Souveränität statt Schutzschild – Umgang mit aktuellen Frequenzen

Warum der klassische „Schutz” in dieser Zeit ausgedient hat

Im letzten Beitrag haben wir beobachtet, wie die alten Tränen und unerlösten Themen unserer Ahnen durch unsere Zellen fließen, um endlich weich zu werden und sich zu verabschieden. Doch wenn sich diese tiefen inneren Reinigungsprozesse mit den aktuell sehr intensiven äußeren Schwingungen, der Hitze und der psycho-energetischen Dichte dieser Tage kreuzen, entsteht schnell das Gefühl:

Es ist einfach zu viel!”

Wenn das System von innen und außen gleichzeitig gefordert wird, meldet sich ganz automatisch eine zutiefst menschliche Frage:

„Wie kann ich mich nur vor all dem schützen?“

Genau diese Frage hat mich vor Kurzem von einer Leserin erreicht. Sie führt direkt zu dem heutigen Thema: Warum ist der klassische „Schutz“ in der neuen Zeit vielleicht gar nicht mehr das, was manche wirklich brauchen?

Die Welt, die wir einst kannten, scheint zu brennen

In den letzten Tagen und Wochen rollen erneut intensive Wellen durch unser Feld, und ein Ende ist nicht in Sicht. Ob es die drückende Sommerhitze ist, die von manchen sogar als unnatürlich empfunden wird, spürbare Frequenzverschiebungen oder die allgemeine psycho-energetische Dichte – viele von uns spüren bis in die tiefsten Zellen hinein, dass etwas nicht stimmt. Die Welt, die wir einst kannten, scheint zu brennen und sich in äußerst schnellem Tempo mit Hilfe von Flammen und Hitze zu transformieren – auch wenn diese manchmal künstlich sind oder die Folge des respektlosen Umgangs mit der Erde und ihren Ressourcen. Der Körper reagiert mit Müdigkeit, Druck im Kopf oder einem Gefühl der Überforderung, die Psyche mit Gedächtnislücken, Hilflosigkeit und Verwirrung. Die sensibleren, empathischeren und medialeren Menschen empfangen sogar Bilder dessen, was gerade verbrennt und/oder transformiert wird.

Wie kann man sich (energetisch) schützen?

Diese Bilder sind nicht gerade schön und angenehm. Wenn man nicht versteht, was man da auf dem inneren Bildschirm sieht, was man im eigenen System wahrnimmt, kann man in Ängsten und Panik versinken. Gerade in Momenten, in denen wir logischerweise glauben, top vorbereitet und präsent sein zu müssen, um in jeder kritischen Minute optimal und sinnvoll zu reagieren, scheinen wir auf das Gegenteil, nämlich auf Lähmung, gepolt zu sein. Und weißt du was? Das hat auch einen Sinn! Denn wenn du versuchen würdest, zu reagieren und on top zu sein innerhalb des aktuellen Reinigungsdramas, dann würdest du auf die Ebene hinabsteigen, auf die du nicht gehörst. Du kannst nicht verbrennen, wenn du nicht dort bist, wo es brennt. Wenn du dich jedoch in die Dimension des Feuers begibst, ist ein Schutz tatsächlich ratsam. Wie die geistige Ebene unsere aktuelle Lage sieht, habe ich bereits in der Ausgabe Next Level 18 – Game Over und Bewusstseinswandel 2026 zu diesem Thema berichtet.

Und genau zu dem Next Level 18 Beitrag erreichte mich die besorgte Frage einer Leserin:

„Ich spüre diese Frequenzen und die Hitze so stark … das ist Wahnsinn. Gibt es etwas, um sich davor zu schützen?“

Es ist die wohl menschlichste Reaktion überhaupt: Wenn es stürmisch wird, suchen wir nach Schildern, Lichtfeldern oder Schutzmauern. Und doch möchte ich heute eine Perspektive mit dir teilen, die auf den ersten Blick ungewohnt klingen mag: Klassischer Schutz hat in der Neuen Zeit ausgedient.

Anmerkung: Bitte verstehe, dass es nicht meine Absicht ist, Menschen, die noch ein Bedürfnis nach Schutz verspüren, diesen auszureden und ihnen zu nahe zu treten. Weiterhin gilt: Jeder sollte auf sein inneres Gefühl hören und sich so gut wie möglich danach richten. Auch wenn das innere Gefühl verzerrt sein mag, kann das Zuhören und Wahrnehmen dessen zu Klärung und Erkenntnis führen, dass etwas nicht mehr stimmig ist oder auch anders gehen muss. Wie sollte man sonst umdenken, wenn man nicht weiß, wie man denkt? Die Wahrheit des einen muss nicht die Wahrheit des anderen sein!

Der klassische Schutz hat einerseits ebenso ausgedient wie manche klassischen spirituell-energetischen Techniken. Viele der spirituellen „alten Hasen“ spüren spätestens seit „C“, dass sich etwas gewandelt hat. Entweder kommt man nicht mehr in die erholsame und geistig inspirierende Ebene oder die altbewährten Techniken und Energiearbeit fühlen sich nicht mehr so effektiv an, wenn überhaupt. Trotzdem gibt es genügend Menschen, die auf den alten bzw. altbewährten Zug aufspringen und dem Zauber der alten Methoden unterliegen, solange man es ihnen spektakulär genug präsentiert. Mehr dazu habe ich auch im Next Level 17 – Der Stau am spirituellen Mount Everest geschrieben.

Es gibt aber auch noch einen weiteren Grund …

Die versteckte Frequenz der Opferrolle

Jahrzehntelang wurde uns beigebracht, wie wichtig es sei, sich energetisch abzugrenzen und „Schutzräume“ aufzubauen. Doch wenn wir ehrlich hineinspüren: Welche Botschaft schicken wir damit an unser eigenes Unterbewusstsein?

Ein Schutzschild impliziert stets, dass es da draußen etwas Mächtiges gibt, das uns Schaden zufügen kann, und dass wir selbst kleine, fragile Wesen sind, die sich davor verstecken müssen. Der klassische Schutzschild basiert auf einer verkehrten Logik, über die ich so oft in meinen „Matrix”- und „MaTricks”-Serien schreibe. Er engt uns ein, macht uns klein und trägt unbewusst genau die Frequenz in sich, die er eigentlich abwehren will: die Opferrolle.

In einer Zeit, in der es um die Aufrichtung des Menschen und das Erkennen der eigenen multidimensionalen Souveränität geht, ist dieses alte Muster schlichtweg nicht mehr kompatibel.

Die Kunst des „Nicht-Einsteigens“

Die entscheidende Devise für diese herausfordernden Tage lautet daher nicht (nicht) Kämpfen oder (nicht) Mauerbauen, sondern: Nicht einsteigen.

Wir müssen uns nicht vor dem „Unrat“ der Welt verbarrikadieren. Es geht vielmehr darum, das eigene Bewusstsein so weit anzuheben, dass wir uns jenseits der Ebenen verankern, auf denen diese dichten Energien überhaupt wirksam sein können.

Wenn kleine Kinder oder Jugendliche im Innenhof eine Schlacht spielen und dabei – ob willentlich oder versehentlich – den halben Hof verwüsten oder Mülltonen anzünden, wie möchtest du dich als Erwachsene/r, dem diese Kinder nicht gehören, schützen? Du kannst das Geschehen zunächst einmal beobachten, um zu verstehen, was sich da tut, in welcher Gegend du wohnst und wie du dich dementsprechend einrichten möchtest. Du kannst auch tief in dich hineinhören und deine innere Instanz fragen:

„Was habe ich als souveränes Wesen mit dem, was ich hier beobachte, zu tun?”

„Was soll ich daraus lernen?”

„Welche Essenz kann ich für mich gewinnen?”

„Wie kann ich mich einbringen – oder auch nicht eibringen?”

Vielleicht sagt es dir, dass du dort gar nicht mehr hingehörst und langsam anfangen sollst, deine Koffer zu packen. ;)

In meinem Webseitenbeitrag „Wenn die Zeit zum Packen gekommen ist – die letzte große Prüfung“ schreibe ich bereits im Jahr 2013:

“Es gibt einige unter uns, für die die Zeit gekommen ist, klar Schiff zu machen. Es fühlt sich an wie die letzte große Prüfung. Es fühlt sich an, als müsste man die Entscheidung aller Entscheidungen treffen. Es fühlt sich an, als wäre bereits alles entschieden. Es ist, als wäre schon alles getan, als stünden die Koffer vor der Tür gepackt und man müsste nur noch das Licht ausmachen und warten, bis das Taxi vor der Tür hupt …”

Das Leben ist keine Strafe

Vertraue darauf: Du bist nicht in diesem Leben, um Schaden zu nehmen!

Dein System, deine Seele und dein Körper tragen längst alle erforderlichen Instrumente in sich, um mit dieser Zeit und allem, was geschieht, umzugehen – selbst wenn der Verstand in manchen Momenten zweifelt oder die Intensität utopisch erscheint. Dein Körper ist kein fehlerhaftes Gefäß, das den Gezeiten hilflos ausgeliefert ist, sondern ein hocheffektiver Wandler für das neue Bewusstsein.

Ruheräume statt Schutzräume

Natürlich bedeutet das nicht, dass wir uns mit falscher Demut oder Einschüchterung und durchgedrücktem Rücken durch den Alltag peitschen müssen. Wir befinden uns in einer kollektiven Übergangszeit. Unser physisches und energetisches System braucht Zeit, um sich an die neu einströmenden Kräfte anzupassen.

Für diese Anpassung werden uns allen (psychoenergetische) Räume gewährt. Ich vermeide hier bewusst das Wort „Schutzräume“, da es, wie bereits geschrieben, nicht um „Schutz vor etwas“ in deinem Leben geht. Nennen wir sie also Erholungs- und Stabilisierungsräume.

Wir haben jedes Recht der Welt auf ein würdevolles, entspanntes Leben – auch gerade in herausfordernden Zeiten. Es ist keine Schwäche, sondern ein Akt höchster Souveränität, sich diese Räume bewusst zu nehmen:

  • Zentrierung statt Ablenkung: Ziehe deine Aufmerksamkeit sanft aus dem kollektiven Drama zurück.
  • Lebendige Freude: Finde täglich Kleinigkeiten, die dir echte Freude bereiten und dein Herz erwärmen. Liebe ist der stärkste Frequenzwandler überhaupt.
  • Erlaubte Auszeiten: Gib deinem Körper die Ruhe, die er beim Verarbeiten der Energien einfordert, ohne schlechtes Gewissen.

Innere Souveränität

Wenn wir aufhören, uns als Opfer der Umstände zu sehen, und stattdessen Schritt für Schritt in unsere innere Stärke hineinwachsen, löst sich das Bedürfnis nach Schutz fast von selbst auf. Was bleibt, ist die ruhige Gewissheit:

Ich bin da. Ich bin souverän. Und ich bin getragen <3

Mann im goldenen Licht blickt auf brennende Stadt in Berglandschaft

Die Verinnerlichung des letzten Satzes „Ich bin da, ich bin souverän und ich bin getragen.“ ist wichtig, um in der nächsten Zeit nicht gänzlich zu verzweifeln. Wie ich in meinem Beitrag „Epochale Umwälzungen und der Flug durch Nadelöhr” schreibe:

„Die kommenden Monate werden sehr herausfordernd. Es ist wichtig, dass wir unsere Position im Weltgeschehen einnehmen. Jeder seine. Dabei muss man sich dieser Position nicht in allen Einzelheiten bewusst sein. Die Dinge, die passieren, sind so komplex, so vielschichtig und so weitreichend. Wichtig ist die Bereitschaft, sich darauf einzulassen, statt sich noch weiter zurückzuziehen und sich noch tiefer ins eigene Schneckenhaus zu verkriechen.

Wie schon so oft werden viele illusorische Kunststücke aus der Trickkiste gezaubert und alle Register gezogen. Optimal auf die eigenen „Knöpfe“ und Schwachstellen abgestimmt. Die Illusion ist inzwischen so perfektioniert, dass es wirkt, als wären all unsere Gedanken und Emotionen, unsere Befürchtungen und Ängste, die wir bisher gedacht und empfunden haben, gestohlen und in ein sich echt anfühlendes virtuelles Spiel eines höheren Levels verwandelt worden.”


 

Therapie-Essenz: Souveränität statt Schutzschild

Wenn die Intensität der Zeit dich zu erdrücken droht, lade ich dich ein, diese Impulse in deinen Alltag mitzunehmen:

  • Der Motiv-Check: Prüfe, ob dein Wunsch nach „Schutz” aus Vertrauen entsteht, aus der tiefen Angst, schutzlos ausgeliefert zu sein, oder sogar aus der Frequenz deiner Ahnen stammt. Erkenne die alte Frequenz der Opferrolle und lasse sie los. Hab die Gewissheit, dass alles in Ordnung ist, so wie es ist, und dass dir nur das begegnen kann, was du brauchst, womit du kompatibel bist – unabhängig davon, was anderen Menschen begegnet und was sich um dich herum tut. Lass dir nicht von deinen eigenen Augen einreden, dass dir all das, was sie sehen, was sie beobachten, auch geschehen kann.
  • Das Prinzip des Nicht-Einsteigens: Du musst dichte Energien nicht bekämpfen. Wechsle stattdessen die Ebene deiner Aufmerksamkeit. Richte deinen Fokus auf das, was dich zentriert und dir Frieden schenkt. Erinnere dich daran, welche Dinge Liebe und Freude in dir wecken. Sei es ein herumfliegender Schmetterling,
    ein vorbeilaufendes Reh, eine Rosenknospe, ein lächelndes Baby, eine Sahnetorte, ein Bungeesprung oder etwas anderes. Lass die Wertung, wo und wie deine Liebe sein soll, hinter dir.
  • Ruheräume erlauben: Erschaffe dir bewusst Räume der Verankerung. Eine Tasse Tee, ein Spaziergang, Stille oder Musik sind keine Flucht, sondern wertvolle Stabilisierungsräume für dein System.
  • Vertrauen in deine Ausstattung: Dein Körper und dein Bewusstsein sind genau für diese Zeit gemacht. Du trägst alle Werkzeuge in dir, um diese Schwingungsanpassungen zu meistern.

Frau mit goldenem Heiligenschein vor Berglandschaft und Stadt

Die Kernfrage für dich

Wo in deinem Leben darfst du heute das Schutzschild ablegen, um stattdessen ganz entspannt in deine eigene, ruhige Souveränität hineinzuwachsen?

© 07/2026 Kristina Hazler (alle Bilder und Videos sind KI generiert)

Dieser Beitrag erschien ursprünglich auf Substack ->


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