Weil wir Menschen so sind wie wir sind

Nachdem ich die letzten eineinhalb Jahre in meiner Reihe für „(nicht nur) hochsensible, sensibilisierte, erwachte und erwachende Personen“ ziemlich ausführlich und eindeutig auf verschiedene, scheinbar außersinnliche Themen einging, ist für mich die Zeit gekommen, sich anderen/weiteren  Themen zu widmen, die möglicherweise dazu animieren können, die bereits erlangte Bewusstheit, Sensibilität, erweiterte Wahrnehmung, die Intuition und Empathie als neuzeitige, legitime Instrumente endlich für die praktischen, eventuell in der Sackgasse liegenden Themen, einzusetzen, um neue Betrachtungsweisen und Blickwinkel und vielleicht auch die notwendigen Schritte aus der Eingefahrenheit zu erkennen und sie zu gehen.

Die Befreiung der Menschen vom Festgefahrenen

Nun, haben wir einst nicht gedacht, dass wir uns soweit entwickeln werden, dass wir durch die Wände gehen, dass wir  die Telepathie, Telekinese, Levitation und die Teleportation erlernen und uns so die Bewegung und Kommunikation auf der Erde umweltfreundlicher, effektiver und grenzenloser gestalten werden? Die freie Bewegung im Raum und durch die Zeit? Manifestation von der Fülle und allem was man braucht? Lichtnahrung, also kein Mangel mehr an irgendetwas. Kein Stress mit dem Wohnen, mit der Arbeit, mit dem Geld und den Verwandten?

Befreiung der Menschen
Befreiung der Menschen

Sehen wir den jetzigen Fakten und der aktuellen Realität in die Augen. Was wären heute die Konsequenzen so einer Entwicklung? Wollen wir wirklich, dass unsere Nachbarn, Verwandten, Kollegen die Teleportation beherrschen und ohne Ankündigung, uneingeladen, mitten in unserem Wohnzimmer oder wo auch immer wir uns gerade befinden, auftauchen? Sind wir bereit, dass die Finanzbeamten einfach unsere Wertsachen wegbeamen oder eine telepathische Wohnungsdurchsuchung nach Wertsachen und den Lebensumständen machen, nur weil wir die Steuern nicht rechtzeitig bezahlt haben? Möchten wir wirklich, dass uns das pubertierende Kind stundenlang levitieren lässt, nur weil wir es zum Brokkoliessen genötigt haben?

Können wir sogar für uns selbst die Hand ins Feuer geben, dass wir, wenn uns die Neugier oder zum Beispiel Eifersucht überkommen würde, dass wir dann nicht unser Nase in fremde Angelegenheiten und Welten stecken werden? Sind wir bereits so stark, dem Liebsten, der Auserwählten nicht geistig, telepathisch, körperbeamend nach zu spionieren, wenn sich die Möglichkeit dazu bieten würde? Könnten wir wiederstehen, gerade knapp bei der Kasse, sich nicht einige Sachen von dem Supermarket teleportierend zu holen, mit der mentalen Begründung, die schmeißen doch immer einen Teil weg und es wird niemanden fehlen. Eine Versuchung nach der anderen, damit hätten wir zu tun und wo wäre dann unsere Grenze, wenn von uns auch die Skrupeln fallen würden und wir uns dieser fantastischen Fähigkeiten bedienen um es leichter zu haben?

Wann sind die Menschen so weit?

Die menschliche Entwicklung und unsere Kultivierung, unsere Moral, sind noch nicht soweit, dass es möglich wäre, solche Fähigkeiten ohne Mord und Totschlag zu leben. Die Menschheit allgemein ist nicht so weit, dass sie ein Selbstverständnis und Gefühl für private Sphäre hat. Es sollte ja nicht sein, dass nur weil jemand auf unser neues Auto neidisch ist, es sich einfach so, in seine eigene Garage rüberbeamen kann. Die Menschen würden all diesen faszinierenden, geistigen und neuen Möglichkeiten eröffnenden Fähigkeiten dazu nutzen, wozu sie auch all ihre derzeitigen „dreidimensionalen“ Fähigkeiten nutzen. Unter anderem auch zur persönlichen Bereicherung auf Kosten von anderen, zum Spionieren, zur Verletzung der Privatsphäre, zum Erpressen, Nötigen, Kontrollieren usw., wobei dem gegenüber unzählige positive Nutzungsmöglichkeiten stehen würden, die gleichzeitig unsere Welt und unseren Horizont erweitern könnten. Nur haben wir die uns bereits zur Verfügung stehende Möglichkeiten, Fähigkeiten, Potentiale ausgeschöpft? Haben wir schon alles daraus gelernt, was uns möglich ist daraus zu lernen? Könnt ihr euch vorstellen, was so manche verärgerte Schüler mit ihrem Lehrer anstellen würden, der ihnen schlechte Noten gegeben hat? Und was wäre mit den gelangweilten Rentnern, die ihre gerade hoch beschäftigten „Kinder“ durch das Telefonauflegen ausschalten bzw. in die Warteschleife schieben können? Würden sie uns nicht vierundzwanzig Stunden am Tag wegen jeder Mücke und Macke müde telepatieren? Und was wäre mit den Konkurrenten, die sich unsere Ideen einfach aus unserem „Kopf“ ablesen und selbst zu Geld machen würden? Sind wir bereit bedingungslos alles mit allen zu teilen? Auch unsere innersten Gedanken, Gefühle, Räume, die gesamte noch verbliebene Privatsphäre?

Nein, diese Welt ist und wird anscheinend noch sehr lange nicht so weit sein für eine solche Entwicklung. Es muss zuerst ein Umdenken bei der Masse geschehen. Bis es soweit ist, müssen wir das Umdenken bei uns im Rahmen der aktuellen Bedingungen suchen. Das lernt uns die Akzeptanz, die Toleranz, die Annahme und die Kreativität. Es unterrichtet uns in der Meisterschaft des „höheren Lebens“ bzw. des „erhöhten Menschseins“ hier auf Erden, mittendrin in der scheinbar eingefahrenen Dimension, die für uns aber die Übungswiese darstellt. Dank dem, dass es hier derzeit so ist wie es ist, können wir uns selbst ausloten, kennenlernen, was noch so an erstaunlichen Potential in uns steckt. Es ist leicht, auf der flockigen Wolke die Kreativität zu leben und den Überblick über die sich unter uns befindlichen Geschehnisse zu haben. Aber können wir auch aus den Himmelhöhen unsere Visionen umsetzen? Was hilft uns unser Überblick, was hilft uns wenn wir von oben den Weg aus dem dichten Wald sehen, wenn wir es niemanden mitteilen bzw. zeigen können? Was hilft uns der Überblick und die Vision, wenn wir sie, sobald wir uns nach unten begeben, dort wo es benötigt wird, verlieren?

© 01/2015 Kristina Hazler

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