Notfallplan für (sensible und erwachte) Fortgeschrittene

Es ist mir ein Anliegen in diesem Artikel „Notfallplan für Fortgeschrittene“ an einem persönlichen Beispiel eine „andere Art“ Kommunikation aufzuzeigen (wie das Leben zu uns spricht) und wie man die aus „gewöhnlichen“ Lebensereignissen gewonnen Hinweise verstehen, übersetzen und auch in Zeiten der Krise umsetzen kann.

Notversorgung ja oder nein?

Seit fast einem Jahr bekomme ich (aus meinem Inneren) Impulse zur Notversorgung. Zugegeben, anfangs ignorierte ich sie, weil ich sie gar nicht richtig verstand. Sie kamen ja tröpfchenweise durch. Zuerst merkte ich, dass ich das seltsame Bedürfnis hatte, mehrere Trays Mineralwasser zu kaufen bzw. zu Hause zu haben. „Wozu?“, fragte ich mich. War ich doch gerade dabei zu üben mit weniger Trinkwasser auszukommen, da sich mein Körper (ohne Witz) immer mehr mit Flüssigkeit aus „der Luft“ versorgte und zu meinem „Leid“ Wasservorräte im Körper einlagerten. Irgendwann kam mir in den Sinn, dass sich das Verhalten meines Körpers und der Impuls, Wasser im Vorrat zu Hause zu haben, gar nicht widersprachen. Umgekehrt: beide kommunizierten mir höchstwahrscheinlich ein und dasselbe.

Die Umkehr

Einige wissen aus meinen Artikeln und Postings auf Facebook von meiner Überseereise im letzten Jahr. Irgendwie ging es mir und meinem Mann bei dieser Reise auch darum, sich selbst ein Bild über – ja eigentlich worüber? – zu machen. Es war mir klar, dass wir auf gewisse Weise zur Schlüsselpunkten vor „Ort“ fahren. Nicht, um direkt die Wahrheit hinter den Kulissen zu sehen, sondern diese an der eigenen „Haut“ wahrzunehmen, um sie dann irgendwann später zu Hause in Ruhe zu entpacken, um zu verstehen, was es für uns zu verstehen galt. Die große Überraschung kam, als das Entpacken der unbewusst aufgenommen Fülle an Informationen bereits während des Rückflugs nach Europa, schon in der Luft über den New Yorker Luftraum, begann, die unsichtbare Luftraumkontrolle scheinbar ein (geistiges) Übergepäck feststellte und das Flugzeug nach nur 20 Minuten Flug zu einer Umkehr zum JFK „gezwungen“ wurde, als hätten wir (und oder auch andere Passagiere) etwas an Board, was zwar die strenge Zollkontrolle erfolgreich passiert hatte, aber doch nicht nach Europa durfte.

Notausgang

Wenn ich so richtig nachdenke, begann das Entpacken der im Unterbewusstsein während der zwei Monate entlang der Atlantikküste gesammelten Informationen bereits beim Check-in: Eine Dunkelhäutige, stämmige, amerikanisch-patriotisch lächelnde Mitarbeiterin zeigte uns ihre weißen Zähne, nachdem sie die Masse und das Gewicht unserer Koffer strengstens geprüft hatte, und uns honigsüß fragte, ob wir etwas dagegen hätten, wenn wir Sitze am Notausgang bekämen. Da unser Amerikanisch nicht besonders gut war, dauerte es einige lange Sekunden bis wir überhaupt begriffen hatten, was sie von uns wollte. Ich und mein Mann schauten uns fragend an, in der Hoffnung, der andere wüsste, ob das wirklich eine gute Idee sei.

Was sollten wir antworten?

NotfallplanMein Verstand lief auf Hochtouren und versuchte, alle Fakten zusammenzutragen: Notausgang? Das bedeutet sicher mehr Beinfreiheit und mehr Platz und damit Reisebequemlichkeit – oder? Unsicher lächelten wir zu ihr zurück, zuckten mit den Schultern und sagten: „Okay.“ Erst nachdem wir die Boardingtickets in der Hand hatten und während wir in der „Body-check-Schlange“ standen, kam meine andersdenkende Stimme in mir hoch und fragte: „Was für Informationen zum Flug haben wir da gerade bekommen, wenn wir Notplatzsitze zugewiesen bekommen haben? War das für uns gut? Bedeutete es etwas? Werden wir diese vielleicht aus irgendeinem Grund brauchen? Oh Gott! Werden wir den Notausgang brauchen? Oder ist das ein Hinweis, der irgendeine tiefere spirituelle Bedeutung hat? Sitzen wir vielleicht auf irgendeiner anderen Ebene bereits in der Tür, bereit die Ebenen zu wechseln?“

Und wer hätte all diese Fragen beantworten sollen, wenn die Tickets möglicherweise bereits die Antwort waren?

Was hatten wir also zu tun? Sollten wir den Flug sicherheitshalber stornieren? Warum? Es schien doch, dass für uns (per Notausgang) gesorgt wurde. Oder nicht?

Spirituelle Kommunikation und Deutung in der Praxis?

Ich glaube, mittlerweile kann sich fast jeder vorstellen, dass ein internationaler Flughafen heutzutage nicht ein besonders guter Ort ist, um klar und unverfälscht innere Botschaften zu empfangen und entziffern zu können. Aufgrund der vorhandenen Dichte muss die innere Führung oft zu Tricks und einer Manifestation der gewünschten Botschaft in der physischen und vor Ort möglichen und eindeutig sichtbaren Form greifen.  Es war mir klar, dass die schließlich ausgehändigten Tickets eine solche Kommunikationsform waren und doch wollte ich es nicht glauben, als die beunruhigte Stimme des Kapitäns uns verkündete, kaum hatten wir das nächtliche Manhattan hinter uns gelassen, dass das Flugzeug aufgrund eines technischen Fehlers sofort umkehren muss und wieder auf dem JFK Flughafen landen wird, weil, (laut Kapitän) die Sicherheit der Passagiere selbstverständlich vorgeht.

Mannomann! Obwohl man weiß, dass diese Dinge so sichtbar geführt geschehen und man selbst bereits unzählige Male Zeichen und Synchronizitäten persönlich erlebte, so überraschen sie und überrollen sie doch einen immer aufs Neue.

Also waren die Notplatzsitze kein Zufall!

Der Platz in der ersten Reihe

Obwohl wir nur eine halbe Stunde in der Luft gewesen waren, dauerte die Rückkehr samt der Umkehrkurve und Landung fast 1,5 Stunden. 1,5 Stunden des inneren und äußeren Wahrnehmens durch mein System von etwas, was ich absolut nicht auf die Reihe bekam. In der Luft spielte sich etwas ab. Das spürte ich deutlich. Aber was und warum? Waren wir tatsächlich menschlich, körperlich in Lebensgefahr? Und wenn wir schon die Notplatzsitze hatten, was war dann unsere Aufgabe?

Ich schaute in die Gesichter von zwei Stewardessen, die sich unmittelbar nach der Ankündigung des Kapitäns uns gegenüber in ihre Sitze gesetzt und fest angeschnallt hatten, spürte deutlich ihre Angst und überlegte mir, was es bedeutet, wenn sie so versteinert in ihren Sitzen sitzen, statt, wie ich es aus den Katastrophenfilmen kenne: sich zwischen den Passagieren zu bewegen und sie zu beruhigen, damit keine Panik ausbricht. Die Passagiere in unserem Flugzeug gerieten aber erstaunlicherweise gar nicht in Panik. Die ganze Zeit, bis zur glücklichen Landung, herrschte Stille. Niemand klingelte und rief nach Stewardessen oder Aufklärung.

Die Landung jedoch enthielt wieder eine verschlüsselte Botschaft. Aus dem Fenster sah ich einige Feuerwehr- und Polizeiautos sowie Krankenwagen uns entgegenfahren. Wir waren irgendwo in der hinteren Ecke des Flughafens, so als erwartete man eine Explosion und wollte den Schaden minimieren. Ich weiß nicht, vielleicht ist das ein Standartprozedere in solchen Fällen, auch bei kleinen technischen Fehlern, wie der Kapitän meinte, und: ich habe vielleicht zu viele Actionfilme aus Hollywood gesehen. Der Höhepunkt kam, als ich, bereit als Erste das Flugzeug zu verlassen (das sollte doch der Sinn der Notsitze sein, oder nicht?), meinte, die Stimme aus dem Lautsprecher sagen zu hören, dass wir alle im Flugzeug weiter sitzen bleiben müssen, bis die Techniker gekommen wären und den Fehler behoben hätten. Aha! So kannte ich es aber aus den Filmen nicht! Und wozu dann der Platz in der ersten Reihe?


Fortsetzung folgt … (Teil 2 unter dem Namen „Aufgaben im Fall eines Notfall-Szenarios“ finden sie hier ->

© 10/2016 Kristina Hazler

 

(Wollen Sie den gesamten Artikel „Notfallplan für (sensible und erwachte) Fortgeschrittene“ schon heute komplett und ohne Unterbrechung lesen, können Sie diesen um nur € 1,00 hier downloaden ->. Unter dem angeführten Link finden Sie auch das Inhaltsverzeichnis des gesamten Artikels)

Die Fortsetzung besteht aus 3 weiteren Teilen die nacheinander zu folgenden Themen erscheinen:

  • notfallplan2Notfall
  • Was sind eigentlich unsere Aufgaben im Fall eines Notfallszenarios?
  • Notfallplan für Fortgeschrittene
  • Vorbereitung auf einen Notfall
  • Déjà-vu …
  • Kein Grund zur Panik
  • Rollenverteilung während der aktuellen Notfall-Zeitqualität
  • Vorsorge
  • Die Individualität gilt auch im Falle des Notplans!
  • Testphasen
  • Für den Fall der Fälle
  • Krise als Chance

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Das schmutzige Spiel Der Zusammnbruch des Systems  erntezeit

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