Das Eltern-Opfer-Virus und die Heilung der Opferrolle

Ein Kind wünscht sich nichts sehnlicher, als seine Eltern heil und glücklich zu sehen und es macht sich von Geburt an auf dem Weg zu helfen. Aber wie soll es, wenn seine Flügel gleich im Ansatz mit Pech und Schwefel beschwert werden? Weil, viele von uns tragen in sich das Eltern-Opfer-Virus, das die eigenen Kinder ins „schweres Leben“ stürzt, weil dieses krampfhaft kranke Gedankenkonstrukt dem eigenen Kind einst ein schweres Leben wünschte, damit das Kind dann endlich nachvollziehen und anerkennen kann, wie schwer es doch seine Eltern hatten!

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Der innere Krieger und der Weg aus der Selbstverletzung

Die meisten Menschen haben in sich einen inneren Krieger, eine innere Kriegerin. Und auch diejenigen, die bereits verstanden haben, dass die Lösung nicht im Kämpfen und Bekriegen ist, haben es schwer, den eigenen inneren Krieger unter Kontrolle, im Zaun zu halten, ohne sich selbst Gewalt anzutun: Man kann sich ja nicht den „Kämpfer“, den „Krieger“ verbieten, aus sich heraus treiben, ihn bekämpfen – bis er aufhört zu existieren. Es wäre wieder dieselbe Falle, dieselbe Frequenz. Während ich den Krieger, die Kriegerin (auch wenn für gute Sache oder für das Recht) in mir bekämpfe, erschaffe ich einen neuen, stärkeren Krieger, eine Kampfmaschine, die eben fähig ist, den bereits vorhandenen Krieger zu „schlagen“. Ein Teufelskreis! Ein Hamsterrad! Kein Aussteigen, kein Frieden ohne Annahme dessen, was ist, ohne damit Frieden zu schließen!

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