Die Magie und ihre zwei Seiten

Dies ist der Teil 2 von „Es ist an der Zeit die Magie zu entmystifizieren

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Soll unsere Welt bewusster werden?
Soll diese Welt und die Gesellschaft bewusster werden oder soll sie sich weiterhin, aufgrund der Ohnmacht gegenüber verschiedenen Tricks einigen, sich gerne als Magier betätigenden, in die Rolle des mehr oder weniger beeindruckten Zuschauers zu verschieben, der seine Aufmerksamkeit automatisch dorthin verschiebt, wo es der Trick verlangt (der Lichtkegel – darüber lesen Sie im Teil 1)?

Wo haben diejenigen, die sich für Magier halten oder glauben Magie auszuüben, ihr Wissen und ihre Fertigkeiten erworben?

Wie gesagt, wären sie ihnen angeboren und/oder haben sie ein tiefes Wissen auf einer natürlichen Weise in sich entdeckt, würden sie sich nicht für Magier halten oder denken, dass sie Magie ausüben. Also von wo hat der Rest, der sein Wissen nicht auf dem natürlichen Wege erworben hat, seine Fertigkeiten, die ihn dazu bewegen zu glauben, dass sie Magier sind, dass sie die eine oder die andere Magie praktizieren? Dies sollte sich wahrscheinlich jeder der  Betroffenen selbst beantworten bzw. sich fragen. „Warum halte ich das, was ich tue, für Magie?“, bzw. „Warum tue ich etwas, von dem ich nicht genau verstehe, wie es funktioniert?“,  „Warum verkaufe ich etwas, das ich nicht verstehe?“

Aus meiner Sicht ist die heutzutage von den meisten, in den mehr oder weniger gehobenen Magierkreisen eingeweihten Menschen praktizierte Magie eine Energiearbeit. Nur, meiner Meinung nach, achtzig Prozent (meine Schätzung) dieser Menschen hat von der Energiearbeit in Wirklichkeit keine Ahnung. Sprich, sie versuchen, die Energie zwar zu etwas Bestimmten zu formen, sie zu etwas zu bewegen, aber das tun sie so, als würde jemand versuchen zu töpfern, einen Krug, eine Tasse aus dem Ton zu basteln, ohne je vorher mit einer Knetmasse gespielt zu haben, ohne sich mit der Materie, dem Ton und seiner Beschaffenheit beschäftigt zu haben. Er nimmt einfach einen Klumpen Erde, egal wie feucht oder trocken sie ist, ob sie mehr lehmig oder mehr sandig ist, setzt sich hinter die Töpferscheibe, weil es von dem Meister im Kurs so gesagt, in einem Video, in einem Werbespot gezeigt wurde, dass man so mit einer Töpferscheibe wunderschöne Tassen und Vasen machen kann und befiehlt, durch die Scheibe dreimal nach links und dreimal nach rechts zu drehen: Es werde eine Karaffe! Selbstverständlich gibt es Menschen, die in so einem magischen Moment ihr Talent und/oder ihre Berufung finden und eine wunderschöne Vase gelingt ihnen schon bei dem ersten Mal – auf Anhieb. Aber wie viele solche Menschen gibt es? Ich behaupte: Jeder ist so – aber auf seinem eigenen Gebiet! Jeder kann irgendwo sein Talent, seine Berufung erkennen. Nur nicht alle sind wir berufen und talentiert, alles und/oder Energiearbeit zu verstehen und zu praktizieren.

Nur weil ich ein Auto fahre, macht es noch lange nicht aus mir einen Automechaniker und schon gar nicht den Besten auf seinem Gebiet. Nur weil ich auf einem Herd köstliche Speisen zubereiten kann, bedeutet es nicht, dass ich den Herd auch fachmännisch reparieren kann. Und nur, weil mir jemand einen Bleistift in die Hand gibt und sagt, ich kann damit schreiben, bedeutet es nicht, dass ich ohne eine „Einschulung“ automatisch Buchstaben, Worte und Sätze kreieren kann. Ein paar Striche und Kritzeleien gelingen mir sicher, obwohl ich vorhin noch nie einen Stift in der Hand gehalten habe, aber Buchstaben zu formen, das bedarf einer „Einweihung“ in das menschliche System und viel Übung. Klar kann ich auf die Idee kommen, mein Gekritzel für mehr zu halten! Klar können für andere unverständliche Striche für mich eine klare Bedeutung und Symbolik haben und klar kann ich Menschen finden, denen ich diese als das Alphabet des neuen Jahrhunderts verkaufen kann ;)

Mystik versus Magie versus Illusion
Ein Mystiker ist meinen Erachtens jemand, der die Mystik versteht. Also er ist jemand, der zu den mystischen „Angelegenheiten“ des Lebens einen anderen Bezug hat als wir „Normalsterblichen“. So ist ein Mystiker wahrscheinlich jemand, der verstanden hat: sobald man etwas erkannt, dahinter geblickt, die Zusammenhänge verstanden hat, dass es dann an Klarheit gewonnen, einen „plötzlichen“ Sinn ergeben und sich dadurch automatisch entmystifiziert hat. Als Mystiker würden wir also jemanden bezeichnen, vor dessen Augen sich mehr entmystifiziert hat als vor unseren eigenen. Er wäre jemand, der uns gegenüber einen erweiterten Horizont hätte und unser Bewusstsein (noch) nicht reichen würde, um sein eigenes Wissen zu erfassen und zu verstehen. Und ich glaube, ein wahrer Mystiker würde sich selbst nie als Mystiker bezeichnen. Warum sollte er auch, wenn er sich selbst und das Leben für weniger mysteriös, mystisch betrachtet als wir?

Auf jeden Fall betrachten wir einen Mystiker als einen Wissenden, jemanden, der mehr weiß als wir selbst, sozusagen einen Weisen. Wer ist dann also ein Magier? Als was betrachten wir diesen?

Wenn wir jemanden suchen, der uns aus einer Misere, aus einer Krankheit helfen soll, wo sich andere „Helfer“ schon die Zähne ausgebissen haben, zu wem würden wir dann eher gehen, zu einem Mystiker oder zu einem Magier? Zu einem Wissenden oder zu einem Illusionisten?

Ich habe noch nie in unserer Zeit gehört, dass jemand eine Heilung bei einem Mystiker suchte, aber ich hörte schon oft, dass jemand zu jemanden ging, der mit Magie arbeitete, um sich dort beraten und/oder behandeln lassen.

Was sagt uns das?

Unbewusst wissen wir, dass wir mit unserem Anliegen nicht zu dem „Wissenden“ gehen brauchen, weil wir das Wissen selbst in uns haben. Trotz dieses Wissen können wir uns aber anscheinend nicht helfen, trotz dieses Wissen oder ausgerechnet wegen dem Wissen ahnen wir, dass wir in irgendeinem unseren Anliegen vor einer Wand stehen. Wir wissen auch unbewusst, das diese Wand die dort steht einen Grund hat, nur wir wollen es nicht akzeptieren. Wir wollen unbedingt durch die Wand koste es was es wolle. Und so brauchen wir eine magische Hand, eine Zauberhand, die uns diese Wand wegzaubert oder uns zumindest die Illusion vermittelt, dass, wenn wir uns genug anstrengen, genug weiterentwickeln, wir eines Tages diese Wand bezwingen können. Das Verheerende ist, wir wissen, dass uns der Mystiker, der Wissender sagen würde: Die Wand ist dort, weil sie dort hingehört! Wenn du sie nicht mehr brauchen wirst, dann verschwindet sie von alleine! So suchen wir bewusst nach einem Magier, sprich einem Illusionisten und dort stehen wir vor einem Problem:

Es herrscht eine gewisse Unsicherheit auf dem „Magiemarkt“, weil – wie das in der Polarität so gängig ist – sich dieses „Gewerbe“ in das Dunkle und das Weiße gerne teilt.

Weiß und schwarz – zwei Seiten derselben Münze?
Derjenige, der ernsthaft und ehrlich an seiner Heilung interessiert ist, hofft eher auf die weiße Magie und versucht sich von den „dunklen Mächten“ fernzuhalten, wobei jemand, der auf den eigenen Vorteil auf Kosten von anderen Menschen und auch der Natur bedacht ist, ahnt, dass er sich eher in der dunklen Ecke umsehen muss. shutterstock_170232140Nur, was für eine Chance hat ein laienhafter, von der Magie nichts verstehender Mensch zu wissen, ob es sich bei seinem Besuch bei einem „Magier“ um einen weißen oder einen schwarzen handelt? Viele Menschen, die sich für so einen Schritt entscheiden leiden unter Panik und Depressionen, sind verzweifelt, hoffnungslos und orientierungslos, eher in Ohnmacht als bei Verstand. Man kann auch sagen: ihr Riecher, der fähig wäre, das Unpassende von Weitem zu wittern, ist „out of order“, funktioniert nicht. Und der Grad, die Grenze zwischen zwei Seiten einer Medaille, ist bekanntlich sehr schmal. Wo beginnt die eine Seite und wo die andere? Habt ihr schon eine Münze genau angeschaut? Nehmt jetzt gleich eine Münze in die Hand und schaut sie von der Seite an. Wenn die Münze aus zwei Seiten besteht, so wird die Münze in der Mitte in zwei Hälften geteilt. Könnt ihr an der schmalen Seite der Münze mit Gewissheit an der Grenze zwischen weiß und schwarz balancieren und wissen, wann ihr euch schon auf der einen oder auf der anderen Seite befindet? Und wenn ihr genau die Mitte zwischen diesen Seiten finden würdet, wie wäre dann diese? Weiß? Schwarz? Oder sogar grau?

Vielen, die mit weißer Magie arbeiten, wird schwarze Magie unterstellt. Sie geraten in Erklärungsnot und versuchen klar zu machen: „Nein, ich praktiziere doch nur weiße Magie!“ Was macht ein „normaler“, nicht eingeweihter Mensch mit dieser Aussage? Was ist diese weiße Magie und wie unterscheidet sie sich von der schwarzen Magie? Die gängigste Vorstellung (Vorstellung!, nicht das Wissen oder eine Regel, gar Gesetz) geht davon aus, dass die weiße Magie mit dem Licht, lichtvollen Energien, lichtvollen Wesen arbeitet und die schwarze Magie halt mit der Dunkelheit. Aber es ist eine Vorstellung! Keine Gewissheit, oder? Und was ist dann mit dem „Lichtkegel“?

Ich habe es früher so für mich gespürt: Es kam auf die Absicht des Betreibenden an. Hatte er „gute Absicht“, sprich zu helfen, oder hatte er die Absicht zu manipulieren, zu kontrollieren oder ein wenig unfreiwillig zu beeinflussen? An dieser Stelle wurde der Grat zwischen weiß und schwarz, zwischen der einen und der anderen Seite schmaler. Was ist eine gute Absicht? Ich stellte nämlich fest, dass man auch mit einer guten Absicht jemanden unfreiwillig beeinflussen, manipulieren und kontrollieren kann! Sogar sich selbst! Wenn man dies tat, welche Magie war es dann? Klar, die primäre Absicht war zu helfen, etwas zu verbessern, Erleichterung zu verschaffen – das kann doch nur gut sein, oder?

Der nächste Gedanken war, zu unterscheiden ob es im freien Willen oder ohne freien Willen des „Behandelnden“ geschieht. Sprich: sendet der „Magier“ die Heilung und/oder Energie jemandem, der ihn ausdrücklich darum gebeten hat oder sendet er um die Ecken, weil z.B. die Oma für ihren Enkel lichtvolle Energie wollte, damit sich der Enkel endlich besinnt und in der Schule wieder gute Note schreibt und einmal aus ihm auch „jemand Richtiger“ wird?

Zu mir kam einmal eine Frau und wollte die Entfernung von „bösen Energien“ und einen Schutz vor ihnen für ihren Schwiegervater, der Alkoholiker war und sicher (ihrer Meinung nach) unterm Einfluss von solchen Energien stand und deswegen auch vom Alkohol nicht wegkam. Ich fragte sie: “Warum kommt er nicht selbst?” Sie meinte: „Wissen sie, wie die Alkoholiker sind … und außerdem glaubt er nicht an solche Sachen. Hundert Pferde würde ihn nicht hierher bringen können!“ So sollte ich sozusagen eine Fernheilung, bzw. Fernentfernung machen. Nun, in den Kreisen, wo ich mich damals bewegte, bei meinen Lehrerinnen, die mit weißer Magie arbeiteten, galt das Gebot des Lichts, der guten Absicht und des freien Willens. Es gab nur eine Ausnahme: Man konnte energetische Eingriffe und Heilungen ohne ihre persönliche Einwilligung an Menschen machen, die aufgrund ihres „Leidens“ bereits unmündig bzw. unfähig waren, um Hilfe zu bitten. Alkoholiker gehörten auch dazu. Meine Klientin wusste dieses und doch konnte ich ihren Wunsch nicht erfüllen. Für mich fühlte es sich nicht gut an, der Vorstellung einer Person nachzugeben, was eine andere Person braucht. So trennten sich unsere Wege und die Klientin nahm selbstverständlich den kürzesten Weg dorthin, wo ihre Bitte, ihr Wunsch,  auf welche Art und Weise auch immer, erhört wurde.

Seit über einem Jahr arbeite ich mit einer jungen Frau, die mit ihren fünfzehn Jahren von der Mutter in einer Gruppe eines „Weißmagiers“ reingeholt wurde. Die höchstwahrscheinliche damalige Absicht der Mutter: gemeinsam mit der Tochter den Pfad der Spiritualität und der Heilung unter der Begleitung eines Meisters zu beschreiten. Fünfzehn Jahre lang, fast ihre ganze Pubertät und Jugend,  verbrachte dieses „Mädchen“ mit Askese, Meditieren, Mantren, Reinigungen, Karmaauflösungen, Heilungsritualen, Lichtanrufungen und vielem mehr. Kann man was dagegen haben? Wahrscheinlich nicht. Kann man der Mutter etwas vorwerfen? Wahrscheinlich nein. Nun, der jungen Frau ging es von Jahr zu Jahr schlechter. Sie erkrankte an Bulimie, ihr Körper magerte bis zur Unerträglichkeit ab. Sie entwickelte keine eigene Wahrnehmung, kein eigenes Gefühl für irgendwelche Sachen. Sie hat heute – mit ihren dreißig Jahren – ihren Kopf voll mit Gedanken, wie etwas richtig und lichtvoll sein soll, was sie darf und was nicht. Tut sie dies nicht, fühlt sie sich als schlechter Mensch, dunkel, und wird von ihrem Meister als gefallener Schüler bezeichnet. Landet sie „endlich“ im Krankenhaus und bekommt sie Infusionen und Medikamente, wehrt sich ihr Körper aufgrund von schlechtem Gewissen und Verneinung von jeglichen weltlichen, materiellen, kommerziellen, dreidimensionalen Hilfsmittel dagegen, lehnt alles ab, sie kann es nicht verdauen, ihr Inneres brennt bis zur Unerträglichkeit. Sie würgt sofort alles hoch. Ihre eigenen Organe scheinen in Selbstdestruktion nach und nach zu versagen. Sie selbst ist sich bewusst, dass da etwas schiefgelaufen ist. Sie selbst versteht, dass sie zu etwas gebracht wurde, wo sie nicht entscheiden konnte ob sie es überhaupt will oder nicht, wo sie für sich spüren konnte, ob sie es braucht, ihr gut tut, ihr eigener Weg ist oder nicht.  Ihr Bewusstsein versteht mittlerweile so Einiges und sie versucht verzweifelt ihren Körper, der scheinbar nicht mehr fähig ist in dieser Dimension zu existieren, zu retten und doch dazu zu bringen, das Weltliche erneut anzunehmen. Sie versucht zu lernen mindestens das Notwendigste zu essen, zu verdauen, aber sie leidet qualvolle physische Schmerzen. Ihr gesamtes System glüht von jahrelanger beständiger Zufuhr irgendeines mentalen Lichts und das Letzte, was sie sich wünscht ist, dass ihr irgendwo irgendjemand heilende Energie schickt. Sie erlebt am eigenen Leibe gerade die brennende Hölle auf Erden und hofft jeden Tag auf mindestens einige Minuten friedlichen Schlafes und vielleicht kein weiteres Aufwachen mehr, während sie sich gleichzeitig so stark nach einem normalen Leben sehnt. Sie möchte noch einmal die frische Brise und die wärmenden Sonnenstrahlen auf ihrer Haut wahrnehmen, statt ständig nur goldenes Licht überall um sich zu sehen und die Verbrennungen in ihrem Energiefeld zu spüren, das ihr scheinbar dieses Licht, das dem Schutz vor allem Bösen dienen sollte, verursacht. Ich bin mir gar nicht sicher, ob ich hier diese Geschichte schreiben darf, ob ich dadurch diese Frau nicht erneuten unfreiwilligen Behandlungen aussetze, wo einige in ihrer „Retterstimmung“ und ihrer „Rettersucht“ auf die Idee kommen, für dieses „arme Wesen“ doch ein wenig Energie und Heilung zu senden. Diese Frau begab sich in die göttlichen Hände und dort ist sie, nehme ich an, am besten aufgehoben.

Kann weiß zu schwarz werden?
Unlängst habe ich eine andere Definition der schwarzen Magie gelesen, die meinte, schwarze Magie ist alles, was meint, das Natürliche, das von Gott Gegebene manipulieren, verändern, entfernen zu wollen. Aus dieser Sicht gesehen, kann man schwarze Magie auch über sich selbst ausüben.

Nun sehe ich das alles nicht ganz so eng und dramatisch, weil, wie ich schon versucht habe anzudeuten, ist Magie eigentlich etwas Unverständliches oder Unverstandenes, etwas Geheimnisvolles, Verborgenes, Verschleiertes, das es solange bleibt, solange man nicht dahinter blickt, es nicht entschleiert, das gedachte Geheimnis nicht lüftet, aus dem Verborgenen nicht rausholt und im besten Falle auch versteht. Einmal verstanden und durchschaut ist die „Magie“ verflogen und es bleibt ein praktisches Werkzeug, das man bedienen kann und nicht auf Zufall hofft.

Warum Zufall? Wie gesagt, ich wurde einst von einer Weißmagierin unterrichtet. Sie half den Menschen, sich aus der Dunkelheit zu befreien. Dafür entwickelte sie eine eigene Methode. Sie besaß die Fähigkeit, aus den höheren Dimensionen zu channeln und in geometrischen Formen die universellen Energien der heilenden Ebenen zu sehen. Für jeden Menschen lud sie individuelle, für den Menschen und sein Anliegen angepasste, komplexe geometrische Formen von der höheren Dimension runter, die sie diesen Menschen auch aufzeichnete und sie konnten diese zu Hause um sich herum aufbauen und anwenden. Ein großer Schritt zur Selbständigkeit des Klienten, der so ein individuell an ihn angepasstes Werkzeug in die Hand bekam. Die Voraussetzung des Werkzeuges war jedoch, dass er einzelne geometrische Formen in der richtigen Reihenfolge zusammensetzte, mit den richtigen energetischen Farben in seinem Geiste versah und ihnen eine Rotation in die richtige Richtung verpasste. Verwechselte er etwas, konnte es geschehen, dass etwas entstand, das irgendwas gänzlich anderes tat, als vorgesehen. So kamen nach und nach Reklamationen. Vor allem Klientinnen, die selbst channeln konnten, die ihre downgeloadeten Formen in ihrem eigenen „Kanal“ prüften und meinten, dass sie nicht ganz „koscher“ waren und statt „weiße“ „schwarze“ Energien einschleusten. Wer konnte dieses kontrollieren? Ein einziger Aspekt von einer Gesamtform nicht sauber gechannelt (wir sind ja schließlich alle Menschen und nicht jeder Tag ist unser bester) drohte statt einer weißmagischen zu einer schwarzmagische Form zu mutieren, obwohl die Absicht der Channelerin anscheinend noch immer die gleiche, die beste, die helfende blieb.

Wahrscheinlich haben sich auf der Erde noch nie so viele vernünftige Menschen mit etwas beschäftigt und ausgeübt, regelmäßig praktiziert, was sie kaum verstehen, wie heute. Das Bedürfnis nach einem Funken Hoffnung ist so groß, dass so viele Menschen bereit sind, etwas zu glauben, ohne es zu hinterfragen.

Dazu kommt, wie schon erwähnt, der Trick des Jahrhunderts, kreiert von seltsamen „Energien“, „Wesen“ und/oder „Menschen“, die mit durchdachten Tricks arbeiten: Technologisiere, computerisiere, globalisiere die Welt, binde die Aufmerksamkeit der Menschen auf das Offensichtliche, stigmatisiere die Hexenverbrennungen und kontrolliere die Gesellschaft durch etwas, was nicht strafbar ist, weil in keinem Gesetz- und Strafbuch verankert.

© 10/2014 Kristina Hazler, www.KristinaHazler.com, www.BewusstseinsAkademie.com

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Dies war der 2. Teil des Artikels, Teil 1 finden Sie hier -> und Teil 3 hier ->

 

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Weitere Artikel von mir zum diesem Thema und HSP in der Reihenfolge:
1) Ein ungewöhnlicher Appell an (hoch)sensible und erwachte Persönlichkeiten
2) Wenn die Zeit zum Packen gekommen ist
3) Die Psychosomatik war gestern und ist nur ein Teil der „Wahrheit“
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8) Unsere Energiehygiene hat mittelalterliche Züge
9) Die Kunst des Empfindens
10) Wie vertragen sich Hochsensibilität und Sex?
11) Die Entmündigung durch verkehrt gelebte Spiritualität
12) Die Rückkehr der verlorenen Persönlichkeitsanteile
13) Die Zeit des persönlichen Armageddons
14) „Energieholismus“ – die potenzielle Sucht des spirituellen Kriegers

15) Es ist an der Zeit die Magie zu entmystifizieren
16) Die Magie und ihre zwei Seiten
  17) Wenn das System Alarm schlägt, kann auch Magie im Spiel sein

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