Magie und die Illusion des Übernatürlichen

Die Begriffe „übersinnlich“ und „übernatürlich“ sind wie mit einem mittelalterlichen Zauber belegt. Sie hypnotisieren unser Bewusstsein! Sie suggerieren uns, dass das Leben spannender ist, als es ist, dass es außerhalb des „gewöhnlichen“ Lebens, das wir anscheinend nicht besonders gut kontrollieren können, etwas existiert, durch dessen „Beherrschung“ wir die Möglichkeit bekommen, das Leben, also das Natürliche, oder noch krasser das „Alles was ist“, zu kontrollieren. So verbirgt sich hinter dem hoffnungsvollen Glauben an das Übernatürliche das Verlangen, das Leben und damit auch das „Alles was ist“ nach eigenen Vorstellungen zu (ver-)biegen.

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Magieepidemie – die Neuzeitseuche?

Die Welt von heute, man möchte es nicht glauben, wird von der Magie beherrscht. Manche uneingeweihte Menschen reiben sich täglich die Augen und staunen nicht schlecht, was da um sie herum passiert. Es bleibt ihren Augen das verborgen, was sie in ihrem Bewusstsein zuletzt im Mittelalter an der Tagesordnung glaubten. Wir leben doch in einer modernen Zeit, gekennzeichnet von technischem und elektronischem Fortschritt, Industrialisierung und Globalisierung. Wenn, dann sollte die Krankheit, welche die Welt aktuell plagt, eher die Vernunft, der Verstand und die Logik sein, von ihnen infiziert, lassen sie kaum Platz übrig für eine ausgeprägte Gefühlswelt und für Träumereien. Die Gesellschaft scheint getrieben zu sein wie schon lange nicht mehr. Sie eilt, arbeitet und leistet, was das Zeug hält – ohne Rücksicht auf Verluste. Wo könnte man da noch einen Gedanken an die Magie verschwenden? Magie bedeutet doch eine andere Zeitrechnung, andere Ebenen, das Geheimnisvolle, das Verborgene … aber dem ist nicht so – bitte lesen Sie im Artikel weiter

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