Frühere Leben und die Rückkehr der verlorenen Persönlichkeitsanteile

„Was war ich im früheren Leben?“ fragen sich viele, die schon gemerkt haben, dass das Leben etwas mehr sein muss als das, was es oberflächlich gesehen, scheint. Für mich persönlich war der Gedanke mehrerer Inkarnationen für lange Zeit in meinem Leben eine Zuflucht. Es bedeutete für mich die Hoffnung, dass mein Leben nach diesem Leben nicht einfach so ausgelöscht wird und ich in der nächsten Inkarnation weiterleben kann. So führte mich mein Leben als junge Erwachsene automatisch zu Büchern, die sich mit Reinkarnation beschäftigen, bis ich „endlich“ in einer Reinkarnationstherapie landete und mir sozusagen meine früheren Leben anschauen konnte und ich selbst schließlich eine Rückführungstherapeutin wurde und plötzlich vermehrt Menschen zu mir fanden, die wissen wollten, was sie in früheren Leben waren. Umso länger ich mich mit der Energie und dem Bewusstsein beschäftigte, erkannte ich, dass das, was die Menschen in ihren Rückführungen erleben, ähnlich wie beim Träumen ist. Es ist hauptsächlich eine Metapher! So, wie sich fast jeder Traum oder jedes Horoskop dazu eignet, sich über das angesprochene Thema Gedanken zu machen und die eigene Sicht der Sache zu hinterfragen, so befanden sich Menschen in ihren Rückführungen in einer Szenerie, der sie begegneten, bewusst erfuhren und sich Gedanken, Gefühle darüber machen konnten – unabhängig davon, ob es je so geschehen war oder sogar geschehen würde …

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Geheime Persönlichkeitsaspekte und Persönlichkeitsanteile

Wir haben in uns einige Teile, bzw. Aspekte die in bestimmten Lebensabschnitten noch nicht aktiv, bzw. aktiviert sind oder unter der Oberfläche ruhen, in einem Art Ruhemodus sind. Der Grund ist, dass uns möglich ist gewisse Erfahrungen zu machen, die nicht möglich wären, wären sie aktiv. Wir haben verschiedene Potentiale in uns, Fähigkeiten, die wir vielleicht schon in früheren Leben entwickelt haben, bzw. die sich in unserem Erbgut befinden. So ist die Aktivierung gewisser Potentialen an unseren menschlichen Werdegang gekoppelt. Absolvierten wir bestimmte Lektion, kann ein deaktivierter Aspekt aus seinem Schlaf aufwachen und sich in unser Leben, in unsere Persönlichkeit integrieren …

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Der innere Krieger und der Weg aus der Selbstverletzung

Die meisten Menschen haben in sich einen inneren Krieger, eine innere Kriegerin. Und auch diejenigen, die bereits verstanden haben, dass die Lösung nicht im Kämpfen und Bekriegen ist, haben es schwer, den eigenen inneren Krieger unter Kontrolle, im Zaun zu halten, ohne sich selbst Gewalt anzutun: Man kann sich ja nicht den „Kämpfer“, den „Krieger“ verbieten, aus sich heraus treiben, ihn bekämpfen – bis er aufhört zu existieren. Es wäre wieder dieselbe Falle, dieselbe Frequenz. Während ich den Krieger, die Kriegerin (auch wenn für gute Sache oder für das Recht) in mir bekämpfe, erschaffe ich einen neuen, stärkeren Krieger, eine Kampfmaschine, die eben fähig ist, den bereits vorhandenen Krieger zu „schlagen“. Ein Teufelskreis! Ein Hamsterrad! Kein Aussteigen, kein Frieden ohne Annahme dessen, was ist, ohne damit Frieden zu schließen!

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Die innere Spaltung und die Zeit des persönlichen Armageddons

Bei vielen tobt derzeit ein persönliches Armageddon, ein Tohuwabohu. Der Druck im Inneren nimmt zu, das Treiben, der Kampf, die Frustration, die Hilflosigkeit, die Ablehnung, die Trauer, die Wut, der Ärger – die Folgen der inneren Spaltung und Anzeichen von auftauchenden Aspekten. Ohne es zu wissen, wurden wir jahrelang auf die Begegnung mit der Menge von Frust, Trauer, Ärger, Ablehnung und Müdigkeit, die auf uns in den getrennten Teilen von uns, in Form von unerlösten Aspekten warten, vorbereitet. Wir lernten die bedingungslose Liebe, die hier zum Einsatz kommen muss, weil wir etwas annehmen und mit Liebe begegnen müssen, was uns zuerst mit Misstrauen und Vorwürfen in den Augen entgegentritt

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