Die Befreiung neuer Licht-Aspekte ist im Gange

Dieser Artikel ist Teil 2 des Artikels: Wir sind dann die neue BewusstseinsWelle

Der gemeinsame Feind ist der Mittel zum (Kontroll)Zweck
Ich weiß nicht, ob es jemand bemerkt hat, aber die Geschichte hat uns gelehrt, dass bislang kein einziger Krieg zum Frieden geführt hat, sondern der Frieden ist erst durch die Beendigung der Kriege entstanden. Dessen können wir uns bewusst werden und auf alle Kriege ummünzen, ob im Inneren oder Außen, ob im Bewussten oder Unbewussten. Die tragische Illusion dabei, der wir als Menschen seit Jahrtausenden unterliegen, ist der Glaube, mit einem Krieg und Kampf den Frieden und Freiheit verteidigen zu müssen. Jetzt hier sitzend, hinter dem Ozean[1], von der anderen Seite die ganze aktuelle Seite beobachtend, glaube ich sogar, die Tendenz und die möglichen Absichten zu verstehen. Die Nachrichten hier beschäftigen sich ungewöhnlich stark mit dem europäischen Thema. Es geht so weit, dass keiner mehr Österreich, also Austria, mit Australien verwechselt. Die Menschen scheinen hier in echter Sorge um uns Europäer und unser Wohl, vor der „Plage“, zu sein. Geht diese „Propaganda“ weiter, wird unserer „Rettung“ durch die selbst gewählte Weltfriedensarmee nichts mehr im Wege stehen. Schon aus diesem Grund ist es wichtig zu verstehen, dass wir von der aktuellen Welle nicht bedroht werden. Breitet sich nämlich dieser Glaube im Massenbewusstsein aus, wird der gesamte nordamerikanische Kontinent hinter seiner Regierung stehen, die meinen würde, Europa von der Bedrohung erlösen zu müssen. Wie solche Friedenseinsätze aussehen und wohin sie führen, konnten wir an vielen Beispielen der letzten 20 Jahre sehen. Alleine aus diesem Grund ist es wichtig, wie ich im Teil 1[2] dieses Artikels geschrieben habe, sich auf sich selbst zu besinnen und sich in keine Angstmache und in keinen Bedrohungsglauben reinziehen zu lassen.

Das, was in diesen Tagen geschieht, ist: einen gemeinsamen Feind zu erzeugen, der die Menschen von ihrem aktuellen Tun ablenkt und zu einer national gestimmten Masse verschmelzt, die man ganz leicht in die eine oder andere Richtung steuern kann. Das erschaffene Feindbild dient der Steuerung. Es ist wie ein Joystick, mit dem man das gesamte Massenbewusstsein kontrollieren und lenken kann.[3] Wie ich hier aus Postings auf Facebook mitbekomme, spaltet es bereits auch die spirituelle Szene. Die Egos von manchen werden extrem aktiviert. Bei einem ist das Helfersyndrom der Knopf, der von außen gedrückt werden kann, bei anderen ist es der Glaube an die Auserwähltheit. Wenn ich dann wieder einmal lese, dass gegen uns, den Hochfrequenten und Hochschwingenden, dies und jenes keine Chance hat (diese Aussagen appellieren auf die Eitelkeit), frage ich mich: Was haben manche in den letzten Jahren aus ihrer spirituellen Arbeit gelernt? Ist nicht alles relativ? Was ist eine hohe Schwingung? Das, was für einen hoch ist, ist für den anderen bereits niedrig oder zu tief und zu dicht. Wo beginnt die Auserwähltheit? Und gehört dem ALLES WAS IST nicht die gesamte Palette der Schwingungen? Und hat nicht alles einen Sinn? Gehört nicht alles zum Leben und zur Förderung unseres Wachstums?

Kann nicht die aktuelle Situation deswegen erst (jetzt) kommen, weil wir so weit sind, um uns mit ihr auseinanderzusetzen und die Theorie in der Praxis zu üben??? Was wäre all das Wissen wert, wenn wir nicht wüssten und erleben würden, ob wir damit in der Praxis tatsächlich auch gut „fahren“ können? Wäre der Rest unseres Lebens nur mehr ein Spaziergang durch die Blumenwiese, was würde uns denn weiter schulen, schärfen, herausfordern, unseren Horizont erweitern? Wie sollen unsere Nerven und die berühmte DNA weiter aktiviert werden und wozu, wenn keine neuen Herausforderungen vor uns stünden? Für das, was war und ist, reichen wir auch so wie wir waren und wie wir sind. Dazu brauchen wir uns und unsere Körper, unser Energiesystem, nicht zu transformieren. Ich kann es nicht fassen, wenn gewisse spirituelle Menschen, die viele „Follower“ haben, tatsächlich zu glauben scheinen, dass sie (auf einmal) Europa sind und Europa ihnen gehört. Haben sie doch nicht viele Jahre über das „Wir sind alle eins.“ und „Die Erde sind wir.“ gepredigt?!

Ich habe von keinem bislang die Theorie gehört, die ich in meinem neuen BewusstseinsCoaching vorstelle, dass gewisse Erdteile uns gewisse Lernstrukturen anbieten und deswegen auch gewisse Menschen anziehen. Aus diesem Blickwinkel wäre es vielleicht verständlich, sich eine Zeit lang mit zum Beispiel Europa zu identifizieren; aber auch nur wie ein Schüler, der später erzählt, auf welcher Uni er seine Ausbildung genossen hat. Kaum einer bleibt doch lebenslang in der gleichen Universität leben!

Die Befreiung neuer Licht-Aspekte
Die Flüchtlinge bringen sehr viel Dunkelheit mit sich. Ja, das spüren wir. Aber wir wissen auch, dass dort, wo viel Dunkelheit ist, auch viel Licht ist. Die Chance dieser neuzeitigen Völkerwanderung ist, dass wir durch die scheinbare Dunkelheit die Möglichkeit haben, auch das Licht, das für uns fremdartig ist, als Licht zu erkennen und integrieren. Befreiung neuer LichtaspekteWeil … dort wo ein Pol ist, muss es auch einen anderen Pol geben! So gesehen, unterrichten diese in scheinbaren Exodus wandernde Menschen uns im Erkennen von Lichtspektren, die wir noch nicht kennen und wodurch wir das eigene Licht, das noch in der Dunkelheit schläft und das wir fürchten, weil es uns dunkel vorkommt, wecken und befreien können.

Viele spüren in sich den Drang, etwas zu tun. Aber sie wissen nicht was. Alles, was sie probieren, fühlt sich nicht so an, als das, was sie in sich spüren. Das kann auch an den, noch in sich unentdeckten Energien liegen, die man für fremdartig hält. Diese fehlen zu der Gesamtpalette, damit man das tun kann, was in der Gesamtheit des Selbst ansteht zu tun. Um in diesen „Gesamtzustand“ zu kommen, muss sich der eine oder andere auf eine Reise (ob physisch oder im Geiste) begeben, um neue Erfahrungen zu sammeln und auf der Reise weitere Eigenschaften, Talente und Potentiale von sich zu erkennen.

Lesen sie zu dem Reisethema bitte auch meinen Artikel „Wenn die Zeit zum Packen gekommen ist

Ich bekam zuletzt von einer meiner Leserinnen eine Frage:

„Ich habe so ein starkes Bedürfnis, fast eine Sehnsucht, etwas zu machen. Ich fühle auch, dass es jetzt auch die Zeit ist. Jedoch habe ich keine Ahnung, was ich zu tun habe und die Antwort zeigt sich mir nicht; egal wie sehr ich in mich hinein höre … nur der Wunsch bzw. das Gefühl wird immer intensiver, so als ob ich innerlich vor lauter Intensivität explodieren würde …“

Auf die ich Folgendes antwortete:

„Dein Bedürfnis etwas zu tun, bringt die bewusste Wahl in dein Bewusstsein. Sie fragt dich: Bist du auch wirklich bereit, deinen Impulsen zu folgen? Und wenn die Zeit gekommen ist, das zu tun, was für dich zu tun ist, auch wenn du heute noch nicht fähig bist zu verstehen, was dieses Tun ist bzw. was es beinhaltet. Einfach in dem Verständnis und Vertrauen, das jegliches Tun, was dich erwartet, dir entspricht und dich in Wirklichkeit nicht überfordern kann. Schreit alles in dir “Ja, ich möchte – komme was wolle.”, dann hast du deine innere Entscheidung getroffen und deiner Führung die Erlaubnis gegeben, dich in eine gewisse Richtung, die du derzeit erst erahnen kannst, anzuleiten. Es dauert eine Zeit bis die Energien dann so umgeschichtet werden, dass “der Weg frei wird” und du im Physischen loslegen kannst. Und vergiss nicht, manchmal ist auch das Nichttun das, was du gerade tun kannst :)“

Zusammengefasst bedeutet es, dass für jeden individuell der es möchten, in der nächsten Zeit folgende Schritte durchzuführen sind:

  1. eine innere Entscheidung (für etwas) zu treffen
  2. Bereitschaft für eine Reise, auf welcher Ebene auch immer, innerlich erklären, mit dem Wissen, dass die Reise dem Zweck der vorigen Entscheidung dienen wird
  3. Bereitschaft, Koffer zu packen (auf welcher Ebene auch immer) und zwar nur das Notwendigste, das Wesentliche mitzunehmen
  4. Sich in der Zwischenzeit Gedanken darüber zu machen, was für einen das Wesentlichste eigentlich ist. Dazu eine Hilfeübung: Wenn sie innerhalb von 15 Minuten einen mittleren Koffer zusammenpacken müssten, weil das alles ist, was sie für eine Reise zu einem fremden Planeten mitnehmen dürften, was wäre das?
  5. Wahrscheinlich kommen sie niemals wieder zurück. Schon alleine deswegen, weil eine Reise einen Menschen prägt und verändert. So auch, wenn sie scheinbar an den gleichen Ort zurückkommen. Es wird nicht derselbe Ort sein, weil Sie nicht derselbe sind. So ist der Gedanke nah: Wenn Sie niemals mehr zurückkehren sollten, welche Schritte sollten sie vor Ort unternehmen, um alle offenen Angelegenheiten zu klären und hinter sich aufzuräumen um den Platz frei zu machen?
  6. Sind sie bereit, den Anker zu lichten?
  7. Wenn sie notwendige Entscheidungen selbstehrlich und innerlich getroffen haben und bereit sind, gewisse Schritte zu unternehmen, dann dauert es jedoch noch einige Zeit bis sich die Energie bis in die physische Ebene optimal umgeschichtet und damit Wege für sie frei geworden sind; sollten sie auch so klein wie das berühmte Nadelöhr sein.

Bereit zu sein, bedeutet nicht, alles einfach nur hinzunehmen!
Viele Dinge empfinden wir als unangenehm, weil wir sie als unangenehm wahrnehmen sollen. Sie weisen uns darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist, sprich, dass etwas zu tun ist oder von uns eine Reaktion verlangt wird. Dazu darf man nicht vergessen, dass „keine Reaktion“ auch eine (!) Reaktion ist. Fühlt ihr euch unfähig zu reagieren, habt ihr auch schon eure Information zum Geschehen. Es macht euch unfähig zu reagieren. Ist das ein angenehmes Gefühl oder nicht? Wenn nicht, was gedenkt ihr dementsprechend zu verändern?

Die energetischen Schwierigkeiten beim physischen und/oder geistigen Reisen
Die Schwierigkeit beim Reisen und warum viele trotz der Sehnsucht beim Kofferpacken zögern, ist das Problem mit dem Wahrnehmungsabgleich. Alles, was nicht so licht, entdichtet und heil ist wie man selbst, empfindet man gesetzmäßig als dunkler bzw. als dunkel, dicht, krank, etc. Wir müssen demnächst aufhören, uns mit etwas oder jemanden zu vergleichen. Wir sind uns, jeder für sich selbst, der eigene Standard! Mit dem müssen wir lernen umzugehen und das geht nicht, wenn man sich immer in der gleichen Umgebung bewegt. Die Wahrnehmung braucht Vergleiche, neue Impulse. Sonst wird auch die eigene Entwicklung, die neue Kraft, die neue Entfaltung nicht sichtbar und man hält sich immer für denselben, weil man in derselben Umgebung ist.

Durch verschiedene Dichtheits- und Schwingungs- und Entwicklungsebenen zu reisen scheint belastend auf den Körper, die Psyche und das Energiesystem zu wirken. So schaltet sich ein angelernter Mechanismus ein und wir versuchen das, was anders als wir ist, zu meiden. Dieses Verhalten führt uns jedoch mit der Zeit in eine Sackgasse Namens Isolation und/oder Stagnation und/oder Altsein. Niemand sagt (außer unsere hoffungsvolle Vorstellung), dass die nächste Reise ein Honiglecken sein wird. Aber sie wird es wert sein. Wir müssen schleunigst den Gedanken auf Urlaub von dem Gedanken an eine Reise trennen. Zu Reisen – so „neu“ wie man ist – durch unbekannte physische oder nichtphysische Landschaften ist tatsächlich ein “harter Job”. So wäre es gut, wenn ihr auch die Idee auf eine Erholung und Entspannung während so einer Reise loslasst und stattdessen bewusst Erholungszeiten und Erholungsstationen einplant. Und doch erholt, entspannt und belebt ihr euch automatisch von eurer eigenen, eingefahrenen Welt.

Wenn Sie sich bewusst auf eine ganzheitliche Reise vorbereiten wollen, unterstütze ich sie gerne dabei. Ich habe ein ganzheitliches Konditionsaufbauprogramm für die physische, energetische, emotionale und mentale Ebene konzipiert, das ich an mir selbst getestet habe und das sich derzeit während meiner aktuellen Reise als optimale (mehrschichtige) Reisevorbereitung zeigte.[4]

Humor!!!
Eine ganz wichtige Eigenschaft dieser Tage und Jahre. Pflegen sie ihn bewusst; auch die Fähigkeit, über sich selbst in den unmöglichsten Situationen lachen zu können, zumindest im Nachhinein. :)

Wir sind und wahren Reisende, warum dürfen das andere nicht sein?
Jetzt verstehen wir, warum Reisen und Bewegung zwischen Welten und durch die Welten für uns und alle anderen Menschen wichtig sind. Wir selbst sind einst der Sehnsucht nach einem goldenen Zeitalter, einer besseren Welt gefolgt und waren bereit, dafür fast alles zu tun und alle möglichen Strapazen auf uns zu nehmen. Erinnern Sie sich daran, während Sie beobachten wie es in diesen Wochen und Monaten Menschen aus anderen Kulturen tun!

Prüfen wir uns auf unsere eigene Doppelmoral!
Ich sitze im Hotel beim Frühstück und beobachte eine verschleierte Frau, wie sie um das Frühstücksbuffet schleicht und eine Plastiktüte mit dem Essen aus dem Buffet füllt. Sofort und unbewusst verurteile ich sie dafür und am nächsten Tag erlaube ich mir, dasselbe zu tun! Sie hat es mir vorgezeigt, wie ich es tun kann: zu frühstücken, ohne mir den Bauch auf einmal vollzustopfen, weil ich es ja bezahlt habe. Was macht es für einen Unterschied, ob ich mein Essen in meinen Bauch oder in eine Tüte packe? Sie hat mir das beigebracht, was ich mir selbst nicht trauen würde. Der Unterschied zwischen uns ist jedoch: Ich muss es nicht (mehr) verschleiert tun. Ich stehe zu meiner Tat. Die Lektion dabei: Wir müssen uns selbst auch das erlauben, was wir (einst) bei anderen verurteil(t)en. Sonst bleiben uns fast keine Handlungsmöglichkeiten mehr, weil wir im Laufe unseres Lebens und unserer Leben so ziemlich alles bereits verurteilt haben. Wir kommen nicht daran vorbei, uns in unserer Doppelmoral zu begegnen.

Eine Zeitlang meines Lebens war ich auf Reisen auf der Suche nach einem besseren Leben, dann auf der Suche nach einem besseren ich und jetzt reise ich, weil ich verstanden habe, dass ich das Reisen brauche und die Reisen brauchen mich. :)

© 09/2015 Kristina Hazler

Fußnoten:

[1] Ich befinden mich derzeit auf einer mehrmonatigen überkontinentaler Reise

[2] Teil 1 dieses Artikels finden Sie hier -> http://kristinahazler.com/?p=4212

[3] Bereits im meinem Buch „Erwachen im MenschSein – Das Experiment“ habe ich das Phänomen der Kontrolle der Menschen, sie zu steuern in welche Richtung sie als Masse gehen, beschrieben.

[4] Bitte kontaktieren Sie mich dazu unter: info@kristinahazler.com

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