1 – Führt ein Lichtkörperprozess automatisch zu mehr Bewusstheit?

„Kann ein Lichtkörperprozess oberflächlich gelebt werden?“ ist Teil 1 der Artikelreihe

Lichtkörper und Bewusstsein – Der natürliche Lichtkörperprozess

welche aus folgenden, nacheinander erscheinenden Teilen/Kapiteln besteht

1 – Führt ein Lichtkörperprozess automatisch zu mehr Bewusstheit? (online)
2 – Lichtkörperprozess und seine Tücken  – Das Geschäft mit dem Aufstieg (online)
3 – Aufbrechen der harten Schale und die Unfähigkeit das eigene Licht zu sehen (online ab 17.07.2017)
4 – Lichtanrufung und die homöopathische Wirkung der Lichtarbeit (online ab 24.07.2017)
5 – Der natürliche Lichtkörperprozess, seine Symptome und die Veredelung (online ab 31.07.2017)
6 – Das polare System der Auserwähltheit und das Mutieren der inneren Wahrheit (online ab 07.08.2017)
7 – Mit dem Lichtkörper schon in dieses Leben hineingeboren? (online ab 14.08.2017)

Der ganze Artikel steht ab sofort im Online-Shop „BewusstseinsWelten“ zum Download bereit
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Führt ein Lichtkörperprozess automatisch zu mehr Bewusstheit?

Die meisten werden auf die obige Frage wahrscheinlich mit Ja antworten. Ich persönlich sage Jaein bzw. ja und nein. Warum? Weil auf eine menschliche Frage kaum eine allgemeingültige, eindeutige Antwort existiert. Es ist individuell, es kommt auf das Individuum an. Bei einem Individuum ist ein Lichtkörperprozess mit (mehr) Bewusstheit gleichzusetzen, bei einem anderen nicht. Es kommt darauf an, was welches Individuum unter welchem Begriff versteht.

Die oberflächlichen Verhaltensweisen

Unsere Gesellschaft ist ziemlich oberflächlich; darüber sind wir uns, glaube ich, alle einig. Aber was verursacht, dass die Gesellschaft oberflächlich ist? Wie passiert das? Wie entsteht, woraus besteht eine oberflächliche Gesellschaft? Sie besteht vor allem aus den Menschen und so fungiert sie für uns als eine Art Spiegel, der uns darüber informiert, dass entweder die meisten Menschen oberflächlich sind oder sie sich nur oberflächlich an der Gesellschaft, dem Gesellschaftsleben beteiligen und sich darin einbringen. Und wenn sie oberflächlich und/oder an der Oberfläche funktionieren, dann verursacht dies, dass für sie auch nur das sichtbar bzw. bewusst wird, was ihnen an der Oberfläche begegnet.

Ich selbst, wenn ich im Meer schwimme, möchte nicht tief ins Wasser schauen und alles sehen, was sich dort, unter mir, an „Tierwelt“ und „Unkraut“ befindet, weil ich wahrscheinlich nicht mehr ins Meer schwimmen gehen würde, wenn ich alles sehen würde, was sich so unter mir tummelt. Meine Erfahrung zeigte mir: Das Vertrauen in die Meereswelt, dass ich für sie nicht ein Feind bin und ich als Gast empfangen wurde, ließ mich das Meeresbad genießen. Ich kenne meine Grenzen und meine Macken und weiß: Würden meine Augen etwas Unbekanntes, Großes, nicht besonders Ästhetisches und Liebliches erblicken, würden sie es als etwas potentiell Bedrohliches abstempeln und mein gesamtes System aufgrund dieser visuellen Information in Alarmbereitschaft versetzen, womit es dann mit dem genussvollen Baden wahrscheinlich für immer vorbei wäre. Es geht bei mir dabei nicht um die Angst vor der Tiefe. Ich tauche ruhig rein bzw. unter, nur am liebsten mit geschlossen Augen, weil ich weiß, dass mein Verstand manchmal etwas für einen Feind halten könnte, wenn er es nicht abschätzen, nicht einordnen kann. So genieße ich das Meeresbad wortwörtlich im blinden Vertrauen an der Oberfläche. Ich lasse mich gerne, auf dem Rücken liegend, vom Wasser tragen, um die Wolken und die Weite des Himmels zu beobachten, während ich die sanften Berührungen des kühleren Nass an meinem Körper wohltuend wahrnehme. Entscheide ich mich, doch ab und zu mal reinzuschauen, gefällt mir nicht besonders, was ich am Meeresboden sehe. Ich konnte bislang nur in europäischen Küstengebieten baden und dadurch fiel die Untergrundvisite meist ernüchternd und bescheiden aus. Ich habe leider keine persönliche Erfahrung mit einer exotischen, farbenfrohen Unterwasserwelt, besiedelt mit atmenden Korallen und prachtvollen Muscheln, die sich in perfekten Fibonaccispiralen winden. Meinem „europäischen“ Blick bieten sich meist nur unappetitliche Seegurken, die mich eher an etwas anderes als einen kuscheligen Meeresbewohner erinnern, ab und zu einige Seeigel und Miesmuscheln, allesamt in gleichen schwärzlichen Ton und dann noch irgendein Plastikmüll und alter Metallschrott. Wenn es gut geht, ist eher nur ein wunderbarer Sand unter mir. Nein, der „View“, der Blick an der Oberfläche, gen Himmel, ist schöner und für mich entspannender.

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Ich schätze, so ähnlich ist das mit den Menschen, der Gesellschaft und dem menschlichen Leben. Viele Menschen lassen sich gerne vom Strom tragen und schauen lieber, so lange es geht, nur in die gedacht positiveren Perspektiven, weil, wenn einmal ein „Ungeheuer“ aus dem Massenbewusstsein ihre Aufmerksamkeit fesselt, ist es für ziemlich lange Zeit mit dem Blick gen Himmel vorbei. Nun, dies hat einen Haken:

Möchte-gerne-Manipulatoren können solche Menschen durch ein vorgesetzt positives Bild leicht und gezielt in eine bestimmte Richtung lenken, während dann unter der Oberfläche Dinge unbemerkt geschehen, die zwar für den „hypnotisierten“ Betroffenen nicht sichtbar sind, aber dennoch auf ihn Einfluss haben und den Ausflug des Geistes in himmlische Gefilde stören.

Lichtkörperprozess und die oberflächliche Gesellschaft

Warum beschäftige ich mich bei dem Thema Lichtkörperprozess mit der Oberfläche und der oberflächlichen Gesellschaft? Nun, weil die Gesellschaft nicht etwas Selbstexistentes ist, das von sich aus oberflächlich ist, sondern sie wird von Menschen gebildet. Sie ist einfach so, wie die Menschen sind. Und ein Lichtkörperprozess betrifft dieselben Menschen, die auch die Gesellschaft bilden.

Wir können hier auf der Erde für einen Lichtkörperprozess nicht andere Menschen von irgendwo herholen, die nicht in der Gesellschaft eingebunden sind. Würden wir dies tun können, würden sie automatisch ab ihrer Ankunft auf der Erde auch einen Teil der Gesellschaft bilden. So ist jeder von uns, der sich auf der Erde „aufhält“ in der Gesellschaft (so oder so) inbegriffen, ob aktiv oder passiv, ob mit Enthusiasmus und Begeisterung oder Nörgeln und Besserwisserei, die Gesellschaft und die Mitmenschen als solche annehmend oder ablehnend, sich ihnen gegenüber auf ein Podest oder in den Schatten stellend, sich für besser oder ungenügend haltend, beisteuernd durch einen kreativen Beitrag oder destruktives Tun und/oder ignorante Einstellung.

Jede individuelle Einstellung der Gesellschaft und/oder den Mitmenschen gegenüber haben wir aufgrund des aktuellen Standes unseres Bewusstseins. Genau mit unserem Stand des Bewusstseins, also mit uns, tragen wir zur Gesellschaft bei, unabhängig davon, ob wir es wollen oder nicht. Wenn wir an der Gesellschaft nicht teilhaben wollen, nehmen wir an der Gesellschaft genau mit dieser Einstellung teil und die Gesellschaft spiegelt uns dies in irgendeiner Form zurück. So können wir eine Gesellschaft als einen riesigen, lebendigen Organismus betrachten, der mit uns, so wie alles andere im Leben kommuniziert und uns Informationen – auch über uns selbst – aufzeigt. So mancher, der sich schon von allen Seiten hinterfragt hat, wird staunen, was so ans Tageslicht kommt, wenn er sich befragt, wie er zur heutigen Gesellschaft steht und was er mit ihr zu tun haben will und in welche Tiefen der Gesellschaft er gerne eintauchen würde.

Wer von uns will noch mit dieser Gesellschaft etwas zu tun haben???

Nun, haben wir nicht gerade gesagt, dass wir selbst – ob wir es wollen oder nicht – ein Teil dieser Gesellschaft sind?

Wir sprechen über die Gesellschaft; sagen, dass sie oberflächlich ist. Nun, wie wollen wir das wissen, wenn wir nicht in ihre Tiefen eintauchen möchten? Macht nicht gerade unsere eigene Art der Bewegung in der Gesellschaft nur die Dinge an der Oberfläche sichtbar? Sagt uns das nicht, dass gerade wir nur die Oberfläche der Gesellschaft berühren?

© 12/2014 Kristina Hazler (überarbeitet 07/2017)

 

Aspektologie


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