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Formen der energetischen Koexistenz und der Fremdenergien

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2-te Teil des Artikels
Erlösender Umgang mit fremden Energien und Besetzungen in der Neuen Zeit

Nicht jede Besetzung ist eine Besetzung

Manchmal ist es aber auch so, dass man mit anderen Seelen eine Art Vereinbarung getroffen hat, ihnen bei bestimmten Themen zu helfen, die man selbst schon bewältigt hat oder die sich für den Weg interessieren, den man selbst gegangen ist. Sie sind dann mit ihren „Problemen“ mit dem „Mentor“ und seinem System verbunden und beobachten oder lernen mit. Der „Gastgeber“ kann ihnen den (inneren) Weg zeigen, wie er das Thema fühlt, wie er damit umgeht.

Formen der energetischen Koexistenz und der Fremdenergien

Das Verwirrende dabei ist, dass man die Panik, Angst und andere Emotionen und Gedanken der „Gäste“ wie die eigenen spürt, ebenso wie ihre alten Mechanismen und Gewohnheiten und Zwänge, die in ihnen programmiert sind, wenn Trigger – Stichworte, Situationen und Themen auftauchen. Wären sie nicht selbst so fest in diesen Bereichen verfahren, bräuchten sie nicht zu lernen und zu erfahren, indem sie sich mit einem fremden „Lernsystem“ verbinden.

Es sind also meist sehr alte, festgefahrene und auch für den Betroffenen schmerzhafte Themen – die man dann auch in sich spürt, was nicht bedeutet, dass es auch nicht karmische Ursachen hat, an die man noch aufgrund von Schuldbewusstsein festhält und somit dem „Fremden“ aus der „Patsche“, für die man sich mitverantwortlich fühlt, helfen möchte.

Energetische Wahrnehmung

Das Verhängnis vieler, wenn nicht der meisten sensibleren, bewussteren, erwachteren Menschen ist, dass es ihren Vorstellungsvermögen übersteigt, zu verstehen, dass fremde energetische Blockaden, Probleme, Schmerzen und Krankheiten sich auf dem eigenen Körper so echt und so körperlich anfühlen können.  So kann man z.B. sogar einen hohen Blutdruck oder andere auch messbare Beschwerden haben oder sich zumindest so fühlen, wenn das andere Wesen hohen Blutdruck oder Beschwerden hat.

Es ist angeblich wissenschaftlich erwiesen, dass sich bei Schizophrenen das messbare und diagnostizierbare Krankheitsbild der gerade auftretenden Persönlichkeit verändert. Zum Beispiel kann der Körper in einem Moment alle Symptome von Diabetes aufweisen, während er beim Auftreten einer anderen Persönlichkeit völlig asymptomatisch und gesund zu sein scheint. Allein diese Tatsache (wenn es denn eine Tatsache ist) sollte die heutige Medizin dazu veranlassen, in der Diagnostik, in der Behandlung und Therapie andere Blickwinkel einzunehmen. Denn solche Beispiele machen dann deutlich, dass etwas, was eindeutig als körperliche Krankheit erscheint, es nicht sein muss.

So kann auch eine dissoziative Identitätsstörung, (die sich  möglicherweise auch damit auszeichnet, dass die Betroffenen, „sich auch nicht an Informationen erinnern, an die man sich normalerweise problemlos erinnern könnte, wie etwa alltägliche Ereignisse, wichtige persönliche Informationen und/oder traumatische oder belastende Ereignisse“) an den verschiedene „Festplatten“, zwischen denen man sich gedanklich, geistig und energetisch bewegt, liegen. (Über die Metapher der verschiedenen Festplatten habe ich im ersten Teil des Artikels geschrieben ->)

Formen der energetischen „Koexistenz“

Niedere Formen

Solche inneren (energetischen) Überlagerungen und Bindungen können auch durch eigene “Ego-Entscheidungen” entstehen. Zum Beispiel, wenn man glaubt, besser zu wissen, was für einen anderen gut ist, wie er leben oder sich heilen soll etc. Dann bekommt man die Möglichkeit, ein Stück des Weges mit ihm zu gehen. Buchstäblich in seinen Schuhen oder in seiner Haut mitwandern um es zu „zeigen“. Aber auch um an eigener Haut tatsächlich zu erfahren und zu erkennen, dass das, was einem aus der eigenen Warte so passend erschienen ist, ist aus der anderen Ebene möglicherweise (noch) nicht praktizierbar.

Umgekehrt kann es auch sein, dass ein anderer es für einen selbst besser wusste und man ihm dafür auch die Macht gegeben hatte, indem man ihm zugestimmt hatte oder ihm folgte, sich an ihm orientiert und ausgerichtet hatte. Dann kann man energetisch in seine Schuhe und in seine Haut schlüpfen und sehen, ob es wirklich der richtige Weg und die richtige Sichtweise für einen selbst ist, aus der den anderen für einen selbst entschieden hatte. Schaut man dann durch sein Energiefeld, seinen Filter und die Trübung und die Unschärfe erkennt, aus der heraus der andere kommandierte und besser wusste, hat man die Möglichkeit zu verstehen und zu entscheiden, ob es sinnvoll ist, jemanden und seinen Anweisungen zu folgen, der solch einer Trübung unterliegt.

Gerade erwachte Menschen lassen sich oft von dem scheinbar starken Selbstbewusstsein und der kraftvollen Überzeugung weniger bewusster Menschen (als sie selbst sind) täuschen, weil sie nicht verstehen, dass weniger Bewusstsein und weniger Wissen weniger Möglichkeiten und Wege eröffnet und so der eine erkannte Weg schon als der Weg aller Wege empfunden und mit großem „Getöse“ verkündet wird.

Solches Mitlernen kann aber nach meiner Erfahrung auch göttlich zusammengeführt werden.

Göttliche Formen

Göttliche Wege sind bekanntlich unergründlich, unendlich vielfältig und sinnvoll aber auch oft jenseits dessen, was wir gegenwärtig als sinnvoll und stimmig durchschauen können. Deshalb ist es wichtig, immer wieder die eigenen ursprünglichen Absichten und die eigenen Reaktionsmuster zu überprüfen, ebenso wie automatisch erlernte Fremdausrichtungen. (Eine Übung zu der Überprüfung der eigenen Reaktionsmuster habe ich im ersten Teil des Artikels aufgeschrieben ->)

Schwieriger wird es zu erkennen, wenn die ursprüngliche Absicht zur vorübergehenden energetischen „Koexistenz“ schon einige Leben zurückliegt. Wenn das Wissen darüber wichtig für einen ist, dann wird man zunächst in ähnliche Situationen geführt, auf denen man damals seine Absicht gründete, um sie zu erkennen und sich eventuell umentscheiden zu können.

Und dann gibt es noch andere (sinnvolle) Gründe für solche koexistente “Teamarbeit”:

Verstärker

Wenn man bestimmte Themen in sich nur noch subtil wahrnimmt, sie selbst gar nicht mehr erkennt, weil man sie in einer viel stärkeren Intensität kannte und schon für erledigt, abgearbeitet, für transformiert hielt. Aber die Seele möchte auch noch die Reste „vom Tisch haben”, damit alles gelernt ist, was es damit zu lernen möglich war, um das volle Potential der irdischen Lernerfahrung auszuschöpfen oder aber auch damit die Resonanz mit diesen Themen endgültig erlöst wird.

Möglicherweise bekommt man (seelisch, göttlich zusammengeführt) passende Helfer an die Seite, die solche Themen in einem optimal verstärken. Während dessen kann es auch sein, dass durch die göttliche Führung die Seele aus dem Körper oder aus bestimmten Bereichen für passende Zeit optimal herausgezogen wird, damit Platz für die “Verstärker” entsteht. Dann kommen entsprechende Themen verstärkt hoch und man kann die eigenen Reaktionsmuster darauf beobachten, erkennen und überdenken und sich für einen neuen Umgang, neue Wege entscheiden und damit auch die Resonanz wandeln.

Integrierende Aspekte

In meinem Buch “Aspektologie” beschreibe ich das Thema der Fremdenergie im Zusammenhang mit Persönlichkeitsaspekten und/oder Seelenanteilen, die sich im Integrationsmodus befinden, wie folgt:

Fremdenergien müssen nicht immer fremd sein

Widerstände, Angst und erneute Ablehnung tauchen aber auch aus anderen Gründen auf. Wir wurden in unserer Wahrnehmung von anderen beeinflusst, umprogrammiert. Viele, die beispielweise bestimmte spirituellen Kurse besucht haben und über Fremdenergien und Besetzungen unterrichtet worden sind, halten die gemeinsam mit einem integrierenden Aspekt aufkommende, gestaute Emotionen, Gedanken für ein fremdes Wesen, für eine Manipulation aus anderen Sphären. Statt den Anteil erwartungsvoll, freudig, aufmerksam, liebevoll, sensibel zu begegnen, geschieht öfters aufgrund von einer falschen Einordnung erneute Ablehnung. Die Angst vor bösen, manipulativen, überwältigenden, besetzenden Fremdenergien bekommt der ankommender Aspekt mit und beginnt sich, seiner Natur entsprechend gegen solche „Anschuldigung“ mit den, ihm zur Verfügung stehenden Mitteln, so zu wehren, wie wir uns selbst wehren würden, wenn man uns Bösartigkeit und schlechte Absichten unterstellt. Er möchte doch nur so, wie er ist (anders geht es auch gar nicht), seinen eigenen Platz, der entweder leer oder mit Ersatzenergien gefüllt worden ist, einnehmen.

Die Resonanz

Um die inneren Widerstände zu reduzieren und den Weg leicht „befahrbar“ zu halten ist wichtig, das Eine zu verstehen:

Es kann uns nichts begegnen, wozu wir nicht eine Resonanz haben, was wir nicht brauchen!

Wenn wir diesen Satz in seiner Tiefe verstehen, dann verstehen wir auch die Sinnlosigkeit jeglichen Widerstandes und Abwehr gegenüber etwas was uns begegnet. Warum sollen wir uns gegen etwas wehren und im Widerstand sein, was hier ist, weil wir es brauchen? Egal, ob das unser eigener Energieanteil oder etwas anderes ist! Das ständige Befragen und Analysieren, ob etwas für uns gut oder böse ist, ob wir das selbst sind oder etwas Fremdes, ob wir uns öffnen oder lieber verteidigen und schützen sollen, fällt ab.

Und genauso wichtig wie das Annehmen ist auch das Loslassen! Durch das Loslassen signalisieren wir unsere Bereitschaft, alles was wir nicht mehr brauchen (also auch alle fremde Energien), alles was uns nicht mehr dienlich ist, gehen zu lassen. (Auszug aus dem Buch “Aspektologie“)

Alles hat einen Sinn

Welche Ursache und Form der Besetzung, der Koexistenz, der Teamarbeit auch immer man bei sich vermutet und/oder hat – sie zeigen alle eigenen Themen, Verletzungen, Überzeugungen auf und/oder verstärken solche, die es noch zu (er)lösen oder damit Zusammenhängende zu lernen gilt. So sind sie alle vor allem eins: ein Hinweis.

Es ist an jedem Selbst, wie er diesen Hinweis behandelt, wie er ihm interpretiert und einordnet. Mit Angst oder mit dem Vertrauen <3

Und natürlich ging es mir darum, zwischen den Zeilen aufzuzeigen, dass die meisten Fremdenergien und sogenannten Besetzungen vor allem durch die Veränderung der Resonanz mit ihnen erlöst werden können. Man sollte sich also weiterhin auf die eigene (Bewusstseins-)Entwicklung, Selbstreflexion und das Leben im Einklang mit der eigenen Seele und dem Seelenplan konzentrieren. Das ist es, was man selbst in der Hand hat. Es ist das, was einen selbstmächtig macht, statt ohnmächtig und ausgeliefert. Liebe ist schließlich die beste Antwort auf so ziemlich alles, nicht wahr ;)

© 05/2023 Kristina Hazler




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