Wir sind die Übergangsgeneration Teil 2 – Trugbilder

Dieser Artikel ist der 2. Teil von: „Wir sind die Übergangsgeneration – Niemandsland

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Geben wir uns den verlorenen Wert zurück
Das Erste, was wir also tun können, ist, uns unseren eigenen verlorenen Wert zurückzugeben. Wir müssen wieder der „Herr“ unsere Hände und Füße, unseres Herzens und unseres Verstandes werden. Wir wären nicht hier, in dieser verwirrenden, chaotischen, den Boden-unter-den-Füßen-wegreißenden Zeit, hätten wir nicht das Zeug dazu, mit ihr umzugehen und sie heil und munter zu überstehen. Wir müssen die Augen öffnen, ohne Angst um unser Herz und unseren Verstand zu haben. Viele denken, dass ihr Herz es nicht aushalten wird und sie verrückt werden, wenn sie die schonungslose Wahrheit erblicken. Die Wahrheit ist aber: Wir haben es schon längst erblickt, sonst könnten wir uns vor dem Anblick nicht fürchten. Durch unsere Angst und unsere Gedanken machen wir jedoch das innere Bild der Wahrheit viel schlimmer, als es möglicherweise ist. Und damit hat unser Herz Probleme, das erträgt es so schwer.

Viele haben heutzutage ein klares Bild von Menschen, die sie persönlich nie getroffen haben, von Orten, an denen sie nie selbst waren, von Situationen und Geschehnissen, die irgendwo ablaufen sollen, ohne dass sie ihnen je beigewohnt haben. So etwas beschwert das Herz und verwirrt den Verstand. Es ist eine Unart der heutigen Zeit, sich durch von anderen ver-/übermittelte Wahrheiten ein bestimmtes Bild zurecht zu zimmern. Interessiert euch tatsächlich etwas, wollt ihr wissen, wie es wirklich ist? Geht, begegnet allem persönlich, so gut wie es nur geht, erlebt es und erkennt eure eigene Wahrheit. Aber nährt nicht durch euren künstlich überzeugten Glauben ein Bild von etwas, was möglicherweise gar nicht existiert. So legt ihr euch selbst große Steinbrocken vor die Füße, die ihr jedes Mal zuerst beiseiteschieben müsst, während ihr euch nach einem abgeschlossenen, friedvollen Übergang in die bessere Zukunft sehnt. Das Erste, was wir als Übergangsgeneration machen können, ist, damit JETZT aufzuhören, Trugbilder und Geisterhaftes zu erzeugen und mit eigener Energie, die uns dann fehlt, zu nähern, um uns dann sogar selbst davor zu fürchten. Es ist ein mittelalterliches Denk- und Energiesystem. Es ist fast wie ein Fluch, aus dem man „nur“ aufwachen oder ihn abzuschütteln braucht. Dieser verursacht nämlich, dass kaum in der Welt etwas im Sinne der ersehnten Veränderung in Bewegung kommt, wenn wir uns beginnen davor zu fürchten, wegzulaufen oder gar versuchen, dem entgegenzuwirken, es zu stoppen. Ganz ehrlich, was haben wir geglaubt, was für Veränderungen und wie passieren werden? Alles bleibt beim Alten, alles vertraut, nur das sogenannte Zähe, Mühsame, Träge, Böse, Dunkle verschwindet? Und wir? Was geschieht mit uns? Wir bleiben unverändert? Und erzeugen weiterhin das Zähe, Mühsame, Träge, Böse, Dunkle – damit es jemand jedes Mal hinter uns wortlos, schnell und heimlich wegräumt? Nein! So funktioniert es, glaube ich, nicht. Die Veränderung kommt mit uns. Wir müssen uns verändern. Und wie gesagt, wir haben das Los der Übergangs- also der Veränderungsgeneration gezogen. Wir müssen also mit dem, was uns nicht gefällt, aufhören und mit dem, was wir möchten, anfangen. Dafür müssen wir durch verschiedene Erfahrungen, die uns schulen und helfen, damit wir uns in die gewünschte Richtung ent-wickeln. Wir können nicht vor uns selbst weglaufen, so wie wir vor der Welt, die wir angezettelt haben, die wir mitgestaltet haben, nicht weglaufen können. Wir können aber so tun, als könnten wir es.

Die Welt bewegt sich in unsere Richtung
 In der Welt geschieht derzeit eine heftige Bewegung. Dadurch geschieht eine Veränderung. Eine Veränderung haben wir uns immer gewünscht und erbeten. Jetzt ist sie hier! Intensiv! Spürbar! Sichtbar! Keiner kann sie mehr leugnen. Sascha4Das haben wir uns auch gewünscht. Wir wollten doch sehen, hören, spüren. Nur, dass es zuerst nicht so läuft wie wir es uns vorgestellt haben, wie wir es uns gewünscht haben, wie wir es sehen, hören, spüren wollten – oder vielleicht doch? Vielleicht, wenn ihr die Trugbilder beiseite lasst, wenn ihr selbst hinschaut, wenn ihr selbst hingeht; vielleicht erkennt ihr etwas anderes, eine andere Wahrheit, eure Wahrheit … und dann, dann könnt ihr als ein sensibles Wesen, das für die Übergangszeit zuständig ist, auch wissen, was zu tun ist – aus eurer eigenen Wahrheit heraus.

Meine aktuelle Wahrheit aus dem, was ich selbst gesehen und erlebt habe, wo ich mich bewegt habe und wo ich persönlich war und was ich erspürte, ist sicher nicht vollständig. Jedoch sehe ich, dass viele Menschen etwas glauben, dass ich gar nicht so empfinde. Zum Beispiel befinden sich meinem Empfinden nach viele in einer Arbeitsplatz-Hypnose. Unsere Zeit, die wir erleben, ist so widersprüchlich. Kein Wunder, dass wir uns immer wieder in gedanklichen Konstrukten verlieren. Noch vor zwanzig, dreißig Jahren träumten wir von einer Welt, in der wir so wenig wie möglich arbeiten werden müssen, um mehr Zeit für uns selbst und das Leben zu haben. Dass diese Zeit bald kommt, wurde uns durch die Entwicklung der Computer und des technischen Fortschritts versprochen. Jetzt ist die Zeit da und alle fürchten plötzlich um ihre Arbeitsplätze und wollen arbeiten? Es geht so weit, dass Arbeitsplätze künstlich erzeugt werden, obwohl es gar keinen Bedarf für die dort getätigte Arbeit gibt. Hallo??? Unser Traum, nicht arbeiten zu müssen, ist wahr geworden und wir wollen ihn nicht mehr? So funktioniert es mit unserer Manifestationskraft. Wir manifestieren etwas, dann merken wir es gar nicht, dass wir es manifestiert haben, dass wir unsere Realität kraft unserer Wünsche und Sehnsüchte tatsächlich haben wahr werden lassen und dann fürchten wir uns sogar vor dem, was wir manifestiert haben und wollen es nicht mehr. Nur die Manifestation dauert heutzutage noch so einige Jahre. Wir verhalten uns akkurat so, dass wir alle Arbeitsplätze haben wollen. So wird wahrscheinlich demnächst eine Zeit kommen, wo wir alle arbeiten werden müssen. Ein Hin und Her, ein Auf und Ab. Warum? Trugbilder! Zweifel! Misstrauen unseren eigenen Schöpfungen gegenüber. Unbewusstheit! Kleindenken!

Raus aus den Trugbildern und einschläfernden Hypnosen
Das eine Trugbild, was erzeugt wird und warum es diese Arbeitsplatzhypnose überhaupt gibt, ist die aus der Luft gegriffene Annahme, dass es wenig Arbeit gibt; so, wie das Verwechseln von Arbeiten und Tun und das Verwechseln des Arbeitens mit dem (nur zum) Geldverdienen. Dies sind unklare Gedanken und dadurch unklare gedanklich-emotional-energetischen Schöpfungen, die sich nach und nach in ihrer Verwirrtheit und Unklarheit auch in der Physis manifestieren. Viel klarer wäre alles, wenn man auf die Worte achten und sagen würde: Klar wollen noch immer viele so wenig wie möglich arbeiten und die Zeit lieber für sich nutzen. Aber! Viele wollen auch so viel Geld wie möglich verdienen. Dies scheint nicht zusammen zu passen.

Die Energie hat es schwer mit der Veränderung, weil die Vorgabe der Menschen, was das Geld und Wohlstand betrifft, nicht frei, sondern bedingt ist bzw. klar vordefiniert. Menschen lassen es nicht frei, wie sie zu ihrem Geld und Wohlstand kommen. Sie wollen es sich verdienen! Und weil das Verdienen in ihren Gedanken an das Arbeiten geknüpft ist und im Unbewussten mit harter Arbeit, Fleiß, Aufopferung und gerechter Müdigkeit – so nennt man es dann: sich das Geld und damit den Wohlstand verdient zu haben. Und somit kann die Energie des Wohlstands nur durch dieses harte Geldverdienen zu ihnen fließen. Jedoch wünschen sie sich gleichzeitig auch nicht zu arbeiten, während sie mit harter Arbeit Geld verdienen wollen. Merken sie, wie schwer es die Manifestation hat?

Alles Trugschlüsse!

shutterstock_101428084Fürchten wir uns wirklich davor, dass wir keine Arbeit hätten oder fürchten wir uns nur um die Geldquelle?

Wir sind die Übergangsgeneration. Wir sind diejenigen, die Veränderungen anleiten. Die erste Aufgabe ist es, die Trugschlüsse zu durchschauen und zu deaktivieren. Diese überlagern und überschatten die Veränderung, die vielleicht bereits da ist, sie jedoch keiner wirklich wahrnimmt.

Schauen wir der Wahrheit in die Augen! Jeder mit seinen eigenen Augen. Meine sehen es so:

Arbeit gibt es ohne Ende. Egal wo ich auf der Welt gerade eben war, überall bot sich mir das gleiche Bild: Arbeit ohne Ende. Und nicht nur das. Zu tun gäbe es auch genug. Also für diejenigen, die nicht arbeiten, sondern sich „nur“ betätigen wollen, wäre es auch genug, zu tun. Sogar so viel, als hätten wir schon mindestens ein halbes Jahrhundert nicht richtig etwas getan, nicht gearbeitet. So ziemlich vieles, wenn nicht gar alles, ist heruntergekommen, abgewohnt, abgefahren, nicht mehr zeitgemäß. Jede Fuge schreit nach einer fleißigen Hand. Also: Was stimmt nicht mit diesem Arbeitsplätzedilemma? Das Dilemma ist eine anderes. Wie gesagt, Arbeit (Betätigungsfelder) gibt es. Aber es gibt keinen, der für solche Arbeiten bezahlen würde. So als gäbe es kein Geld. Dies ist jedoch auch ein Trugschluss. Jeder weiß, dass man Geld heutzutage drucken kann, wie viel man will. Daran kann es also nicht liegen! Überlegen wir weiter. Was wäre die Veränderung der fleißigen Übergangsgeneration in diesem Dilemma? Geld aufzutreiben? Ist das die Veränderung? Ist das die tatsächliche Veränderung?

Der nächste Trugschluss aus meiner Sicht ist, dass wir nur mehr für Geld arbeiten und dass wir eigentlich nicht gern arbeiten. Wir arbeiten, weil wir arbeiten müssen. Alles, was wir nicht müssen und trotzdem tun, nennen wir nicht Arbeit und dadurch hat es auch keinen gewissen Wert. So schmälern wir unser eigenes Tun, das wir aus freien Stücken tun, ohne dafür abgegolten zu werden, einfach nur so oder aus Spaß.

Auf der Welt gibt es genug zu tun. Das sieht jeder. Aber es gibt kein Geld dafür. Ist das nicht vielleicht die gewünschte Veränderung? Das wir alle nach und nach lernen, Dinge zu tun, ohne sie tun zu müssen, aus freien Stücken und ohne dabei eine Abgeltung zu erwarten? Wenn jeder das tun würde, was er kann und das gerne tut, wozu bräuchten wir noch Geld? Alle Arbeit wäre getan. Brot wäre gebacken, Kleider genäht, Felder bestellt, Tiere versorgt, Brücken gebaut, Medikamente erforscht und entwickelt, Kinder unterrichtet, Urlaubsgäste verpflegt, Bücher geschrieben, Filme gedreht …

Durch unsere durch Angst getrübten Augen gehen wir davon aus, dass das, was gerade geschieht, zu unserem Nachteil ist. Dass wir in unserer Existenz möglicherweise bedroht werden. Wischen wir uns doch den Nebel vor unseren Wahrnehmungsorganen beiseite. Wachen wir auf aus unserer Komfortzone, aus unserer Bequemlichkeit und schauen wir ganz genau hin, ob das, was sich tut, doch nicht irgendwie genau in die Richtung spielt, die wir uns immer gewünscht haben. Übernehmen wir endlich die Verantwortung. Packen wir unseren gesamte Mut und Kraft und tun wir einfach endlich das, was wir zu tun haben und tun können – ohne Bedingungen. Gehen wir vor! Werden wir Vorbilder! Werden wir die Veränderung. Suchen wir Wege, wie es geht und nicht Wege, wie es nicht geht! Hören wir auf uns zu beklagen und weiterhin weitere Veränderungen anzurufen und zu manifestieren, die wir dann ablehnen. Packen wir das am Schopf, was bereits da ist. Öffnen sie die Augen und ihr Herz – es ist genug da! Genug für alle, nur nicht im alten Stil.

Ich und jeder von uns wurde besonders für diese Übergangszeit geschult. Meine Aufgabe ist es, unter anderem, sie zu erinnern. Aber auch, sie dabei zu unterstützen, die Augen zu öffnen, um mit ihnen zu sehen, ohne eingeschüchtert zu werden. Es wurde mir geholfen, ein Aufbauprogramm für alle „Sensiblen“ und „Hochsensiblen“, aber nicht nur für sie, zu entwickeln, das es über die Ebenen der physischen, emotionalen, mentalen und geistig-seelischen Kondition ermöglicht, sich statt im praktischen Leben zurückzuziehen, auf neue Art und mit voller Kraft dort anzukommen und behutsam sensibel in das selbstbewusste Tun überzugehen. Ich bin gerne für sie da und unterstütze sie, wo ich nur kann. Aber sie können es sicher auch alleine bzw. selbst.

Vertagen sie sich nicht selbst, beginnen sie schon heute. Die Energie, die Tageszeit, die akkurate Jahreszeit ist dafür gerade jetzt perfekt. Sie sind perfekt, so wie sie in diesem Augenblick sind. Und so wie sie jetzt sind, können sie sich entscheiden, die Augen zu öffnen und den Übergang zu erkennen und zu sehen, was sie in ihrer kleinen oder großen Welt gerade jetzt, in diesem Augenblick, tun können. Vertrauen sie sich. Hinterfragen sie die Impulse nicht, die in ihnen hochkommen. Tun sie einfach. Tun sie. Lernen sie, atmend den Pfad der kleinen Impulse zu folgen, so wie sie ihren Schritten folgen, um irgendwo hinzukommen. Kümmern sie sich nicht zuerst um das große Ganze. Kümmern sie sich um die einzelnen Schritte; um den einen Schritt, der gerade jetzt (und dann wieder jetzt und wieder jetzt) zu tun ist. Einatmen und Ausatmen, Einatmen und Ausatmen. Den Fuß für den nächsten Schritt heben – mit dem Verständnis, dass er gerade in die Richtung gesetzt wird, wohin sie in dem Moment gehen sollen und im Vertrauen auf ihren bisherigen Weg, dass sie kein Schritt mehr als notwendig herausfordern wird, weil alle vorher getätigten Schritte sie für den nächsten optimal vorbereitet haben.

Viele Jahre lernten wir über die bedingungslose Liebe. So ist es jetzt die Zeit, sich auf den Weg des bedingungslosen Tuns zu machen. Viel Glück dabei.

© 11/2015 Kristina Hazler

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RightNow1600

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Right now! –  Wir sind die Übergangsgeneration, ein Song von Sascha Herrendorfer, exklusiv für Leser dieses Artikels zum kostenlosen Anhören zur Verfügung gestellt. Song abspielen hier -> . Mehr von Sascha unter http://www.melody-of-light.com

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Gruppenrückführungen:
Innere Trauer – Ursachen, Heilung und Erlösung (28.11.2015)
Innere Ohnmacht, Hilflosigkeit – Ursachen, Heilung und Erlösung (19.12.2015)

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