aber (!) willst du uns verlassen, wird es dir schlecht gehen – Schmerzen im Bauch, kein Hungergefühl – die Sippe lässt uns verhungern. Jeder Versuch, diese oft in frühere Jahrhunderte reichenden Ursprungsabsichten zu durchbrechen, aus dem Gespann auszusteigen, lassen ein Spinnennetz erkennen, in dem man mit jeder Bewegung tiefer eingemottet wird – man verliert die Klarheit oder erkennt den Schlangenwürgegriff, der immer enger wird. In diesen Bereich würde ich auch sogenannten schwarz magischen Energien platzieren – sprich Versuche/Bemühungen (auf welchem Wege, mit welchen Mitteln auch immer), jemanden ohne sein Einverständnis zu etwas Bestimmtem zu bringen, ihn zu manipulieren, zu kontrollieren, zu beanspruchen, zu benutzen und/oder auch ihn zu „erleuchten“.

Probleme mit Loslassen & Geschehen lassen, sich auf das Leben einzulassen

In diesem Fall wird das Körper- und Energiesystem sozusagen selbst vergiftet. Durch das horten von alten „Sachen“ – ob jetzt materiell oder mental/emotional (alte Verletzungen, Ungerechtigkeiten etc.) – die bereits ausgedient haben, beschweren uns und verursachen wortwörtlich eine Verstopfung in uns. Im Darm gärt es und die entstehenden Gase vergiften, hüllen uns in einen Nebel ein. Wir können im Leben nicht voranschreiten bis wir unser ausgedientes Gepäck nicht abgeladen haben und uns dadurch nicht entgiftet haben (ob physisch, psychisch und/oder energetisch)

Erbschaft und Todesenergieursachen

Wenn jemand in unserer Umgebung gestorben war, der früher auf gewisser Art und Weise auch unsere Energie gebunden hat (weil er uns kontrollierte, Macht über uns ausübte, unseres wollte etc. – egal ob es ihm und uns bewusst war oder nicht), lässt er im Sterbeprozess unsere Energie mehr oder weniger freiwillig los, genauso, wie er alles Irdische loslassen muss. Diese losgelassenen Energien wollen auf natürliche Weise dorthin zurückkehren, wo sie hingehören. Unsere so „verliehene“ Energie beginnt, zu uns zurückzukehren. Sie ist jedoch durch die Energien des Verstorbenen „gefärbt“. So, wie derjenige lebte, sind diese (unsere zurückkehrenden) Energien meist dichter als unsere aktuellen und fühlen sich nicht angenehm an, weil sie mit uns nicht „mitgewachsen“ sind. Wenn der Verstorbene seine Schwierigkeiten mit dem Loslassprozess hatte, kann es passieren, dass wir ein Ziehen in z.B. unseren Magen spüren, weil dieser – wie gewohnt – weiterhin in unserer Nähe weilt und noch mit uns verbunden ist und seine Kontrolle ausüben möchte (aus Gewohnheit bzw. dieser Jemand möchte unsere Aufmerksamkeit). Eine Erbschaft/Hinterlassenschaft hat viele Schichten (wie alles) – und man soll sich überlegen ob man das Erbe (Was ist ein Erbe eigentlich? Was erbe ich?) auch wirklich antreten möchte. Was bedeutet es, Erbe von einer bestimmten Person anzutreten? Ist es mit mir, meinem Wesen kompatibel, in die Fußstapfen dieser Person zu treten? Bin ich dem gewachsen? Ist mein Körper- und Energiesystem dem gewachsen? Bin ich fähig, all das zu bewirtschaften und zu verdauen, was der Verstorbene hinterlassen hat oder wird es mir nur ein Magengeschwür verursachen? Mit was allem ist die Hinterlassenschaft verhaftet, in was alles ist sie verstrickt?

Kommunikationsursachen

Unsere innere Stimme/Führung kommuniziert mit uns mit Hilfe von verschiedenen Körpersymptomen – um uns eine Botschaft verständlich zu vermitteln. Unwohlsein im Bauchbereich kann in einer gewissen Situation z. B. eine Warnung sein – im Sinne von: Das ist nichts für dich. Ein Wohlgefühl im Bauch: Das tut dir gut.

Anpassungen des Körpers und Energiesystem

Bei den mehrdimensionalen Ausflügen wird in unserem Energiesystem, wie in einem Auto, hin und her geschaltet bzw. unser Energiesystem wird der Beschaffenheit der Welt, in der wir uns gerade bewegen, angepasst. Bewegen wir uns in mehreren Welten gleichzeitig, die verschiedene Dichtheitsgrade haben, wird daraus eine zermürbende und nervenaufreibende Angelegenheit. Man kann es sich so vorstellen: An einem sonnigen, warmen Tag ziehen wir uns ganz anders an, als wenn draußen die Kälte und das Unwetter toben. Wenn wir Ausflüge in entdichtetere Welten machen, kann sich unser Energiesystem erweitern und wir schweben regelrecht dahin. Wechseln wir unmittelbar in so einem erweiterten Zustand abrupt in eine dichtere „Dimension“, kann sich das wie eine kalte Dusche, ein Schlag in die Magengrube, erstickendes Völlegefühl und/oder unangenehme Blähungen anfühlen. Werden wir rechtzeitig auf die dichtere Ebene angepasst, fühlen wir uns möglicherweise zusammenschnürt und beengt und haben das Gefühl, dass unser System und unser Körper nicht wie gewohnt arbeiten und z. B. verdauen können. Alles fließt in einer anderen Geschwindigkeit, ist sehr träge und schwer gegenüber dem luftigeren Zustand.

Das Massenbewusstsein und die morphogenen Felder

Die Bauchschmerzen noch immer als Beispiel: Wir hängen in gewissen „Unbewusstseinsfeldern“ und versuchen, etwas zu verdauen, was als Thema in dem Feld vorhanden ist, jedoch mit widersprüchlichen „Antworten“ und „Wahrheiten“ verhaftet. Beschäftigt uns zum Beispiel das Thema „gesunde Ernährung“ und suchen wir die Antworten, was für uns „gesunde Ernährung“ bedeutet, nicht in uns, sondern im Außen, klinken wir uns so ein, als würden wir in eine Suchmaschine den Begriff eingeben in ein Meer von besserwisserischen Meinungen und scheinbar nicht widerlegbaren Fakten. Welches davon ist aber für uns das Richtige? Um diese „UnbewusstseinsFeld“ nur zu diesem einen Thema durchzuackern – um für uns das Richtige zu finden … das kann mehrere Jahre/Leben in Anspruch nehmen. Wir nehmen in uns auf, verdauen, scheiden aus – was mit unserem System nicht kompatibel ist. Eines Tages spricht jedoch das System zu uns: Stopp! So geht das nicht weiter. So findest du deine Antwort nicht! – und weigert sich, aufzunehmen, zu verdauen, auszuscheiden.

Raumgroße und beengende Situationen und Mitmenschen mit beengtem Horizont

Sie können auch „auf den Magen“ schlagen. Unsere Entwicklung fordert von uns manchmal, den (Lebens)Raum zu wechseln, zu verändern, weil wir aus dem aktuellen bereits herausgewachsen sind, alles, was für uns dort bereitstand, „durchgearbeitet“ bzw. integriert haben. Die Reise soll weitergehen. Tun wir dies nicht, verstehen wir dies nicht, wird es uns „zu eng“ – ob im Bauch, Kopf, und/oder sonst wo. Wir können es mit der neuen Raumgröße auch übertreiben, es wird uns zu weit – und wir finden keinen Halt, fühlen uns verloren.

Der zehnte Punkt beschreibt eine Herausforderung, um die es bei vielen Erwachenden derzeit gehen wird – die s.g. Multidimensionalität bzw. das Leben mit dem erweiterten Bewusstsein (ohne „den Boden unter den Füssen“ zu verlieren) zu üben und zu meistern. Zu erkennen, wann Beschwerden wirklich Beschwerden sind bzw. wann es sich um einen relativierten Zustand handelt und man ein Empfinden von Stillstand hat, nur weil man sich gerade vorhin in Lichtgeschwindigkeit durch irgendeine Ebene bewegte.

In einem meiner früheren Texte habe ich darüber geschrieben, dass sich für viele dieses Leben so turbulent gestaltet, weil es uns in einem Schnellvorlauftempo in viele unserer früheren Leben führt, wenn wir dort noch etwas zu erkennen bzw. wir uns an etwas erinnern und/oder wir uns dort etwas abzuholen haben. Damit dieses möglich ist, zeigt sich uns derzeit unser Weltsystem als ein Mosaik aus verschiedenen Zeit- und Raumepochen. Wir müssen nicht nach Peru fahren, um uns in unserer Zeit als Maya zu begegnen. Vielleicht reicht es uns (auch unbewusst), eine Gegend bei uns ums Eck zu passieren, wo sich verstärkt (als unsere Nachbarn) Menschen versammelten, die in der Zeit von damals (wie in der Geschichte mit dem alten Esstisch) noch „hängen“. So können wir an einem Tag mehrere Realitäten passieren, ohne dies bewusst wahrzunehmen und unser Energiesystem mehreren Ebenen aussetzen, was sehr kräftezehrend ist und ermüden kann. Unser Energiesystem – wenn wir es zulassen und wir unseren Körper nicht mit Beruhigungsmitteln, Psychopharmaka oder anderen Drogen betäubt haben – schaltet durch die verschiedenen Dichtheitsgrade und „(Un)Wetterzonen“ automatisch und so wundern wir uns oft, dass das gerade noch vorhandene Kopfweh plötzlich wie weggeblasen ist. Manche werden hier verstehen, warum ich seit Jahren über die Anpassung der eigenen Geschwindigkeit spreche (was in den meisten Fällen die Verlangsamung bedeutet) und über das Üben der Optimierung dieser Geschwindigkeit auf die jeweilige Situation.

Jeder einzelne Mensch bedeutet heute eine eigene Welt. So kann die Begegnung mit einem Menschen unser Bewusstsein und Energiebewusstsein erweitern und eine Minute später – in diesem erweiterten Zustand – können wir vor eine Wand stehen – in Form von einer dichten, weniger bewussten Person. An eine Wand mit einem erweiterten Energiesystem anzuschlagen, tut weh und bedeutet blaue Flecken und wie im „normalen“ Leben erfordert es eine bewusste Erholungs- und Regenerationszeit. Willkommen im „neuen“ Zeitalter!

 

© 01/2014 Kristina Hazler

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