Der innere Krieger und der Weg aus der Selbstverletzung

Der innere Krieger und der Weg aus der Selbstverletzung ist ein Teil der Reihe: „Das innere Team und die Arbeit mit einzelnen inneren Aspekten

 

Wenn die heile Welt die normale Welt ist

In meiner „Vorstellung“ kenne ich eine andere Welt als diese. Ich kenne eine Welt, die ich aus der Sicht „meines Menschens“ bzw. des Menschen in mir als heile Welt bezeichnen würde, wobei sich in mir sofort dazu eine Stimme erheben und verwundert einwenden würde: „Was für eine heile Welt??? Eine normale Welt!“ Ja, so ist das mit den inneren Stimmen und dem inneren Team.[1] Sogar in uns selbst ist das, was für den einen Persönlichkeitsanteil normal ist, für den anderen nicht normal! Wie ich schon in den früheren Artikeln[2] zum inneren Team geschrieben habe, handelt es sich um verschiedene „innere Blickwinkel“ und Perspektiven, die nur gemeinsam betrachtet ein eher ganzheitlicheres, kompakteres und komplexeres Bild ermöglichen. Aber was damit tun, wenn sich solche zwei Blickwinkel gänzlich entgegenstehen? Wenn das, was einer als Schwarz sieht, der andere eigene Anteil als Weiß zu sehen meint? Kann es sein, dass beide Recht haben? Und was würde es bedeuten? Wie würde dann die Kombination bzw. das Zusammenfügen von Demselben in Weiß und Schwarz ergeben? Grau? Nein, meiner Meinung nach nicht wirklich. Grau – das haben wir mit unserem begrenzten dreidimensionalen, angelernten Denken (!) gelernt zu glauben – dass die Kombination von Weiß und Schwarz grau ist. Meinem Gefühl nach müsste es aber etwas sein, was auch weiß und auch schwarz bleibt – weil beide ja Recht haben.

Die Facetten der Gewalt

Nun gibt es in mir selbst verschiedene Blickwinkel auf diesen Planeten, auf die Erde. Ich sehe die wunderbaren Landschaften, das Potential, das Schöpferische, das Ätherische, das im Göttlichen Eingebundene. Ich sehe den Tanz des Lebens, die Lebendigkeit, die Vielfalt, die Vitalität und das belebende Einwirken auf mich persönlich. Jedoch sehe ich auch das Andere! Ich sehe die Gewalt. Die Gewalt der Natur im Sinne der Wucht, der Kraft. Ich sehe aber auch die Gewalt der Natur im Sinne der Zerstörung. Und ich sehe die Gewalt, die sich in der Menschheitsgeschichte wiederspiegelt und ich sehe die Gewalt, die sich an den wunderschönen Ecken der Erde nicht in der weiten Vergangenheit abgespielt hat, sondern jetzt, heute abspielt, während wir uns mit unserem Fortschritt, unserer Entwicklung, unserer modernen Ära rühmen. Heute, vor unseren Augen, auf verschiedenen Ebenen, in einer offensichtlichen, aber auch einer durchdachten verdeckten Art. Wenn wir heute global die Erde ansehen würden, wie viele offensichtliche Herde werden wir finden, wo Gewalt über einen Einzelnen oder eine ganze Nation, aber auch über die Natur, die Pflanzen- und Tierwelt ausgeübt wird? Wie viel Prozent der Erde würden darunter fallen? Zehn? Zwanzig? Oder eher achtzig? Neunzig?

Die Form der subtilen Gewalt in unserem (Alltags)Leben

Was ist Gewalt eigentlich? Wann beginnt sie und wo hört sie auf? Klar, es gibt derzeit viele brodelnde Kriegsherde auf diesem wunderschönen blauen Planeten. Plätze, wo Menschen unvorstellbare, unerträgliche Qualen zu erleiden haben, an denen das Blut in Strömen fließt. Aber es gibt Stellen, die uns diesem Blutvergießen gegenüber als friedlich erscheinen und doch spüren wir in uns, dass da doch etwas nicht stimmt. Sie machen uns, aller scheinbaren Ruhe zum Trotz, unruhig, kraftlos, ausgelaugt, als hätten wir selbst eine Menge Blut verloren. Es ist eine Art Gewalt, die hinter „geschlossenen“ Türen passiert und die wir durch unsere verzerrte Wahrnehmung oft gar nicht mehr als Gewalt verstehen.

Kann es sein, dass unsere Tagesnachrichten, die immer nur von dem Dramatisch-Negativen, das meist andernorts als bei uns stattfindet, auch die Funktion haben, dass die Wahrnehmung subtiler Gewalt in unserem Gehirn überblendet, verharmlost wird? Warum? Damit wir uns nicht wehren? Dass wir sozusagen zu einer freiwilligen „Blutspende“ bereit sind?

Handelt es sich noch um Gewalt, wenn wir uns aus freien Stücken zur Verfügung stellen? Und wissen wir, wohin wir überall spenden? Spenden wir dem System? Spenden wir der Schule, die uns etwas eintrichtert, was uns widerspricht? Spenden wir dem Arbeitsalltag, der von uns Einiges verlangt, auch wenn wir persönlich darauf keine Lust und keine Energie dafür übrig haben? Spenden wir der Wirtschaft, die wir puschen sollen, weil sie sonst aufhören könnte zu wachsen? Der Politik, der wir erlauben, für uns Entscheidungen zu treffen, die uns zuwider sind? Und wie ist es dann, wenn wir Lebensmitteln zu uns nehmen, die für uns unverdaubar, giftig sind? Wenn wir uns in Häusern, Räumen, Straßen aufhalten, die wir lieber meiden sollten?

Wenn dies alles auch Gewalt sein sollte, die uns angetan wird oder wir sie uns selbst antun bzw. über uns ergehen lassen, können wir dann noch einmal nachzählen, über wie viel Prozent der Erde die Gewalt herrscht?

Haben wir Platz und Zeit für den Himmel auf Erden?

Die Zahl ist sicher nicht rosig und aufbauend. Eher schockierend, frustrierend, deprimierend. Aber was ist dann mit dem Versprechen des goldenen Zeitalters, auf das schon mehrere Generationen der Menschen so sehnsüchtig warten und das ganz nah sein sollte??? Wo und wie sollte dieses goldene Zeitalter, dieser Himmel auf Erden, in dieser Welt stattfinden? Wo haben wir Platz dafür? Wo schaffen wir Platz dafür? Wo, auf welchen Eckchen der Erde hören die Menschen von heute auf morgen damit auf, Gewalt über andere oder über sich selbst auszuüben, um die heile Welt willkommen zu heißen? Weil … die heile Welt ist ja irgendwie da. Ich kann mir vorstellen, wenn wir mit der Gewalt (vor allem und zuerst uns selbst gegenüber) aufhören würden, müsste die heile Welt nicht von irgendwo zu uns kommen, sondern sie könnte endlich hervortreten. Sie könnte sichtbar werden. Sie könnte einfach da sein, so wie sie da ist, aber ständig ignoriert wird! Und … wenn das so einfach ist, warum … um Himmelswillen, warum wehren wir uns so dagegen, obwohl wir uns so danach sehnen? Wenn wir unseren Mund öfters über den Frieden, Freiheit und Freunde spekulieren lassen?der innere Kampf und Selbstverletzung

12 years a slave, der innere Krieger, SelbstverletzungDer mit drei Oskars ausgezeichnete Film über die Sklaverei in Amerika „12 Years a Slave[3] führte mir wiedermal schonungslos vor Augen, wie viel Gewalt und Schmerz auf unsere Erde bereits passiert ist und scheinbar ohne große Veränderungen noch weiter geschieht und was wir Menschen uns täglich zumuten und aus mir unerklärlichen Gründen immer wieder antun. Warum wissen wir und warum können wir es nicht besser/anders?

Über die Gewalt- und Versklavungsbereitschaft der Menschen und der Masse und ihre Ursachen habe ich auch schon bereits in dem Artikel “Fremdbefriedung durch manipulierte Persönlichkeitsaspekte” geschrieben, dass ich ihnen empfehle ergänzend zu diesem Artikel durchzulesen.

Eine kleine Ecke auf Erden für die heile Welt!

Hören wir für einen Moment auf, global zu denken! Hören wir auf, auf einmal das ganz Große zu wollen! Hören wir auf, über das goldene Zeitalter auf der gesamten Erde, im gesamten Universum zu sprechen, solange wir nicht einmal eine kleine Ecke finden können, wo das goldene Zeitalter, der Himmel auf Erden, hervortreten kann. Beginnen wir doch mit kleinen Schritten, bevor wir uns in Ohnmacht dem großen Ziel, dem großen Werk widmen!

Warum ist das so schwer??? Warum???

Weil die Gewalt sich auch in unseren Sehnsüchten spiegelt. Irgendwo in uns wollen wir mit Gewalt (!) unsere Sehnsüchte erreichen. Verstehen Sie?!

Wir wollen bzw. kämpfen für den Frieden, für das Goldene Zeitalter, für den Himmel auf Erden. Weil wir das “Sich-für-etwas-einzusetzen” mit “Für-etwas-kämpfen” verwechseln. Wie soll sich der Himmel unter unseren Füssen offenbaren, wenn wir dafür kämpfen und im Himmel aber kein Kampf stattfindet?

Wie ich schon öfters über Frequenzen der Energien und der Absichten geschrieben habe, ist es meiner Meinung nach völlig egal, wofür wir kämpfen bzw. bereit sind zu kämpfen, welche guten Absichten wir haben, was Gutes wir durch den Kampf oder das Bekämpfen erreichen wollen. Die Frequenz, die Schwingung ist und bleibt die Frequenz des Kampfes! Und wie soll man durch diese Frequenz zur Frequenz des Friedens gelangen? Wie sollen sie einen Radiosender hören, wenn sie die Frequenz eines anderen Senders wählten?

Wie schließt man gewaltlos Frieden mit dem eigenen Kämpfer und Krieger?

Die meisten Menschen haben in sich einen inneren Krieger, eine innere Kriegerin. Und auch diejenigen, die bereits verstanden haben, dass die Lösung nicht im Kämpfen und Bekriegen ist, haben es schwer, den eigenen inneren Krieger unter Kontrolle, im Zaun zu halten, ohne sich selbst Gewalt anzutun: Man kann sich ja nicht den „Kämpfer“, den „Krieger“ verbieten, aus sich heraus treiben, ihn bekämpfen – bis er aufhört zu existieren. Es wäre wieder dieselbe Falle, dieselbe Frequenz. Während ich den Krieger, die Kriegerin (auch wenn für gute Sache oder für das Recht) in mir bekämpfe, erschaffe ich einen neuen, stärkeren Krieger, eine Kampfmaschine, die eben fähig ist, den bereits vorhandenen Krieger zu „schlagen“. Ein Teufelskreis! Ein Hamsterrad! Kein Aussteigen, kein Frieden ohne Annahme dessen, was ist, ohne damit Frieden zu schließen!

Vielen Wesen, die hier auf die Erde kommen, ist Gewalt fremd. Sie kennen so etwas nicht. Und sie können sich nicht vorstellen, was andere dazu bewegt, so etwas zu tun, wie sie zu solchen „Abscheulichkeiten“ fähig sein können.

Vielleicht auch einer der Gründe, warum wir uns in das „Gemetzel“ der Erde stürzen, um das zu erfahren, das am eigenen Leib zu erleben, was wir uns nicht vorstellen können, wo unsere Fantasie, unsere (Selbst)Erfahrung nicht reicht, weil wir eben nur die heile Welt und heile Wesen, das heile Bewusstsein kennen.

Was für ein Schreck, was für ein Schock muss es für diese Wesen, für uns, (gewesen) sein, wenn wir uns einmal selbst in der Gewalt bzw. Gewaltbereitschaft erkennen (erkannt haben)?!! Und wie viele Menschenleben, wie viele Inkarnationen bedarf es, um sich aus dem Schock über sich selbst zu erholen, ohne sich dabei zu schämen und ohne sich selbst abzulehnen oder sich sogar zu (be)strafen? Wie viel Zeit muss vergehen, welche Erfahrungen müssen wir machen, was müssen wir auf uns nehmen, um wieder ohne schlechtes Gewissen, ohne Schuldgefühle und mit einem freien Herzen zu sein und dadurch wieder automatisch in die normale heile Welt zu fallen, aus der wir durch den Schock rausgefallen sind?

Ich machte einmal eine Rückführung[4] mit einem Klienten. Ein junger, stattlicher Mann, mit fast zwei Metern Leibeshöhe, also eine große Erscheinung, so Mitte dreißig aber in seinem Inneren, in seinem Wesen, eingeschüchtert wie ein kleines, verschrecktes Kind. So führte ich ihn zurück zu der Ursache seiner „Zurückgenommenheit“, seiner „Minderwertigkeit“, seiner „Kleinheit“, seinem geringen Selbstbewusstsein. Und er fand sich auf einmal in folgender Geschichte:

Der innere Krieger und der Weg aus der Selbstverletzung

„Er befand sich auf einmal auf einem Kriegsfeld. Es war Krieg. Als ein großer, gesunder, erwachsener Mann wurde er einfach von zu Hause „entführt“ und als Soldat einem Kommandanten unterstellt. Jetzt hatte er zu gehorchen. In seiner „Vision“  stand er in der Nähe des Kommandanten, gekleidet in die Kampfausrüstung und konnte nicht fassen, wie ihm geschieht. Der Kommandant erteilte gerade den Befehl, die feindliche Linie anzugreifen und jeden Feind sofort zu töten. Aber er konnte es nicht! Er war doch eine zart besaitete und friedliche Seele. Er könnte keiner Mücke etwas antun. So stand er dort wie versteinert und trotz mehrmaliger Warnung des Kommandanten konnte er sich nicht von der Stelle bewegen, auch wenn ihm mit seinem eigenen sofortigen Tod gedroht wurde. Aber es kam nicht dazu, weil der Gegner schneller als erwartet im Vormarsch war. Und schon wurden sie auch von den blutrünstigen Gesichtern des Feindes erreicht, im Kampfschweiß gebadet, mit Augen, die für alles bereit waren. Man konnte ihnen sogar den Spaß am Töten ablesen. Und sie erreichten auch schon die Stelle, wo die unschuldige Seele meines Klienten stand. Auf einmal sah er, wie sich auf ihn ein riesiger Kerl mit gestreckter Waffe stürzte, voll entschlossen, ihn in die andere Welt zu befördern. Und siehe da, etwas reagierte instinktiv in meinen Klienten. Ohne es zu wollen zückte er seine Waffe und verteidigte sich automatisch. Und erfolgreich! Er wurde den Angreifer los, aber schon stand da der Nächste und Nächste. So ging es viele Stunden, ohne dass er Zeit hatte durchzuatmen, sich zu besinnen und zu realisieren. Er kämpfte um sein Leben! Stundenlang. Und er kämpfte gut, weil er noch immer lebte! Dann war endlich alles vorbei! Der Feind wurde besiegt! Die Kameraden meines Klienten zogen sich zurück, um sich zu stärken und den Sieg in einer Kneipe zu feiern. Sie waren glücklich. Überglücklich, weil sie lebten und weil sie siegten. Und mein Klient? Er empfand plötzlich in sich auch dieses Glück! Der Siegesrausch überkam ihn. Er feierte mit den restlichen Soldaten bis in den frühen Morgen, überwältigt von der Atmosphäre der Bruderschaft, des Zusammenhalts, des Lebens- und … Siegeswillens.

Dann wechselte die Szenerie: Er befand sich ein weiteres Mal auf einem Kriegsfeld, mitten in einem Kampf. Diesmal freiwillig, selbstbewusst seiner Kraft und siegeswillig. Er beobachtete sich schockiert aus meinem Coachingstuhl wie er lustvoll nicht mehr um sein Überleben, sondern um zu siegen und … um glücklich zu sein kämpfte.“

Erwacht aus diesem Bild, war mein Klient sehr schockiert. Er erlebte in sich selbst das Gefühl, dass ihm das Kämpfen, der Kampf, plötzlich Spaß machte, er Gefallen, sogar ein gewisses Glück darin fand. Er konnte es nicht fassen. So kannte er sich nicht! Das passte gar nicht zu ihm! Aber er verstand, wie es dazu kam. Das bewegte ihn noch mehr. Er verstand, dass er sich von der kollektiven Energie des Siegesrausches hat anstecken lassen und wie eine Droge[5] wollte er diese dann immer wieder erleben. Die spätere Konsequenz eines solchen Lebens als Soldat, das aber seiner Seele zu widersprechen schien und wo er wahrscheinlich realisierte, dass er vielen Menschen weh getan hat, war, dass er sich entschloss, niemals mehr dieser kämpferischen Kraft in sich einen Raum zu lassen. Niemals mehr! Koste es, was es wolle! Lieber wollte er sterben, als jemals wieder diese seine Kraft zu benutzen und noch einmal in so einen Rausch zu verfallen. Die Konsequenz dieser Entscheidung war jedoch das Sich-abtrennen von seiner Kraftquelle, von seinem Überlebenswillen und seiner Fähigkeit, Glück zu empfinden. Und so fand er sich in einem Leben, wo er sich als eine unglückliche Marionette von anderen Menschen fühlte und sich immer wieder „gewaltlos“ seinem „Schicksal“ fügte, während er versuchte, nur zu geben und nur Gutes und Recht zu tun, bis er sich schließlich entkräftet, energielos, ohne Job, mit vielen Alimenten und einem blutenden Herz in einem Leben fand, das doch gar nicht das seine sein sollte, das ihm so gar nicht ähnelte.

Nach der Rückführung[6] verstand er, dass, wenn er wieder er sein wollte, wenn er sich, statt im falschen Film in seinem Leben, wiederfinden wollte, er seinen „Schwur“ zurücknehmen, auflösen und sich seiner Kraft erneut öffnen musste; auch für das Risiko, bereit, irgendwann wieder von sich selbst als Mensch schockiert bzw. enttäuscht zu sein. Er brauchte diesmal die ganze Kraft, die er in sich unterdrückte, um all dem Schmerz ins Auge zu sehen, den er sich selbst zufügte, weil er an sich selbst zweifelte, sich nicht mehr vertraute, nicht mehr er selbst sein wollte, sich verurteilte und letztendlich, weil er sich von sich selbst und seiner Kraft abwendete und dadurch von einem Kämpfer zu einem Opfer mutierte, das andere verletzten konnte. Wie hätte er all die Wunden und Verletzungen, ob am Körper oder der Seele, ohne die Kraft, ohne Mut, ohne Ausdauer und ohne Schmerzbereitschaft (alles Eigenschaften, die wir einem Kämpfer, einem Krieger zuschreiben) heilen können?

© 07/2015 Kristina Hazler

Die Artikelreihe „Das innere Team und die Arbeit mit einzelnen inneren Aspekten“ besteht aus folgenden Teilen:

  1. Der innere Meister
  2. Der innere Sklave und die unbewussten Codes
  3. Der innere Sklave und die endlose Scham
  4. Das innere (Ego)Kind und die kindliche Maske
  5. Das innere Kind und das Liebesmanko
  6. Der innere Schöpfer und seine schöpferische Depression
  7. Der innere Krieger und der Weg aus der Selbstverletzung
  8. Der innere Boykotteur in der Praxis
  9. Die Transformation des inneren Boykotteurs zum inneren Berater
  10. Das „eigene“ Schattenwesen und die Schattenenergie
  11. Der innere Engel in dieser Welt
  12. Der innere Versager und seine Transformation
  13. Der innere Genius – Es ist die höchste Zeit für eine Geniekultur
  14. Der innere Besserwisser und die Bereitschaft für nächsten Bewusstseinsschritt
  15. Der innere Kritiker – unsere ultimative Prüfinstanz
  16. Der innere (Lebens)Verweigerer und die überraschende Kehrwende

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Fußnoten:

[1]   Das Innere Team ist ein Persönlichkeitsmodell des Hamburger Psychologen Friedemann Schulz von Thun. Die Pluralität des menschlichen Innenlebens wird darin mit der Metapher eines Teams und seines Leiters dargestellt. Das soll die Selbstklärung in zwiespältigen Situationen unterstützen und damit die Voraussetzung für eine klare und authentische Kommunikation nach außen bieten. Teammitglieder unterscheiden sich auf vielfältige Weise – sie sind laut oder leise, melden sich schnell oder langsam, sind dominant im Außenkontakt oder zeigen sich nur nach innen, wo sie als Gedanke, Gefühl, Impuls, Stimmung oder Körpersignal auftreten. Zwischen Teammitgliedern herrscht eine ähnliche Gruppendynamik wie im wirklichen Leben auch. In ihrer Gesamtheit spiegeln sie die Lebenserfahrungen eines Menschen wieder, darunter die Meinung von Eltern, Freunden und Lebenspartnern oder die Werte von Gemeinschaften, denen man sich zugehörig fühlt. Steht ein Mensch vor einer schwierigen Entscheidung, führt er mehr oder weniger bewusst eine innere Teamsitzung durch. Durcheinander, uneinheitliche Äußerungen (z. B. ungutes Bauchgefühl gegen rationales Argument) und eine Dominanz der lauten, schnellen und beliebten Teammitglieder prägen in der Realität oft die nicht bewusst kontrollierten Teamsitzungen. Trotzdem gelingt es dem Teamleiter dank seiner Übung, in vielen Fällen eine zufriedenstellende Entscheidung herbeizuführen. Bei besonders schwierigen oder ungewohnten Entscheidungen muss das aber nicht mehr der Fall sein. Dann empfiehlt Schulz von Thun eine Teamsitzung nach den Regeln der Kunst. Quelle: Wikipedia

[2]   Hier finden Sie die Liste aller meiner Artikel zum Thema „Das innere Team und unsere Persönlichkeitsanteile

[3]   12 Years a Slave – eine wahre Geschichte: Saratoga, New York, 1841: Der farbige Solomon Northup lebt als freier Mann und angesehener Bürger mit seiner Familie in New York. Als virtuoser Geigenspieler verdient er ein bescheidenes Auskommen und lässt sich zu einem Gastauftritt in Washington überreden. Doch die angeblichen Künstler, die ihn engagiert haben, entpuppen sich als Sklavenhändler, die ihn nach Louisiana auf die Baumwollplantagen verkaufen. Für Solomon beginnt ein zwölfjähriger Leidensweg voller Verzweiflung und Qual. Doch selbst in den dunkelsten Stunden seines elenden Daseins gibt Solomon die Hoffnung nicht auf, dass er entkommen und seine Familie wiedersehen wird. Als DVD oder auch Buch hier erhältlich ->

[4] Information über von mir angebotene Rückführungen ob als Einzelsitzung oder in der Gruppe finden Sie hier ->

[5] Zu diesem Thema empfehle noch folgende Artikel von mir: Ein Kampf ist wie eine Droge und „Energieholismus“ – die potenzielle Sucht des spirituellen Kriegers

[6]   Zu dieser wahren Rückführungsgeschichte ist es mir noch wichtig anzumerken, dass es für die Therapie und Heilung keine Rolle spielt, ob es sich dabei um ein tatsächliches früheres Leben des Klienten handelte oder es nur ein Phantasiebild war. Die Seele hat ihm in dem Moment der Rückführung ein entsprechendes Seelenbild geboten, durch das er sein aktuelles Thema optimal erkennen, verstehen und bearbeiten konnte.

 



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