Erleuchtet zu sein bedeutet nicht, gegen Massenhypnose immun zu sein

Dieser Artikel „Erleuchtet zu sein bedeutet nicht, gegen Massenhypnose immun zu sein“ ist Teil 4
der Artikelserie „Verkörperte Erleuchtung und die Vorreiter der Wandlung“ mit folgendem Inhalt:

1 – Wahrheitsverzerrung und die Wandlung der Erkenntnisse im Alltag
Sonnenklare innere Wahrheit
Die Relativität der Worte und ihre Logik
Wahrheitsverzerrung durch Übersetzung
Wandlung der Erkenntnis im Alltag

2 – Die Vorreiter der Wandlung und die spirituelle Kondition
Die Umsetzung des neuen Wissens und die kritische Masse
Spirituell-erleuchtete Kondition
Vorreiter der Wandlung

3 – Verkörperte Erleuchtung versus erleuchtete Verkörperung
Bereits erleuchtet?
Weiterentwicklung ist mit Praktizieren bedingt
Verkörperte Erleuchtung versus erleuchtete Verkörperung
Erleuchtete Verkörperung
Du brauchst Dich nicht transformieren
Zeichen der erleuchteten Verkörperung

4 – Erleuchtung bedeutet nicht, dass man gegen Massenhypnose immun ist
Erleuchtung bedeutet nicht, dass man gegen Massenhypnose immun ist
Die Vorstellung der Erleuchtung ist die Blockade Nr.1
Immer optimal unterwegs
Horizonterweiterung – über die Erleuchtungsgrenze hinaus
Die Relativität der Worte und ihre Logik

Die gesamte Artikelserie ist unter den Namen „Verkörperte Erleuchtung versus erleuchtete Verkörperung
im Umfang von 20 A4 Seiten im Onlineshop Bewusstseinswelten gegen Entgeld bereits JETZT downloadbar ->

Erleuchtet zu sein bedeutet nicht, dass man gegen Massenhypnose immun ist

Auch als Erleuchteter kann man der Hypnose der menschlichen Projektionen unterliegen, solange man sich der eigenen Erleuchtung, bzw. der eigenen erleuchteten Verkörperung nicht bewusst ist, nicht in dieser erwacht. Alle Menschen können immer nur im Ausmaß ihrer Entwicklung, ihres Bewusstsein erwachen. Deswegen gibt es auch verschiedene „Wachstufen“. Ein „Erleuchteter“ ist ursprünglich bereits über die meisten Wachstufen anderen Menschen erwacht und doch kann er, soll er, muss er noch auf seiner eigenen Ebene, auf seine Weise erwachen. In der Phase des Erwachens in der eigenen, bereits erfolgten Erleuchtung, hilft ihm die Methode der Rekapitulation der eigenen Zustände und die Erkenntnis der Projektion festzustellen, welche (Auf)Gaben und welchen Plan er mitgebracht hat, weil:

all das, was er im Außen, bei den Menschen als ungenügend, als unzufriedenstellend erkennt, mit seiner Fähigkeit verbunden ist, zu sehen, wie es bereits (schon im Jetzt und nicht in der Zukunft) anders, besser, optimaler sein könnte!

Und noch dazu, dass die Umstände deswegen nicht fortgeschrittener sind, weil er noch seine eigene „Arbeit“ nicht getan, nicht erledigt hat.

Soll man aber als bereits Erleuchteter das alles nicht selbst wissen?

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Die Vorstellung von der Erleuchtung ist die Blockade Nr.1

Ist das nicht die Vorstellung – unsere Vorstellung von Erleuchtung, oder was Erleuchtung ist, die uns hier Strich durch die Rechnung macht?

Mein inneres Wissen ist, dass so wie alles im Leben individuell ist, so ist die Erleuchtung auch individuell und richtet sich nicht nach unseren menschlich-begrenzten, unerleuchteten Vorstellungen, was erleuchtet und was nicht erleuchtet ist, sondern nach dem individuellen Bedürfnissen und der Beschaffenheit jedes einzelnen Wesens.

Nur weil jemand erleuchtet ist, also von dem göttlichen Licht erleuchtet, durchdrungen worden ist, bedeutet es nicht, dass er auf der begrenzten menschlichen Ebene auf einmal alle möglichen und existierenden Fähigkeiten und Talente erlangt. Ein erleuchteter Bäcker kann zum Beispiel mit Leidenschaft, Herz und Seele köstliche und gesunde Brötchen backen, während er sich im Vertrauen an ganzes Universum wiegt und seine Rolle als Bäcker hier auf der Erde nicht hinterfragt, weil er weiß, dass in dem Moment ist er, wie immer, zu richtigen Zeit am richtigen Ort. Genau dort, wo sich sein Wissen, seine Weisheit, seine Liebe, sein Bewusstsein am besten, am effektivsten, am heilendsten entfalten und ausbreiten kann. Das bedeutet nicht, dass er ab sofort als Mensch andere Menschen mit mentalem Wissen über allen universellen Gesetzen, die Relativitätstheorie oder alle möglichen psychologischen und energetischen Zusammenhänge beeindrucken kann und soll.

Wie schon im ersten Teil des Artikels besprochen, sind Worte in erster Linie nichts anderes als Worte – eine Kombination von Zeichen, die wir Buchstaben nennen. Erst wir bestimmen, mit welchem Inhalt wir sie füllen, welchen Inhalt wir ihnen entnehmen, welchen Inhalt wir in sie hineininterpretieren.

So ist das Wort Erleuchtung in erster Linie nichts anderes als ein Wort, eine Buchstabenkombination, die jedoch in uns etwas auslöst.

Immer optimal unterwegs

Unsere innere Entwicklung, unser Bewusstseinszustand, aber auch unser Unbewusstseinszustand, sowie alle Verzerrungsbrillen, die wir auf der Nase sitzen haben, bestimmen, was jeder von uns persönlich unter Erleuchtung momentan versteht. Auf jeden Fall wird diese Bezeichnung von vielen Menschen benutzt, um die für sie höchstmögliche Entwicklung eines Menschen auf der Erde zu beschreiben. Somit relativiert sich für mich der Begriff, weil meiner Meinung nach:

jeder Mensch in seinem aktuellen Leben, zu jeder seiner Sekunde, die ihm gerade höchstmögliche Entwicklungsstufe erreicht und ist jedes Mal vom Göttlichen so (viel) erleuchtet, vom Göttlichen so viel durchgedrungen, wie es für ihm optimal ist und als Mensch auf der körperlichen Ebene, trotz allen seinen Traumas und Blockaden möglich!

Klar können sich Menschen untereinander messen, wer welchen Grad vom Göttlichen, bzw. von göttlichen Licht bereits in sich aufnehmen kann und wer der Lichtvollste, wer der Erleuchteteste ist. Aber widerspricht gerade solcher Wettbewerb, solches Wetteifern, solches Vergleichen, Werten, Analysieren und Urteilen nicht dem, was wir als erleuchtetes Verhalten verstehen???

Horizonterweiterung – über die Erleuchtungsgrenze hinaus

Für mich persönlich ist der nächste logische Schritt für diejenigen, die sich in diesem Leben samt ihrer Erleuchtung verkörperten und sich ihrer Erleuchtung bewusst sind, die Erleuchtung selbst, als Wort, als menschliches Begriff – also das was man fähig ist als Mensch zu begreifen – loszulassen. So wie bei vielen anderen Dingen, bringt uns erst das Loslassen von Grenzen an die wir glauben dazu, dass sich diese relativieren, verschieben, sich auflösen/erlösen können und das weitere Voranschreiten möglich ist.

Ist also möglich, dass sich ein Erleuchteter noch weiter entwickeln kann?

Meiner Meinung nach ja, weil für mich alles (im Universum) einer Entwicklung und Vervollkommnung unterliegt.

Nur weil wir uns das nicht vorstellen können, bedeutet es nicht, dass es nicht möglich ist!

Das Wort Erleuchtung (im Sinne wie dazu im Massenbewusstsein die lauteste Information gespeichert ist) relativiert sich, wenn wir verstehen, dass man (auch als Erleuchteter) zu jedem Zeitpunkt des eigenen Seins nichts anderes tut als andere Menschen:

Man handelt, denkt, fühlt zu jedem Zeitpunkt entsprechend

  • den eigenen Möglichkeiten
  • dem eigenen Bewusstsein
  • dem eigenen Horizont
  • den eigenen Zugängen
  • der eigenen Entwicklungsstufe
  • dem eigenen Potential und Fähigkeiten verkörpert zu leben und zu wirken
  • dem eigenen individuellen Möglichkeiten zu reagieren, zu interagieren, zu kooperieren, zu kommunizieren mit allem was das menschlich-irdische Leben und das Leben darüber hinaus in das Leben von einem selbst bringt

All dieses entspricht genau wie bei jedem anderen, sogenannten „normalen“ Menschen jeweils den eigenen bewussten und unbewussten Möglichkeiten ob erleuchtet oder etwas anderes, jenseits unserer uns möglichen Vorstellungen und gängigen Überzeugungen.

Somit relativiert sich die Erleuchtung.

Man ist immer so wie man ist und für jeden, wirklich jeden, ob im Prozess der verkörperten Erleuchtung oder erleuchteten Verkörperung oder etwas anderen kann sich sagen:

Ich bin in Ordnung so wie ich bin und alle anderen sind das genauso …

© 04/2018 Kristina Hazler

Die gesamte Artikelserie ist unter den Namen „Verkörperte Erleuchtung versus erleuchtete Verkörperung
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