6 – Das polare System der Auserwähltheit und das Mutieren der inneren Wahrheit

„Das polare System der Auserwähltheit“ ist Teil 6 der Artikelreihe

Lichtkörper und Bewusstsein – Der natürliche Lichtkörperprozess

welche aus folgenden, nacheinander erscheinenden Teilen/Kapiteln besteht

1 – Führt ein Lichtkörperprozess automatisch zu mehr Bewusstheit? (online)
2 – Lichtkörperprozess und seine Tücken  – Das Geschäft mit dem Aufstieg  (online)
3 – Aufbrechen der harten Schale und die Unfähigkeit das eigene Licht zu sehen (online)
4 – Lichtanrufung und die homöopathische Wirkung der Lichtarbeit (online)
5 – Der natürliche Lichtkörperprozess, seine Symptome und die Veredelung (online)
6 – Das polare System der Auserwähltheit und das Mutieren der inneren Wahrheit (online ab 07.08.2017)
7 – Mit dem Lichtkörper schon in dieses Leben hineingeboren? (online ab 14.08.2017)

Der ganze Artikel steht ab sofort im Online-Shop „BewusstseinsWelten“ zum Download bereit
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Weil Menschen so sind wie sie sind – menschlich!

Die Menschen, so wie sie sind, tragen ihre Menschlichkeit überall mit sich hin und so auch in die Spiritualität, in die alternative Medizin, in die Magie und auch in den Lichtkörperprozess. Weil … Menschen so sind, wie sie sind. Mein irrtümlicher Gedanke am Anfang meiner Reise durch die „Szene“ war eine Hoffnung besonnene, entwickelte, weise Wesen zu treffen und es verwirrte mich sehr, dass ich dort die gleichen Menschen traf, die mir immer und überall begegneten.

Wie sollte es aber auch anders sein?

Das polare System der Auserwähltheit und das Mutieren der inneren Wahrheit, Loslassen des Todes, die Grundlagen der Lichtarbeit und die Merkaba

Das polare System der Auserwähltheit

Vor allem dann, wenn aus der Erleuchtung und verschiedenen Einweihungen ein Geschäft wurde, wo jeder Eingeweihte weitere, eigene Schäfchen brauchte.  (Zu diesem Thema können Sie mehr im meinem demnächst erscheinenden neuen Buch „Die Heilerin“ nachlesen) Wo sollte er sie aber hernehmen, um davon selbst ausreichend leben zu können? Die gute Möglichkeit war, den „Normalos“ ihre „Auserwähltheit“ schmackhaft zu machen.  Und so hat sich nach und nach das System der Auserwählten auch selbst ad absurdum geführt, da es jetzt mittlerweile Millionen von Auserwählten gibt, wodurch das Wort „auserwählt“ eigentlich die ursprüngliche Bedeutung verliert, oder aber war es immer schon so und ich habe nur die Bedeutung falsch interpretiert. Jetzt sind die Auserwählten nämlich auserwählt zu zahlen um dazugehören und aufschauen zu können. So wird das System bald einen neuen Begriff brauchen, weil sich die Auserwählten untereinander doch irgendwie hierarchisch unterscheiden müssen. Ich schlage vorerst ironisch den „Über-Auserwählten“ vor. ;)

Das mutieren der inneren Wahrheit

Eins habe ich für mich gelernt: Wir Menschen versuchen das im für uns Unfassbare in Worte zu fassen. Wir geben dem, was zuerst ein inneres Gefühl war, einen Namen und dann vergessen wir das ursprüngliche Gefühl und bleiben bei der Bezeichnung, bei dem Wort hängen. Umso mehr (unbewusste) Menschen die Bezeichnung ahnungslos benutzen, umso mehr verändert, mutiert der Inhalt, die Bedeutung, umso mehr verliert der Begriff an seiner ursprünglichen Essenz, am „Subinhalt“, Gefühl, der Mehrdimension, der Ganzheit und wird nur zu etwas Flachem, Eindimensionalem. Umso flacher und eindimensionaler, umso mehr Menschen nehmen es gerne in den Mund und tragen die (begrenzte), aber wichtig klingende Wahrheit weiter.

In meinen Kursen machte ich öfters eine einfache Übung, eine Art stiller Post. Ich zeigte einer Person ein ganz einfaches Bild, mit sehr wenig Inhalt und Details. Diese Person sollte dieses Bild einer anderen Person beschreiben, diese der nächsten usw. Die letzte Person sollte dann ein Bild dessen aufzeichnen, was sie übermittelt bekommen hat – einfach so, wie es bei ihr ankam. Auch wenn zum Beispiel insgesamt nur fünf Person im Spiel waren, war das Endergebnis meistens katastrophal. Und es handelte sich dabei um fünf Menschen, welche die Aufgabenstellung und das Ziel kannten, einen Raum für Konzentration und Aufmerksamkeit hatten und nur ein einfaches Bild zum Weitervermitteln bekommen haben.

Wie soll es dann aussehen, wenn wir aus der zweiten, dritten, vierten Hand komplexe Prozesse vermittelt bekommen?

Das Erstaunliche bei dieser Übung ist, dass meistens die Seiten verdreht werden. Links zu Rechts, oben manchmal zu unten, schwarz zu weiß. Wie verheerend für die gechannelten Grundlagen der Lichtarbeit, wenn das, was man von den höheren Sphären übermittelt bekommen hat, wenn das, was man (täglich) übt, eventuell verdreht, verkehrt ist oder wenn das, was man zuerst tut, vielleicht erst ganz zum Schluss kommen soll …

Nach einigen Tagen des Übens dieser „stillen Post“ in verschiedenen Variationen und Ausführungen gelangen wir zu der höchsten Schwierigkeitsstufe. Die Teilnehmer bekamen Augenbinden und mussten sich das Bild gegenseitig blind kommunizieren, ohne sich dabei zu sehen. Und siehe da, das Ergebnis näherte sich dem Original am meisten an! Es wurde viel weniger geredet und auch der Prozess der Übermittlung dauerte insgesamt viel kürzer.

Wie ist das möglich, wo die Kommunikationswissenschaftler behaupten, die Körpersprache macht mehr als 55% der Kommunikation aus?

Ich würde sagen, unsere Augen, das Visuelle lenken uns zu 55% vom Wesentlichen ab. Wir schauen, statt hinzuhören und nachzufühlen. Wir sehen und das Gehirn ist sofort mit dem werten und analysieren beschäftigt, obwohl noch nicht alles gesagt wurde und der Übermittler noch weitererzählt. Das Gehirn ist zumindest zu 55%, wenn nicht mehr, mit der Auswertung und Einordnung der äußeren Reize beschäftigt, statt sich auf die Botschaft selbst zu konzentrieren und zieht Schlüsse, die in das Eigenbild passen, das auf früheren Erfahrungen basiert.

Die äußeren Reize geschehen für die meisten Menschen aber nur in der unmittelbaren physischen, materiellen Dimension und auch nur in der, auf die sie konditioniert sind, sie zu sehen und wahrzunehmen. So wird der Rest der Botschaft einfach zensiert, übersehen, ausgeblendet. Die Ganzheit der Botschaft, ihre Mehrschichtigkeit, Plastizität und Multidimensionalität geht dem Bewusstsein verloren. Sie ist zwar meistens im Unterbewusstsein gespeichert und sendet nach und nach Signale, weitere Informationen zur Oberfläche, nur meist erst dann, wenn sich der Mensch bereits in einem anderen Geschehen befindet und den Zusammenhang mit einer früheren Situation nicht erkennt. So lernen manche gleich, das, aus dem Unterbewusstsein dazwischenfunkend Kommende als etwas Unpassendes auszublenden, auszuschalten, zu blockieren.

Das Loslassen des Todes

Aus meiner heutigen Sicht hatte ich all die heute als Lichtkörperprozess benannten Symptome schon seit meiner jüngsten Kindheit, seit ca. dem sechsten Monat. Es hieß, ich war ein kränkelndes Kind, hatte permanent Lungenentzündungen, Bronchitis, Angina etc. Die Ärzte pumpten mich mit Antibiotika voll, immer höhere Dosen. Irgendwann konnte meine Mutter nicht mehr zuschauen und fand „zufällig“ eine außergewöhnliche Ärztin, die ihr sagte, dass es so nichts wird und sie muss sich überlegen, alle Medikamente bei mir auszusetzen und es meinem eigenen Immunsystem zu überlassen, ob es sich fängt oder nicht. Sprich: Entweder überlebe ich oder nicht. Nun, wie ihr seht, ich lebe noch :)

Im Schulalter kränkelte ich wieder und bekam wieder selbstverständlich Antibiotika. Ich wusste nichts von der Antibiotika-Auslass-Geschichte, bis es mir meine Mutter irgendwann im Erwachsenenalter erzählte und dann begriff ich! Es war wie eine Botschaft, die ich mir in der Kindheit hinterlegt hatte:

Wenn das System es einmal selbst sogar in so einem kleinen Körper schaffte, warum nicht jedes Mal?

Oder warum nicht zumindest ausprobieren und die Chance geben?

Letztendlich lag ich Anfang des Jahres 2006, so als schlug mir meine letzte Stunde, im gedachten Aufstieg. Mein Körper schien sich gänzlich auflösen zu wollen. Ich konnte nichts mehr dagegen oder dafür unternehmen. Drei Monate lang weilte ich weit entfernt von dieser Welt, irgendwo an einem undurchdringlichen seltsamen Ort, bis ich mich aus der letzten Kraft von meinem Mann verabschiedete und für den Tod bereit erklärte. Ich konnte so (als Schatten meines Selbst) nicht mehr weiterleben und mich auch nicht mehr gegen den Tod wehren. So kam tatsächlich meine letzte Stunde. Weit weg von oben sah ich mich unten im Körper, während ich das Gefühl hatte, dass mein Herz aufhörte zu schlagen. Ich bat Gott, mich ins Licht zu begleiten und stieg anschließend ohne mein bewusstes oder willentliches Zutun immer höher hinauf, bis ich in meinem Bewusstsein nur mehr ein winzig kleiner Punkt war. Irgendwie beobachtete ich mich aber noch, von oben und von unten gleichzeitig und wartete, bis ich mich, als dieser winzig kleine Punkt des Bewusstseins gänzlich auflöste. Mein Mann lag neben mir, hielt seelenruhig meinem Körper die Hand und …

nach circa fünfzehn Minuten „bemühten“ Sterbens wurde ich dermaßen zurück auf die Erde geschleudert, dass ich angekommen in einem unendlichen Lachanfall auflebte. Die ganze Tragik der Situation war der erkennenden Belustigung über mich selbst gewichen: Ich war nicht einmal fähig (richtig) zu sterben! :)

Nun da bin ich!

Während des Lachanfalls, der auch ca. 15 Minuten dauerte und uns beiden irrsinnige Heiterkeit und Erleichterung bescherte und mich gleichzeitig mit Lebensenergie füllte, wurde ich mit der Erinnerung an die Antibiotikageschichte aus meiner Kindheit beschenkt. Und ich wusste, ich musste aufstehen, alle fremden Hilfsmittel beiseitelassen und es meinem System überlassen, sich selbst so zu ordnen, wie es das brauchte. Brauchte es einen Lichtkörperprozess? Brauchte es Merkaba? Brauchte es Chakren? Brauchte es Dimensionen?

Mit dem Lichtkörper schon in dieses Leben hineingeboren?

Wusste ich, was ich brauchte … nachdem ich irgendwie gestorben war und doch nicht? Was spielte das noch für eine Rolle?

Und was wenn ich dies alles schon hatte und die ganze Zeit versuchte, ein zweites System über das bereits vorhandene zu installieren?

In den nächsten Monaten bekam ich das Desaster der letzten Lichtjahre vor Augen geführt. Ein großer Teil von mir hing in irgendwelchen höheren Dimensionen und verbrannte dadurch den mir verliehenen irdischen physischen Körper, ohne diese Verbrennung jedoch vorher zu spüren, weil der Körper ja immer in ein wohltuendes Licht gehüllt wurde und vor allem, weil ich außerhalb meines eigenen physischen Körpers im anderen Körper lebte. Mein physisches System ähnelte einer ausgedörrten Pflaume, einer Sahara, einer ruinösen Baustelle. Und wenn ich mich mit meinen „neuen Augen“ unter den Bekannten in der „Szene“ umsah, sah ich viele wie die Fledermäuse kopfüber in den schwingenden Höhen genauso ausgedörrt und ausgehungert hängen, ohne einen passablen Zugang zur physischen Realität mehr zu haben. Ihre Augen waren verdreht und verschleiert, fixiert irgendwo an einem erdachten, erhofften, ersehnten „Heiland“.

Wie konnte aber etwas ein „Heiland“ sein, das mit uns Menschen so etwas anstellte? Das sollte der Aufstieg sein? Hypnotisiert und sich selbst schändend? Noch nicht tot und doch unfähig, sich um sich selbst in der physischen Welt zu kümmern und den eigenen Unterhalt zu bestreiten? In einer künstlichen Klarheit von anderen Sphären aber ahnungslos über die Bedürfnisse des irdischen Selbst.

© 12/2014 Kristina Hazler (überarbeitet 07/2017)

 

Ene


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