Wie lange noch ???

Menschen befinden sich derzeit in einer Phase des tatsächlichen Umbruchs, was aber nicht bedeutet, dass alles wie geschmiert läuft. Irgendwie ist alles beim Alten und doch nicht. Alle sind bereit und doch scheint nichts zu geschehen; obwohl doch gleichzeitig so Vieles geschieht; aber scheinbar überhaupt nicht in die richtige Richtung. Wo soll ich nur anfangen?

Beginnen wir bei dir … Du stehst schon ewig lang in den Startlöchern. Du hast deine Ausbildungen gemacht. Du könntest selbstbewusst deinen „Posten“ antreten. Aber es scheint so, als wenn es keinen „Posten“ für dich gibt. Und du fragst dich, wozu das Ganze gut war, wenn es keiner braucht, wenn du in deinen Fähigkeiten und Potentialen nicht tätig werden kannst. Aber, das kannst du doch! Nur selbstverständlich nicht so, wie du es dir vorgestellt hast bzw. jetzt vorstellen kannst! Dieses Thema haben wir aber bereits in früheren BewusstseinsGesprächen genug durchgekaut. Die Frage ist also: Wie lange dauert es noch bis sich etwas lichtet, bis es greifbar, erkennbar wird? Wie lange noch??? Diese Frage schreit sich gerade himmelhoch aus der Erde von Tausenden, Millionen Menschen in die Weiten des Universums: Wie lange noch???? Wie lange noch??? Wie lange noch??? Und es kommt keine Antwort zurück. Warum? Ihr könnt euch bewusst werden, egal welches Thema euch im Moment beschäftigt. Fast alles kann man mit der Frage: „Wie lange noch?“ beantworten. Was??? Ein Thema, ein Problem mit einer Frage beantworten? Jawohl, so ist das. Nehmen wir als Beispiel irgendein aktuelles Thema von manchen Therapeuten und Seminarleitern: Du fragst dich, ob du überhaupt noch Seminare und Beratung anbieten sollst, wenn sich doch kaum einer anmeldet. Du weißt aber, du bist sehr gut in dem, was du tust, jedoch scheint dich keiner zu brauchen. Die Antwort auf dieses Thema ist: „Wie lange noch?“ Wie lange noch wirst du dir Gedanken darüber machen? Wie lange noch???

Wie lange noch?

Die Menschen wollen ständig etwas verändern, weil ihnen das, was gerade ist, nicht gefällt und rufen ins Universum: „Wie lange noch, bis etwas geschieht?“ Und Universum antwortet: „Wie lange noch??? Wie lange werdet ihr euch Gedanken über Veränderungen machen, die ihr nicht beeinflussen könnt, die so und so von alleine geschehen? Wie lange noch wird euch nicht das genügen, was gerade ist? Wie lange noch werdet ihr unzufrieden sein? Wie lange noch müssen künstliche Veränderungen geschehen, damit ihr euch erinnert, wie gut ihr es einmal gehabt habt und es nicht wusstet. Wie lange noch???“

Wie lange noch
Wie lange noch?

So einfach ist das!!! So einfach!

BewusstseinsVirus

Das BewusstseinsVirus dieses Jahrhundert ist, dass ihr tatsächlich aus eurer immer größeren Verfahrenheit und Begrenztheit glaubt, positive Veränderungen bewirken zu können. Ihr glaubt, ohne gläubig zu sein, dass das Universum euch mit einer besseren Zeit beschenken wird, während ihr euch in permanenter und immer größer werdender Unzufriedenheit wälzt. Und was, wenn euch das Universum unermüdlich mit „Besserem“ überhäuft und ihr es aufgrund der infiltrierten Unzufriedenheit nicht einmal merkt? Nur eure Krankheit, in der Vergangenheit feststecken und ihr nachzuhängen, ermöglicht euch, rückblickend aus der jetzigen Unzufriedenheit – also der Unzufriedenheit im Jetzt – zu erkennen, dass es doch Zeiten gab, in denen ihr es gut, sogar besser hattet. So spüren viele unbewusst, dass dieses aktuelle Denksystem euch nicht einer goldenen Zukunft entgegensteuern lässt. Wie sollte es auch, wenn ihr aus der Zukunft auf diese Zeit zurückblicken müsst, um zu sehen, dass ihr es hier und jetzt gut und sogar besser habt?

Ich weiß, ich weiß – es brennen gerade eure Sicherungen durch, aber fühlt nach. Habe ich nicht irgendwo ein wenig recht?

Klar gibt es bessere Zeiten. Klar gibt es eine bessere Zukunft. Aber ist das nicht nur Auslegungssache? Eine Zeit lang sehnt ihr euch nach einer besseren Zukunft, um ab einem gewissen Alter der besseren Vergangenheit nachzuweinen.

Ihr wundert euch, warum ausgerechnet so viele junge Männer Richtung Europa strömen. Warum wohl? Weil diese in ihrem Denken noch in der Hoffnung auf die bessere Zukunft hängen. Frauen, junge Frauen – vor allem in solchen südländischen Kulturen – haben keine Macht über die Zukunft nachzudenken. Seltsamerweise gerade dort, wo es scheint, dass diese Frauen unfrei sind, sind sie alleine durch die Mentalität, Religion, Erziehung gezwungen, das Jetzt so zu akzeptieren wie es ist – solange sie sich nicht modernisieren und nicht als moderne Frau verstehen, die doch ihr Leben und ihre Zukunft in ihren eigenen Händen hat.

Ich weiß, es ist für euch schwierig das zu verstehen, aber wie lange noch???

Wie lange noch verschließt ihr die Augen vor dem Offensichtlichen?

Wie lange noch? – vergesst das nicht – ist die Antwort!

Beschäftigt euch etwas? Dann fragt euch: Wie lange noch?!

Drehen sich eure Gedanken zu irgendeinem Thema im Kreis? Die Antwort ist: „Wie lange noch?“ Wie lange noch lasst ihr eure Gedanken im Kreis laufen? Wie lange noch? Wann hört ihr damit auf, das zu tun, was ihr schon tausend Mal probiert habt und es nirgendwohin geführt hat? Wie lange noch?

Bitte entschuldigt, ich weiß, es kommt ein wenig streng rüber, aber so ist die Zeit. Es ist die Strenge dort draußen, auf euren Straßen und in euch selbst. Ohne es zu wissen, ohne es zu merken, versucht ihr etwas zu erzwingen. Wie lange noch? Was muss alles noch geschehen, damit ihr merkt, dass ihr keine Macht darüber habt? Wie lange noch braucht ihr, um zu verstehen, dass die Themen, die ihr hinterfragt und die nur mit euch selbst zu tun haben, sich augenblicklich, durch eure wahre Absicht, klären und offenbaren. Alles andere führt bei euch nicht zu Klarheit, weil es mit euch nichts zu tun hat!

Wie lange werdet ihr noch aus eurem Braven-Kind-sein heraus denken? Wie lange werdet ihr noch glauben, dass ihr etwas nicht gut genug tut und es deswegen nirgendwo und zu keiner Klärung, keiner Einsicht führt? Wie lange werdet ihr euch noch in eurer Rolle verwechseln? Wie lange werdet ihr noch glauben, dass ihr jemanden über euch habt, der mit dem „Brav-sein“, „Richtig-zu-sein“, „Richtig-zu-machen“, „Gut-genug-zu-sein“ milde zu stimmen ist? Wie lange braucht es noch bis ihr euch in eurer eigenen Selbstverantwortung erkennt und zu eurem Selbstbewusstsein zurückkehrt? Wie lange noch?

Getan ist getan – es ist fertig und erledigt. Gedacht ist gedacht – es ist fertig und erledigt. Es nochmals zu tun und zu denken führt nirgendwohin, außer zu einer Wiederholung, die nichts anderes als Langeweile erzeugt, weil sie schon bekannt und bereits erlebt ist. Wie lange noch, bis ihr erkennt, dass ihr ein und denselben Schritt nicht mehrfach machen und nicht perfektionieren müsst? Wie lange noch, bis ihr euch – so wie ihr seid, was ihr tut und denkt – vertraut?

Es sind Massen von Menschen da draußen und ihr fürchtet euch zu denken was geschehen wird, stattdessen sinniert ihr weiterhin über die bessere Zukunft. Denkt nach, was geschehen wird, wohin es führen wird – aber denkt nur einmal nach! – und werdet euch aber das, was ihr denkt auch bewusst. Dann ist es geschehen. Dann ist es gedacht. Ihr habt eure Antwort und könnt in eurem Denken einen weiteren Schritt machen, statt nochmals dasselbe zu denken; wie ihr es nennt: zu überdenken. Wie lange noch? Wie lange noch werdet ihr das zu überdenken versuchen, was ihr richtig gedacht habt? Was glaubt ihr, wohin soll das „Überdenken“ führen? Im besten Fall zum gleichen Ergebnis, im nicht so guten Fall zu Spekulationen, im schlimmsten Fall zum Gegenteil oder zur Ohnmacht.

Ihr kommt in eurem Leben nicht weiter? Wie lange noch? Wie lange noch werdet ihr auf der Stelle treten und immer wieder die gleichen Schritte tun, nur aus dem Gedanken heraus, dass sie euch in der Vergangenheit erfolgreich irgendwohin geführt haben? Die Schritte wurden bereits getan!!! Sie führen euch nirgendwo anders hin, als dorthin, wohin sie euch bereits geführt haben. Dorthin, wo ihr bereits seid!

Die meisten von euch haben nur eine begrenzte Lebenszeit zur Verfügung. Was für einen Sinn sollte es also haben, ein und dasselbe immer wieder zu wiederholen? Nur, weil euch einmal jemand eingeflößt hat, dass ihr etwas nicht gut getan habt und ihr es erneut, besser, machen sollt? Weil die Note in der Schule für eure im Jetzt erbrachte Leistung nicht die beste war? Wer sagt, dass ihr die beste Note hättet bekommen sollen? Wer? Und wie lange noch hört ihr noch auf diese Stimme in eurem Kopf?

Es ist Zeit aufzustehen

Es ist Zeit aufzustehen und zu gehen, weiterzugehen und nicht das „Aufstehen und nicht weitergehen“ zu spielen. Das Aufstehen macht ihr einmal – wie lange noch wollt ihr es also wiederholen? Wie lange und wie tief noch müsst ihr immer wieder fallen, damit ihr wieder aufstehen könnt, um nicht weitergehen zu müssen??? Wie lange noch wird euch der Fall harmloser vorkommen als das Weitergehen? Und ihr sprecht über das Sich-fallen-lassen und täuscht euch selbst, gaukelt euch etwas unermüdlich vor. Ihr meint, gelernt zu haben, euch auf das Unbekannte einzulassen und dabei lasst ihr euch immer in dasselbe fallen, in das, was euch schon durch das wiederholte Fallen so vertraut ist, dass ihr es liebgewonnen habt. Wie lange noch, bis ihr erkennt, dass der Fall, den ihr euch selbst vorspielt, gar keiner mehr ist? Weil er bekannt, erlebt, geübt, perfektioniert ist. Wie lange noch, bis ihr erkennt, dass ihr aus irgendeinem Grund gar nicht das Fallen und Aufstehen loslasst, sondern, dass ihr gar nicht weitergehen wollt? Wie lange noch, bis ihr euch fragt: „Warum will ich nicht weitergehen? Warum spiele ich mir etwas vor? Und warum, wenn ich nicht weitergehen will, warum muss ich dann immer wieder fallen?“ Ein Gedanke, eine Frage, eine Antwort. Erster Gedanke – die richtige Antwort. Nun, der erste Gedanke wird euch als Antwort wahrscheinlich nicht gefallen, so werdet ihr versuchen – aus eurer Unzufriedenheit mit der ersten Antwort heraus, aus eurer geglaubten Unvollkommenheit – sie zu überdenken. Und das Überdenken wird euch im Kreis führen! Das kennt ihr schon. Und dann werdet ihr euch fallen lassen müssen, um unendlich ermüdet aus dem Kreis der Gedanken rauszufallen. Dann werdet ihr erledigt am Boden liegen bis ihr wieder aufsteht und euch wieder dieselbe Frage stellt, dieselbe Antwort hört und … wie lange noch, wie viele Male noch, bis ihr die Antwort annehmt und die Frage sich dadurch endlich erledigt hat und ihr weitergeht, sprich: weitere Gedanken, Impulse, weiteres Tun und Gehen zulasst?

Wie lange noch???

© 11/2015 Kristina Hazler

 

 

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