Transformation der verschmähten Frau(enliebe)

Transformation der verschmähten Frau(enliebe) kann die Welt retten
ist eine Artikelreihe und besteht aus folgenden Teilen:

Teil 1 – Transformation der verschmähten Frau(enliebe)
Teil 2 – Märchenhafte Programmierungen des Unterbewusstseins
Teil 3 – Bitte an alle Schneewittchen: Wacht auf!
Teil 4 – Frauenpower kann sofort der Welt Frieden bringen
Teil 5 – Warum das Männer-Erwachen komplizierter ist
Teil 6 – Natürlicher Sex ist ein komplexer ganzheitlicher Vorgang
Verschmähte Frau3

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Märchenhafte Programmierungen des Unterbewusstseins

Sie sitzen in getrauter Zweisamkeit vor dem Fernseher und schauen sich einen Film an. Es gibt das, was es in fast jedem Film gibt – eine Geschichte mit ihren Tiefpunkten und dann Höhepunkten, erschreckend, herzzerreißend, aber auch hoffnungsvoll und herzerwärmend. Diese Dramatik begleitet sie seit ihren jüngsten Kindertagen, ob sie von Rotkäppchen gehört haben oder von Prinzessinnen, die von einem tapferen Prinzen vor dem blutrünstigen Drachen gerettet worden sind oder hundert Jahre lang in einen Tiefschlaf gefallen sind.

Phase 1: die Traum-Hoch-Zeit

Man glaubt, Märchen und romantische Geschichten sind nur etwas für Frauen. Weit gefehlt. Der Unterschied ist nur, die meisten früheren Märchengeschichten endeten für die Mädchen mit ihrer Hochzeit mit dem Märchenprinzen und dann lebten sie „nur mehr“ glücklich bis sie nicht gestorben sind. Und so schien seit jeher das primäre Ziel vieler Mädchen die Traumhochzeit zu sein und was danach kommen sollte – ah ja, selbstverständlich das glückliche Leben! Bei den Männern gestaltet sich die Programmierung ein wenig anders. Auf ihnen lastet der Märchendruck der heldenhaften Aktivität, die mit der Befreiung der Prinzessin ihren Höhenpunkt erlebt. Schon alleine diese Programmierung setzt voraus, dass sich zum Heldentum inklinierende Männer instinktiv solche Frauen suchen, die in irgendeiner Art Gefangenschaft leben, sei es eine äußere, also physische oder psychische, emotional-seelische und/oder mental-geistige. Wiederum diejenigen Frauen, die sich nach dem „Gerettet-werden“, bzw. nach einem Helden als Partner sehnen, begeben sich bewusst unbewusst (also fast freiwillig) in solche Gefangenschaft oder täuschen diese Geschick vor! Und wir sollen nicht vergessen, nicht jede (Selbst)Täuschung geschieht auf der bewussten Ebene. So bekommt die Frau nicht immer mit, dass sie sich die düsteren Mauer um sich selbst gebaut hat – sozusagen als ein Mittel zum Zweck.  Nur, wenn die Prinzessin befreit ist und endlich “zum glücklich Leben” beginnen könnte, dann geschieht etwas Seltsames: Der Prinz ist nämlich mit seiner “Arbeit” fertig, kann sich endlich entspannen und ausruhen – die Frau kann sozusagen jetzt alles tun was sie sich je erträumt hat.

Transformation der verschmähten Frauenliebe und die Traumhochzeit. Hochzeit, Mutterrolle, Höhenpunkt und Fortpflanzung - weibliche Programmierungen

Aber was hat sie sich erträumt außer dass sie in den Armen des weißen Ritters landet und ewig glücklich sein wird. Ich nehme an, bei den meisten Frauen der älteren Generationen endete an diesem Punkt die Vision. Ist damit die Programmierung, bzw. die Hypnose auch zu Ende, spätestens nach dem Ziel vieler Frauen – nach der Traumhochzeit?

Phase 2: Das Kinderkriegen

Hier beginnt das erste Missverständnis und der daraus resultierende “Beziehungskonflikt” nach der Traum-Hoch-Zeit: Der Mann hat seine Aufgabe bereits erledigt und die Frau – sie hat alle Hände voll zu tun, um den Rest ihres Lebens glücklich zu sein! Verstehen sie den Konflikt? Sie hat zu tun, während der Mann nichts mehr zu tun hat! Wie sie aber das Glücklichsein zu tun hat, erzählte ihr aber kein Märchen mehr. Das versucht sie sich in der Außenwelt, von den anderen Frauen und vor allem von der eigenen Mutter abzuschauen. War die Mutter nach der Hochzeit glücklich und wie hat sie das gemacht, bzw. was hat sie dafür gemacht? Ja, die Mutter war überglücklich, weil sie ein kleines Baby in den Händen halten konnte, ein kleines süßes Mädchen zu Hause, neben dem bereits “fertigen” Mann hatte. So ist es kein Wunder, dass sich bei einer frisch verheirateten Frau die nächste Programmierung im Form einer verkehrt-logischen Idee aktiviert: Um glücklich zu sein, braucht die Frau ein Kind oder sogar Kinder zu bekommen, womit ihr das Glück über längere Zeit garantiert wäre.

Nun, dieses vererbbare Verhaltens- bzw. Lebensmuster hat jemand, dem das Fortdauern der menschlichen Zivilisation am Herzen lag, gut in die DNA der Frauen eingefädelt – es sichert nämlich die Fortpflanzung, den Erhalt/Bestand. Man sollte vielleicht einmal die Tatsache untersuchen, dass umso passiver und träger das erwachsene Männervolk ist, umso mehr Nachkömmlinge werden vielleicht gezeugt, sogar in den Bevölkerungsgruppen wo es keine Grimm’schen Märchen zu lesen gibt. Es ist aber nur meine Annahme, ich weiß es nicht.

Warum? Warum braucht die Frau in ihrer Mutterrolle aufzugehen? Eine Möglichkeit ist, weil die Frau sonst aufgrund der Enttäuschung über den angeheirateten Helden, der auf einmal gar nicht mehr so heldenhaft tut, sondern im Vergleich mit seinen vorehelichen Ich eher antriebslos ist, vor Kummer untergehen und ihre Aufgabe, glücklich zu sein, nicht leben könnte. Zumindest scheint Sex (wenn überhaupt) etwas zu sein, was den Mann zeitweise aus seiner Lethargie weckt und den ursprünglichen “Helden” kurz durchscheinen lässt. Versuche den Mann so oft wie möglich durch sexuelle Aktivität am Leben zu erhalten, scheitern jedoch nach und nach eher kläglich. Es mündet letztendlich in einer Routine und in Etwas, was er tun soll, damit er dann wieder fertig ist und Ruhe hat. Durch solche seine (für die Frau unverständliche) Einstellung sind (un)bewusste Verletzungen von ihr vorprogrammiert. Es sollte ja immer, den Rest des Lebens nur mehr um Liebe, Glück gar Extase in der vertrauerten Zweisamkeit gehen! Und auf einmal spürt sie, sie ist nicht mehr seine Königin, sie fühlt, dass sie in seinen Augen teilweise zu einem Drachen mutierte, den er zwar nicht köpfen, dafür aber im Zaum halten kann.  Der Sex wird zu einem Kontrollmittel – auf beiden Seiten. Sie will sich etwas holen – das Glück, was er ihr mit der Heirat stillschweigend versprochen hat; er – seine Ruhe – mit welchen (Kontroll)Mitteln auch immer. Wann verstehen wir aber, dass so lange wir die Heirat mit einer Hochzeit besiegeln, dass wir diese Zeit zu unserer höchsten Zeit des Lebens erklären und im Unterbewusstsein damit eine Information ablegen, dass es danach nur mehr bergab gehen kann, außer – die Schlauen planen (unbewusst?) schon die nächste Hoch-Zeit ein? Kein Wunder also, dass es so viele Scheidungen gibt! Vielleicht ein verzweifelter Versuch, dem Fluch der vorprogrammierten „Niedrig-Zeit“ entgegenzuwirken. Nur … kaum wieder Solo, entflammen die kindlichen Visionen in einem und das Streben nach erneuter “Hoch-Zeit” beginnt.

Achtung, in diesem Artikel erwähnte Frauen und Männer sind nicht Jedefrau und Jedermann. Es handelt sich um einige der (vor)programmierten Rollen, in denen wir ab und zu oder auch öfters reinfallen. Es geht mir nicht darum, Männer und/oder Frauen runterzumachen oder ihnen irgendein Klischeebild aufzusetzen. Es geht mir darum, einige Möglichkeiten als Hilfe zu besserem Verständnis aufzuzeigen, z.B. warum wir uns selbst manchmal fremd fühlen und wie fremdgesteuert handeln, wo wir uns früher oder später im Nachhinein fragen: Was zum Teufel hat uns da geritten?

Fortsetzung im Teil 2 ->

© 04/2016 Kristina Hazler

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