7 – Mit dem Lichtkörper schon in dieses Leben hineingeboren?

„Mit dem Lichtkörper schon in dieses Leben hineingeboren?“ ist Teil 7 der Artikelreihe

Lichtkörper und Bewusstsein – Der natürliche Lichtkörperprozess

welche aus folgenden, nacheinander erscheinenden Teilen/Kapiteln besteht

1 – Führt ein Lichtkörperprozess automatisch zu mehr Bewusstheit?
2 – Lichtkörperprozess und seine Tücken – Das Geschäft mit dem Aufstieg
3 – Aufbrechen der harten Schale und die Unfähigkeit das eigene Licht zu sehen
4 – Lichtanrufung und die homöopathische Wirkung der Lichtarbeit 
5 – Der natürliche Lichtkörperprozess, seine Symptome und die Veredelung
6 – Das polare System der Auserwähltheit und das Mutieren der inneren Wahrheit
7 – Mit dem Lichtkörper schon in dieses Leben hineingeboren?

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Erleuchtung auf Raten, Kreditraten

Ein weiteres Kunststück des „New-Age“-Systems: Die Erleuchtung auf Kreditraten. Das System braucht Menschen, die kommen und beziehen „Leistungen“, z.B. Einweihungs- bzw. Heilleistungen und zahlen dafür. Das gleiche System jedoch führt sie von ihren Arbeitsstellen weg und macht sie unfähig, Geld zu verdienen. So kommen sie und geben ihr letztes Geld aus, in der Hoffnung, noch die eine Sitzung und dann eröffnet sich das Schlaraffenland. Das System braucht Menschen die zahlen und die Menschen haben nichts mehr, womit sie zahlen können. Das System ist aber ausgetüftelt. Auf Kredit verspricht er die Fülle, durch die sie dann den Kredit zurückzahlen können.

Kann das die Wahrheit sein?

Kann das die göttliche Führung und Fügung sein?

Kann das unsere Seele von uns wollen, auf Kredit eine Erleuchtung, einen Aufstieg, einen Lichtkörperprozess zu beschreiten und zu erreichen?

Ist das angestrebte Licht eine Bank oder was?

Wenn wir nicht rechtzeitig zurückzahlen, was dann? Werden dann all die erarbeiteten Lichtkörper, die Merkabas und die Chakren konfisziert? Werden die Menschen aus ihrem eigenen System delogiert und darf ihr System dann der Bestbieter bei einer Auktion ersteigern?

Ist das jetzt übertrieben, was ich schreibe? Ich weiß nicht, denken wir einen Moment darüber nach.

Dort, wo wir sind, ist Gott auch schon

Ich zitiere selten etwas, aber in dem Buch „Die Hütte“ von Paul Young hat mir ein Satz sehr gut gefallen: „Gott kann jede Situation, die uns geschieht, für seine (göttlichen) Zwecke nutzen.“ Ich meine, es ist meine freie Übermittlung, wie ich folgende Stelle aus dem Buch verstanden habe: „Aber eure Entscheidungen sind niemals stärker als meine Absichten, und ich werde jede Entscheidung, die ihr trefft, dazu nutzen, dem höchsten Guten Geltung zu verschaffen und die liebevollsten Resultate herbeizuführen.“ Es geht darum, dass auch wenn wir verloren zu sein scheinen, wir nicht verloren sind, weil das Göttliche, Gott überall ist und auch unser Verlorensein zu unserer „Heilung“ bzw. Unterweisung bzw. Erleuchtung nutzen kann. Was nicht heißt (nach Paul Young), dass es göttliche Absicht war, uns in eine solche „Verlorensein-Situation“ zu bringen bzw. dass wir solche unbedingt zu unserer Erleuchtung brauchten. Aber wenn wir schon in ihr sind, ist Gott auch dort!

Warum wir und so viele andere Menschen auf solche „unvernünftige“, sich selbst sabotierende Systeme anspringen? Weil sie uns die besagte Karotte vor die Nase halten und weil wir wahrscheinlich eine naive Vorstellung von Gott in uns hegen. Im letzten Artikel sprach ich über die mittelalterlichen Erinnerungsüberbleibsel bei uns. (Artikel: Es ist an der Zeit die Magie zu entmystifizieren) Es schien eine sehr dunkle Zeit gewesen zu sein und dementsprechend erschien ein kleiner Funken Licht als besonders hell und leuchtend. So wurden dann möglicherweise die Bilder mit Heiligenscheinen gemalt und über Altare gehängt. Und irgendwie trauen wir uns selbst nicht zu, dass wir licht, erleuchtet, durchleuchtet wären – einfach so, wie wir bereits sind, ohne viel dafür tun zu müssen, ohne viel Arbeit. Reicht es nicht, wenn wir tausende von Leben an uns gearbeitet haben?

Ist es nicht möglich, dass wir mit unseren Lichtkörpern, manche schon in den lichten Körper, in dieses Leben geboren wurden?

Wenn das zumindest bei manchen so ist, was zur Hölle aktivieren wir dann in all den Kursen?

Was für Gebilde stülpen wir über uns, unseren eigenen, bereits vorhandenen Lichtkörper?

Wenn wir bereits mit einem vereinten, ganzheitlichen „Energiezentrum“ geboren worden sind, was aktivieren und reinigen wir, wenn wir uns über sieben oder zwölf oder zweiundzwanzig Chakren unterweisen lassen?

Ich für mich erfuhr es in meiner Regenerationszeit nach dem geführten Lichtkörperprozess so, dass mein angelegtes Energiesystem anschließend voll war mit von mir (in den Einweihungskursen gelernten) selbst implantierten mental-energetischen Formen, die entsprechend meiner angelernten Vorstellung „ausgewachsene“ Chakren, Energiebahnen, Energiekörper darstellten, die sich immer wieder in etwas verhängten oder anderen Energien in ihnen stecken geblieben sind und ständige Aufmerksamkeit, Wartung und extreme Energiezufuhr bedurften. Ich war nicht mehr arbeitsfähig weil ich mich den ganzen Tag um diese, wie um ein „Tamagotschi“, kümmern, sie pflegen und anscheinend füttern musste. Kennt ihr das? Bei mir war das im Jahr 2005. Wann war es bei euch so?

Die göttliche Vielfalt

Unsere naive, mittelalterliche Vorstellung von Licht suggeriert uns, dass wenn wir fähig sind, etwas als Licht wahrzunehmen, es dann noch helleres, strahlenderes, grelleres Licht geben muss, das dann heilig und Gott nah ist. Und wie hell, grell und strahlend soll Gott in unseren Augen sein? Unvorstellbar – logisch doch. Nun, wenn Gott allwissend, allklug und allanwesend ist, wenn Gott alles ist was ist, dann kann er nicht nur hell und grell sein. Er ist doch alles was ist und:

Alles was ist spielt sich nicht in einer Frequenz, in einer einzigen Schattierung ab, sondern in der Vielfalt.

Meine eigene Erfahrung lehrte mich, im Gegensatz zu meiner mentalen, menschlichen Vorstellung, dass mich/mir Gott nie mit Blendung begegnet. Er steigt von seiner Sonnenbarke nicht in seinem überstrahlenden Gewand ab, damit ich Augen abwenden muss, weil ich seinen Anblick nicht ertrage! Was hätte es für einen Sinn? Er würde mich blind machen, sogar ihm selbst gegenüber, statt, dass ich sehe und erkenne. Seine zu glühende Nähe würde mich krankmachen, statt dass ich genese, vital und belebt werde/bin. Für mich kann also ein überhitztes, überstrahlendes Bild Gottes, des Göttlichen nicht das Wahre sein.

Meine aktuelle persönliche „Wahrheit“ ist, dass:

Gott, das Göttliche, das Leben selbst uns immer in der Intensität begegnet, die für uns, entsprechend unserer Entwicklung und damit auch dem körperlichen und psychischen Zustand, optimal ist – stets in vollkommener Liebe und weitsichtig ganzheitlichem Verständnis Rücksicht auf uns nehmend.

Gott, Göttliches treibt uns nicht an, weil es im Verstehen, in Toleranz, Vertrauen und tiefen Mitgefühl zu uns ist. Gott, das Göttliche übt keinen uns überfordernden Druck aus.

Es begegnet uns, leitet, führt, begleitet, lebt, offenbart, atmet …

Wenn uns unsere Bewusstseinsschritte erleuchten

Das Leben fragt uns jeden Tag wie es uns geht. Was antworten wir? Halten wir überhaupt inne, um zu antworten? Und fragen wir das Leben zurück, wie es ihm geht, so wie wir es bei Menschen tun?

Das Leben, Gott zu fragen, wie es ihm geht, würde uns zum Mitfühlen mit dem Leben, mit Gott bringen. Das Leben, Gott, würde uns als Antwort seine Befindlichkeit offenbaren und wir wären belebt und „vergöttlicht“. Wir wären in unmittelbarer Erfahrung des Lebens und Gott; in eigener Erfahrung davon und könnten dann für uns wissen, spüren, entscheiden, wem wir weiter nachgehen wollen.

Bedeutet also ein passierter, absolvierter Lichtkörperprozess automatisch Bewusstheit? Ja, weil wir uns automatisch/natürlich durch unsere Bewusstseinsschritte erleuchten, bzw. es erleuchtet uns und wir werden uns bewusst. Meiner Meinung nach geht es natürlich Hand in Hand – die Erleuchtung durch Bewusstwerdung, Bewusstwerdung durch Erleuchtung und erleuchtete Bewusstheit und bewusste Erleuchtung. Jede Lebenssituation, jedes Lebensereignis und dadurch auch jeder Kurs und auch jedes Buch trägt zu unserer Bewusstwerdung, dem Bewusstseinsprozess bei. Jedoch:

Die Tatsache, dass wir jede Situation nutzen können, um bewusster zu werden, bedeutet nicht, dass wir mit jeder und jedem einverstanden sein müssen/sollen!

Das grüne Licht um Weitergehen zu können

Das Erkennen liegt auch im Erkennen, dass uns etwas liegt und etwas nicht, ob etwas noch in unserem Sinne ist oder nicht (mehr). Das, was gestern noch gültig war und sich noch gut angefühlt hat, muss morgen aufgrund der eigenen schnelleren, gar rasanteren Entwicklung nicht mehr das „Richtige“ sein. Beharren wir auf etwas, was ausgedient hat, nur weil es sich einst gut angefühlt hat, halten wir uns selbst zurück, statt uns selbst grünes Licht zum Weitergehen zu geben.

Alles was war, egal wie es aus heutiger Sicht verfahren ausschaut, hat dazu gedient, dass wir dort sind, wo wir jetzt sind. Und schauten wir uns an, wo wir heute und in welcher Pracht, in welchem Licht und welcher Farbe, welchem Körper, welchem (Selbst)Bewusstsein und welcher Bewusstheit stehen …

© 12/2014 Kristina Hazler (überarbeitet 07/2017)

 


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