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Das innere Kind und das Liebesmanko

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Aus der Artikelserie: Das innere Team und die Arbeit mit einzelnen inneren Teammitgliedern

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„Das innere Kind und das Liebesmanko“ ist Teil 2 des Artikels „Das innere (Ego)Kind und die kindliche Maske„, diesen finden Sie hier ->

Aus meiner Sicht gibt es zwei Arten von fordernden, nehmenden und aussaugenden Ego – Menschen. Einerseits diejenigen, die es unbewusst, aufgrund vom unerlösten Denken über den früheren Mangel tun und anderseits diejenigen, die es bewusst tun und unser Mitgefühl für ihre auf der Kindheit basierenden Unersättlichkeit ausnutzen. In beiden Fällen brauchen sie jemanden, der bereit ist, ihnen die Energie oder das, was sie wollen, zu geben und sie zumindest zeitweilig zufriedenzustellen.

Das Manko von früher kann man heute nicht füllen!

Die innere Geberin, der innere Geber versucht aus dem Mitgefühl zu dem Manko im Kinde dieses zu füttern, um das Manko auszugleichen und den Hunger zu besänftigen. Beide Persönlichkeitsaspekte (ob der unbewusste Energievampir oder der bewusste) appellieren an unsere Güte, an unser Mitgefühl und Beschützerinstinkt dem hungernden Kind gegenüber. Aber wachen sie auf! Wie gesagt, das Manko von früher kann man im Heute nicht füllen. Sie können nicht dem Kind das ersetzen, was ihm früher zum Beispiel seine Eltern nicht fähig waren zu geben! Ob das das Dach über dem Kopf, das gesunde, nahrhafte Essen oder die Liebe ist! Sie selbst können heute nur das geben, was sie selbst zu geben haben, aber sie können nicht das geben, was dem Kind damals dort wo es war, gefehlt hat! Versuchen sie unbewusst die Geschehnisse von damals auszugleichen, gut zu machen, erklären sie diese durch ihre Einstellung zu ihnen für unrichtig und ungenügend. Dadurch wird ein neues Manko produziert, egal wie viel von sich sie auch bereit sind zu geben. Umso mehr sie sich da hineinsteigern, in der Vorstellung, wie furchtbar es damals war, umso größer wird der Abgrund dort, umso mehr Energie verbraucht es, umso mehr tragen sie zu der Projektion, zu der Erschaffung der Matrix des Mangels bei, umso mehr wird der „Vampir“ hungrig und auf Energiejagd sein. Er gewöhnt sich an ihre stetige Sorge und Aufmerksamkeit, welche ihn auf ein Podest stellt und ihm Wichtigkeit verleiht. Und sich selbst vom Thron zu stürzen ist sehr schwierig.

Ego
Ego (Kind)

Erkennen sie ob sie (ego)manipulierbar sind

Erkennen sie in sich selbst dass sie als der „Geber“ manipulierbar sind. Prüfen sie ihre inneren und unbewussten Beweggründe, ihre Überzeugungen, wie spirituell und erleuchtet sie auch scheinen. Nichts, was sie zu einem Opfer oder einem persönlichen Ernährer für einen Energievampir macht, kann erleuchtet sein – denke ich. Sie unterstützen nur den Vampirismus, also die Räuberei.

Erkennen sie in sich die fordernden Ansätze, den Glauben an den Mangel in ihrer Vergangenheit. Es wäre gut, wenn sie sich selbst ehrlich ansehen, sich umsehen, wo und wie sie dieses in ihrem aktuellen Leben auszugleichen versuchen. Es ist keine leichte Sache. Erkennen sie, mit welchen psychologischen Mitteln sie arbeiten. Wenn sie glauben, die Menschen um sie herum sehen es nicht, wissen nicht Bescheid – dem ist meistens nicht so. Auch, wenn die Menschen sich dessen nicht bewusst sind – meist ihnen zuliebe – im Unterbewusstsein wissen sie Bescheid, dass sie benutzt/genutzt und/oder manipuliert werden. Und bitte, wenn sie so weit gekommen sind, dass sie fähig waren, die manipulierenden Ansätze in sich zu erkennen, um von den Menschen ein wenig Aufmerksamkeit, Nähe, Liebe, Zeit, Energie, Geld zu erhaschen – dann gratulieren sie sich. Sie haben einen großen, mutigen Schritt gemacht und machen sie diesen nicht durch Verharmlosung und Argumentation ihrer Beweggründe zunichte. Egal wie moralisch vertretbar ihre Gründe sind, egal was damals war, was für ein Unrecht ihnen angetan wurde, einzig was heute zählt, ist die Frage: Sind sie bereit, sich selbst mit allem was sie brauchen zu versorgen, ohne andere Menschen dazu zu bringen, ihnen das zu geben, was sie sich (auch unbewusst) vorstellen, dass sie es brauchen? Sind sie bereit, dem Leben zu vertrauen, dass es immer alles für sie parat hat, wie es für sie optimal und richtig ist? Was zählt, ist ihre Absicht. Ihre ehrliche Absicht macht zumindest achtzig Prozent des gesamten Heilungsprozesses aus und dass sie wieder auf ihren eigenen selbständigen Pfad ausgerichtet werden.

Das innere Kind und das gedachte Gefühl des Mangels

Egal ob der innere Geber oder der innere Nehmer, wenn beide verinnerlicht haben, dass das Manko nur ein Gedanke über ein Manko ist, dass erst ein gedachtes Gefühl des Mankos oder des Mangels ebendieses erschafft. Es erschafft nicht Manko oder den Mangel, sondern nur das Gefühl (!) davon. Das Gefühl ist echt! Es ist eine Erfahrung. Ein Erlebnis. Der Gedanke dagegen ist nur eine Illusion, die einen scheinbaren Zustand erschafft – die Illusion des Mangels, aufgrund dessen, wie sie das innere, eigene, private Gefühl erleben können. Das ist das Wunder des Menschseins. Etwas wahrhaftig im Gefühl zu erleben und nachzuspüren zu können, was es gar nicht gibt!

Aus dieser Erkenntnis heraus, welche Heilung des Vergangen gibt es? Was sollte man heilen? Das wahrhaftige Gefühl oder die Illusion? Die Illusion diente uns – warum sollen wir sie heilen, also verändern wollen? Sie diente uns, ermöglichte ein einzigartiges Erlebnis. Wie wollen wir dieses heilen? Durch das Vergessen? Durch das Eingehen auf das innere Kind in jemandem – auf die Art: „Oh du armes Ding, dass musste aber furchtbar für dich gewesen sein!“?

Liegt nicht die gesamte Heilung, wenn überhaupt, nur darin, den Gedanken darauf, dass etwas Unrichtiges, Verkehrtes geschehen war, das man richten, berichtigen sollte, loszulassen?

Und sollte/könnte man dem inneren Kind in jemandem, aber auch in sich selbst, nicht auf die Art begegnen, wo man durch eigene Haltung die Gewissheit und Vertrauen ausstrahlt, dass ja, möglicherweise war es schwer und nicht besonders unterhaltsam damals, aber schau, wie gut hast du es gemeistert!

Aspektologie - Die heilende Integration der gespaltenenen Persönlichkeitsaspekte und Seelenanteile / ein Buch von Kristina Hazler -> https://kristinahazler.com/aspektologie-die-heilende-integration/Der Rest dieser Geschichte ist nachzulesen im Buch
ASPEKTOLOGIE – Die heilende Integration der gespaltenen Persönlichkeitsaspekte und Seelenanteile

© 04/2015 Kristina Hazler

 

Das innere Team und die Arbeit mit einzelnen inneren Teammitgliedern“ besteht aus folgenden Teilen:

  1. Der innere Meister
  2. Der innere Sklave und die unbewussten Codes
  3. Der innere Sklave und die endlose Scham
  4. Das innere (Ego)Kind und die kindliche Maske
  5. Das innere Kind und das Liebesmanko
  6. Der innere Schöpfer und seine schöpferische Depression
  7. Der innere Krieger und der Weg aus der Selbstverletzung
  8. Der innere Boykotteur in der Praxis
  9. Die Transformation des inneren Boykotteurs zum inneren Berater
  10. Das „eigene“ Schattenwesen und die Schattenenergie
  11. Der innere Engel in dieser Welt
  12. Der innere Versager und seine Transformation
  13. Der innere Genius – Es ist die höchste Zeit für eine Geniekultur
  14. Der innere Besserwisser und die Bereitschaft für nächsten Bewusstseinsschritt
  15. Der innere Kritiker – unsere ultimative Prüfinstanz
  16. Der innere (Lebens)Verweigerer und die überraschende Kehrwende

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  • Brauchst Du zum Thema des Artikels oder einem anderen Thema ein unterstützendes Coaching oder ein klärendes Gespräch? Ich begleite Dich gerne ->

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  • Dieser Artikel basiert auf eigener Recherche und Erfahrung und wiedergibt meine persönliche Meinung. Er hat einen Informationscharakter und kann zur Blickwinkelverschiebung, Horizonterweiterung und Bewusstwerdung anregen. Es werden darin definitiv keine gesundheitlichen Ratschläge erteilt.

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