Die Meister des Lebens – Geschichten die das Leben schreibt

„Die Meister des Lebens – Geschichten die das Leben schreibt“ ist ein Ergebnis eines außerordentlichen, neuartigen Gemeinschaftsprojektes. Meine ursprüngliche Idee war, Menschen, die die Herausforderungen des Lebens angenommen haben, zu motivieren, ihre Lebensgeschichten aufzuschreiben und diese in sozialen Medien zu veröffentlichen, um andere Menschen zu inspirieren, den Wert der eigenen Lebenserlebnisse und Situationen zu erkennen und diese auch offen mit anderen zu teilen, damit wir so gemeinsam die Barriere der Vorstellung, was ein erfolgreiches Leben ist und sein soll, zu durchbrechen und immer weitere Menschen aufzumuntern, zu ihrem bisherigen Leben und auch zu dem was kommt zu stehen, ohne zu versuchen, nach Außen ein aufpoliertes Bild darzustellen oder gar sich in einem Schneckenhaus zu verkriechen, mit dem Gedanken „An meinem Leben ist sowieso nichts Besonderes!“.

Wir alle versuchen unser Leben zu meistern, somit sind wir alle Meister unseres eigenen Lebens. Jeder von uns bekommt vom Leben andere Aufgaben und Lektionen gestellt und jeder geht mit ihnen so um, wie er am besten kann – das ist Meisterschaft, eine würdevolle Betrachtung des eigenen Lebens, jenseits der Illusionen wie was sein soll und wie es sich gehört.

Meisterschaft bedeutet auch, so durch das Leben zu gehen, wie man gerade ist und all das, was das Leben mitbringt, so zu begegnen, wie es einem gerade möglich ist. Nur weil wir uns ab und zu oder immer wieder orientierungslos, hilflos, ängstlich, frustriert, überfordert, deprimiert fühlen, bedeutet dies noch lange nicht, dass wir keine Meister sind. Die innere Einstellung, wie wir damit umgehen und was wir daraus machen, macht es aus.

Die folgenden 6 Geschichten sollen anderen Menschen als Inspiration dienen, sie sollen Mut machen, sich selbst und das eigene Leben wertschätzend und in der Dankbarkeit zu betrachten, ohne sich selbst dafür zu beurteilen wie es gekommen ist, was war, was ist und was sein wird. Im Nachhinein scheint man immer besser zu wissen wie es hätte sein können, das Leben spielt sich jedoch nicht im Nachhinein, sondern im Jetzt ab, dass sollen wir nie vergessen:

 

Mein Herz nimmt den Verstand an der Hand

Mein Name ist Wolfgang Maranius, ich bin ein Meditations- und Achtsamkeitslehrer. In der letzten Zeit fühle ich mich oft sehr müde. Es sind zwar Momentaufnahmen aber ich wiederhole dieses Mantra immer wieder, wenn mich jemand danach fragt, wie es mir geht: „Ich fühle mich müde! In meiner Vergangenheit als Berater im Umfeld der Bankenindustrie und Finanztechnologie war ich sehr oft müde, bis hin zur chronischen Erschöpfung. Sie wurde mir gut entlohnt. Ich hatte ein Sicherheitsnetz, blieb ein paar Tage zu Hause und dann ging es weiter … bis es nicht mehr ging, also stieg ich aus. Ich absolvierte einige alternative Kurse und Ausbildungen, ich beobachtete das Leben um mich herum, übte mich in Gelassenheit, machte neue Erfahrungen und lernte schließlich auch eine wunderbare Frau kennen und irgendwann fragte ich mich: Wer bin ICH? … und … was sind meine tatsächlichen Möglichkeiten, Talente und Aufgaben? Mit einem Male sah ich mein eigenes Leben aus einer anderen Perspektive, bekam eine neue Sichtweise darauf und erkannte den Schein im alten Sein. Nun gabelte sich der Weg … (weiter lesen hier ->)

Am Strand von irgendwann – Zeichen und Botschaften

Da lag ich nun. Seit drei Tagen weder gegessen noch getrunken. Nein, ich wollte mich nicht umbringen. Auch wenn mir schon ab und zu der Gedanke kam. Ich hatte von etwas gelesen, das sich „Lichtnahrung“ nannte und dachte, es wäre mein einziger Ausweg. Wenn ich nichts mehr bräuchte, nicht einmal Nahrung, wäre ich endlich frei. Heute weiß ich, dass ich in diesem Moment und in dieser Verfassung unmöglich dieses Licht in mir hätte aufnehmen können. Ich war in Unfrieden geraten mit dieser Welt, wie ich sie da draußen vorfand und ebenso mit meinem bisherigen Leben. Ich wollte nicht mehr. Meine Nieren schmerzten, und ich wusste, wenn ich noch ein oder zwei Tage weiter machte, wäre es vorbei mit mir. Wenn man am absoluten Nullpunkt angelangt ist, gilt es eine Entscheidung zu treffen. Klar, es wäre leicht gewesen jetzt zu sterben, aber eigentlich wollte ich doch einfach nur wieder gesund und glücklich sein. Ja, einfach wieder leben! Ich wusste noch nicht, was mir in meinem Leben dazu fehlte … (weiter lesen hier ->)

Gott lacht wenn Menschen Pläne machen! – Autobiographie eines Sterbeprozesses

Ich bin aufgefordert worden, mein Leben in die Hand zu nehmen und es so zu gestalten wie ich es will! Aber vorher stellte mich das Leben radikal, grausam, ohne Widerrede vor die Frage: Bist du bereit, deinen Partner bis in den Tod zu pflegen und zu begleiten? Während das Ego noch dabei war, alle möglichen Szenarien und Verhalten zu erwägen, hatte meine Seele schon erkannt, dass ich mich in der Wahl befand und ab diesem Moment gab es in mir nur noch Vertrauen und Hingabe an das, was da auf uns zukam. Der Tod kam in unser Leben mit dem Versprechen, in ein paar Monaten nochmal vorbei zu kommen, und nahm mir über vier Monate lang Stück für Stück einen geliebten Menschen, die aktuell wichtigste Beziehung, einen geehrten und geschätzten Lehrer, den besten Freund, den einfühlsamen Liebhaber! Alles auf einmal. An einem Punkt waren wir uns seit Anfang des Jahres einig: Wir hatten beide die Wahrnehmung, dass im Sommer alles anders wird, dass nichts mehr so sein wird, wie es war, dass wir völlig neues Terrain betreten werden. Wir hatten keine Ahnung, was da auf uns zukam, außer, dass alles neu sein wird. Bald sollten wir ein pfadloses Land betreten in dem es keinen Boden mehr unter den Füßen und noch keine Wegweiser gab … (weiter lesen hier ->)

Blick ins tiefste Innere und die Gewissheit der Unvergänglichkeit

Ich erlebte ein Gefühl von solch einer Intensität, das ich dachte, ich kann es nicht ertragen. Es war alles andere als unangenehm, jedoch bedeutete es in diesem Moment eine völlige Überforderung. Für einen Bruchteil einer Sekunde bekam ich zusätzlich zu diesem unermesslichen Gefühl unfassbar viele Informationen. Es waren Informationen, die unser Verstand mit seiner raumzeitlichen Ausrichtung nicht begreift. Ich verstand sie mit meinem Herzen und mit anderen Bereichen meines Selbst. Diese Informationen konnte ich nicht festhalten und ich hätte sie niemals in Worte fassen können. Doch sie gaben mir einen kurzen Eindruck von dem, was wir wirklich sind …

Denn alle Früchte, die du von Herzen gibst, gelangen irgendwann wieder zurück an deine Wurzeln und befruchten deine Blüten aufs Neue im ewigen Kreislauf der Jahreszeiten. Ein uralter Rhythmus des All-Einen, ein langsamer Pulsschlag des Lebens, den du JETZT erkennst. (weiter lesen hier ->)

Der Weg zu meinem Traum – Ein „Ja“ zu mir selbst

Schon als Kind hatte ich einen speziellen Lebenstraum, aber aufgrund verschiedener Ereignisse in meinem Leben verlor ich diesen für eine längere Zeit aus den Augen. Sorgen plagten mich, es ging mir nicht gut, ich war dauernd verängstigt, mir wuchs alles über den Kopf. Mit ungefähr 15 Jahren habe ich eine meiner schlimmsten Zeiten erlebt. Bei all diesen traumatischen Erlebnissen, tauchte in mir immer wieder die Frage auf, warum mir all die schlechten Dinge passieren mussten. Mir wurde bewusst, dass ich nicht wusste, wer ich war, da ich meine Wurzeln nicht kannte. Eines Tages dämmerte mir, dass ich mich erst einmal um meine eigene Heilung kümmern muss. Also begann ich viele Bücher zu lesen, die sich mit der Heilung und positivem Denken beschäftigen und mich auch mit deren Hilfe mit mir selbst intensiv und bewusst zu befassen. Mein Wunsch meinen Kindheitstraum zu verwirklichen wurde immer größer. Also beschloss ich endlich etwas dafür zu tun, als sich die Möglichkeit dafür auftat, und das schöne dabei war, ich musste nichts weiter tun, als einfach die Chance zu ergreifen, die sich mir angeboten hatte. Und doch kam ich immer wieder von meinem erträumten Weg ab. Ich hatte das Gefühl, dass mir aus unerklärlichen Gründen immer wieder Steine in den Weg gelegt wurden. Vielleicht war ich einfach noch nicht bereit oder meine Zeit war noch nicht gekommen – ich weiß es nicht. Doch durch das, was ich inzwischen gelernt hatte, war mir bewusst, dass ich eine Art von „Prüfungen“ bestehen musste, wenn ich mich weiterentwickeln wollte und mich auf gewisse Weise beweisen „musste“, wenn ich etwas erreichen wollte … (weiter lesen hier ->)

Die Rückkehr zu mir selbst – Praktiziertes Selbstvertrauen

Inzwischen tadelte mich der Meister permanent dafür, dass ich zu wenig meditierte, wohl wissend, dass ich ein auserwähltes Wesen bin. Ich selbst fühlte mich nicht besonders, einfach nur so als grauer Durchschnitt. Aufgrund seiner regelmäßigen Mahnungen, was für eine wichtige Rolle ich in diesem Leben haben soll und Warnungen vor der Nichterfüllung dementsprechender Aufgaben, wurden die Ängste davor immer größer. Obwohl ich keinen Einblick in viele Dinge hatte und sie nur mit kindlichen Augen wahrnahm, zwang ich mich täglich brav zu meditieren. Ich fuhr in einem Zug mit, und es war mir nicht möglich, mir bewusst zu werden, dass es möglich war aus ihm auszusteigen, weil ich die Ideen und Worte des Meisters als eine allgemeingültige Realität verstand. Ich hatte keinen Durchblick und keine Lebenserfahrung, womit ich hätte einschätzen können, dass es sich nur um eine „Richtung“ oder sogar ein Dogma handelte …

Ich erlaube mir, mich auf mich und meine Gefühle zu verlassen, weil ich doch diejenige bin, die mit mir selbst 24 Stunden am Tag lebt und niemand anderer. (weiter lesen hier ->)

 

Alle hier erschienen Geschichten sind ein Teil des Projektes „Die Meister des Lebens – Geschichten die das Leben schreibt“ und werden demnächst auch in Buchform erscheinen.

Willst DU mit Deiner Geschichte auch ein Teil des Projektes sein, sende mir bitte diese per Mail ->

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