Kanalisieren der Angstenergien und das Leben jenseits der Angst

Kanalisieren der Angstenergien und das Leben jenseits der Angst, ein Text von Kristina Hazler

 

Dieser Artikel ist Teil 2 der Artikelserie über die Angst und die Wirkung der Angstenergien.

Ich empfehle zuerst Teil 1 zu lesen ->

 

In meinem letzten Artikel „Die Sache mit der Angst und die Rückführung der Angstenergien“ habe ich von dem Rückfluss bzw. der Rückführung der Angstenergien geschrieben. Selbstverständlich kann man das dort beschriebene Prinzip auch auf andere „Emotionen“ ummünzen: Ärger, Hass, Schuldgefühle, Hilflosigkeit, Ohnmachtsgefühl, Misstrauen, …

Kanalisieren der Angstenergien

Viele Menschen (sensible, empathische, hilfsbereite, ängstliche) haben Zeit ihres Lebens, die Angst und andere „niedrigen“ Emotionen anderer Menschen in sich aufgenommen, in der Hoffnung, anderen zu helfen, die Angst, Wut usw. zu kanalisieren, neutralisieren, zu heilen etc., oder auch, weil sie sich selbst vor dem Überschwang dieser fremden Emotionen, mit denen sie nicht umgehen wussten, zu schützen versuchen. Wie ein kleines Kind, das den wütenden Vater zu besänftigen versucht, damit er nicht durchdreht und zum Beispiel unangenehm oder sogar gefährlich handgreiflich wird.

Solches Kanalisieren der Energien hat zwar zu unseren Überlebensstrategien gehört, hat inzwischen aber (energetisch logisch) zu keinem erwarteten Erfolg geführt, weil die anderen dann umso mehr Angst und andere Emotionen und dazu passende Gedanken erzeugen müssten (um auf eigenem optimalen Level zu bleiben), umso mehr man ihnen die ihren abgenommen hatte.

Fremdlasten abgeben

Diejenigen aber, die in sich solche fremden Energien aufgenommen haben, werden in dieser neuen Zeit immer weniger fähig sein, solche fremde Last auf den eigenen Schultern, mit dem eigenen Rücken, oder im eigenen Bauch zu tragen. Lieber früher als später, bevor sie unter der Last einknicken oder selbst gefüllt mit fremder Angst dieser erliegen, werden sie loslassen müssen und erlauben, dass ihre ursprünglichen Erzeuger sich ängstigen, ärgern oder hassen …

Viele werden erkennen müssen, dass diesen Menschen oft das Erwachen oder Einsicht erst ab gewisser Intensität der eigenen Gedanken, Gefühle, Emotionen und Handlungen möglich ist. Versucht man diese Menschen vor sich selbst zu beschützen, sie zu entlasten, trägt man unbewusst zur Vereitelung oder Verspätung des Lernens und ihrer Weiterentwicklung bei.

Das Problem ist, wenn die „Energiesammler“ die übernommenen, angesammelten Fremdenergien loslassen, werden sie automatisch zu ihren ursprünglichen Erzeugern in der angesammelten, geballten Form zurückkehren und diese werden selbstverständlich nicht besonders erfreut sein, wenn solche geballten Energien zu ihnen zurückkehren. So ist besonders in diesen Zeiten der gemeinsamen rücksichtsvollen Besinnung wichtig, in die innere Absicht zu gehen, dass jegliches Loslassen, Neuordnen in optimaler Geschwindigkeit und zu optimalem Zeitpunkt für alle Betroffenen geschieht. Rachegelüste, gehobene Zeigefinger, Schadenfreude u.a., sind fehl am Platz. Wenn Du im ersten Moment nicht anders kannst, dann ist es auch okay, aber werde es Dir bewusst, der unterdrückten Emotion in Dir, die sich bei Erkennen deiner Belastung durch Fremdenergien, auslebt.

Angst als ein natürliches Warninstrument

Angst war bislang für uns Menschen ein hilfreiches inneres Warninstrument. Sie diente uns dazu, uns zu informieren, dass wir besonders wachsam sein sollen, bzw. auf bestimmter Weise reagieren, etwas verändern sollen. Die Angst ist aber meiner Meinung nach nicht dazu gedacht uns ununterbrochen viele Tage, Wochen, Monate in Alarmbereitschaft zu halten. Noch besser gesagt, wir Menschen sind nicht dazu gebaut, ununterbrochen im Angstzustand zu existieren.  Tun wir es, schwächt es unser Immunsystem durch dauerhafte Ausschüttung von Stresshormonen, gefährdet unsere Gesundheit und lässt uns altern, und wir sind immer weniger klar beim Verstand, also immer weniger fähig optimal zu reagieren, somit sind wir immer mehr auf fremde Hilfe angewiesen.

Wenn wir uns ununterbrochen ängstigen, bedeutet es, dass wir nichts in die Richtung unternommen haben, in welche Richtung wir alarmiert worden sind. Menschen reagieren also oft nicht auf die Alarmsignale, sie bleiben nur beim Ängstigen und es wird umso stärker, umso mehr sie vergessen haben Selbstverantwortung zu übernehmen und zu handeln. Der heutige Mensch möchte oft, dass jemand anderer im Außen alle Ursachen seiner inneren Angst beseitigt, damit er sich beruhigen kann. Die Erfahrung zeigt aber, das geschieht kaum und ist auch nicht logisch. Auf die eigenen inneren Impulse können nur wir persönlich antworten und sie ausführen! 

Künstliches Angstfeld

Aufgrund von dem starken, künstlich erzeugten Angstfeld ist es für die meisten Ungeübten inzwischen aber kaum mehr möglich, auf ihre natürlichen Angstsignale zu hören.

Damit es zum Beispiel Dir möglich wäre, die Angst als natürliches inneres Kommunikationsinstrument zu nutzen, müsstest Du fähig sein, zwischen Deinem wahren Angstimpuls, fremder Angst und künstlich erzeugter Angst unterscheiden zu können. Dafür müsstest Du bereits Dich selbst und Deine eigene Angst und ihre Schattierungen außerordentlich gut kennen! Einige Menschen wurden in dieser Kunst des tiefen Selbstkennenlernens jenseits der äußeren Einflüsse die letzten 20 Jahre von ihrer inneren Führung, bzw. vom Leben ausgebildet. Ich gehöre auch dazu.

Es gibt jedoch auch andere „Strategien“ des Umgangs mit der Angst in der heutigen Zeit.

Das Leben jenseits der Angst

Eines sollst Du Dir bewusst werden:

Deine innere Führung weiß Bescheid über die aktuellen Gegebenheiten, in denen Du Dich individuell befindest und handelt ganzheitlich vorbeugend!

Was bedeutet das?

Das bedeutet, Du wirst mit, an Dich optimal angepassten Mitteln, so geführt, dass Du im Voraus aus dem:

  1. Dir nicht Zuträglichen
  2. aus dem, was Du nicht zu erleben
  3. aus dem, was Du nicht begegnen brauchst
  4. aus dem, für das Du noch nicht bereit bist
  5. aus dem, was Deinem Bewusstsein nicht entspricht

herausgelotst wirst und so wirst Du keinen Grund für deine eigene Angst haben …

vorausgesetzt!

Du klammerst Dich nicht an Altem, an alten Überzeugungen und Ähnlichen

und

wenn Du bereit und bereits fähig bist, im Vertrauen den Impulsen des Lebens zu folgen. Dazu ist aber auch notwendig zu sagen, dass alle Anforderung, und wie Du bereits fähig bist die inneren Impulse zu hören und umzusetzen, sind Deinem Bewusstsein angepasst. So hören manche Menschen zum Beispiel erst auf den Impuls des Schmerzes, oder einer Krankheit, oder auf die Drohung des Todes durch einen Virus.

Angst vor der Angst

Zum Schluss ist zu erwähnen, dass auch die Angst vor der Angst nur wenig Sinn ergibt und die vorhandene Angst lediglich verstärkt und noch mehr Angst in das eigene Leben zieht. So ist im Zweifelsfall zu empfehlen, sich auf die Angst im Vertrauen einzulassen, ohne sich vor ihr zu fürchten, ohne in den Widerstand zu ihr gehen, ohne sie zu bekämpfen. (Mehr dazu im nächsten Artikel.) Weil …

… ist die Angst manipulativer Natur, ist sie mit Vertrauen nicht kompatibel und verschwindet somit aus deinem Feld des Vertrauens, aus deinem Fokus.

Handelt es sich um Fremdenergie, also fremde Angst oder auch andere, schon erwähnte Emotionen, dann, wenn Du diese mit Respekt und Vertrauen behandelst, können sie Dir zeigen, warum sie Dich besucht haben, warum sie sich in Deinem Energiefeld befinden, wo die Schnittpunkte sind oder sie lösen sich einfach nach und nach.

Dies alles bedeutet nicht, dass Du Angst unterdrücken sollst!

Wir Menschen und unsere Körper sind seit Jahrtausenden darauf konditioniert sich zu ängstigen – vor allem vor dem Neuen und Unbekannten. Dies ist aus uns von heute auf morgen nicht auszutreiben. Es ist ein Prozess, ein ganzheitlicher Prozess, der die Klärung und Transformation von Genetik, Zellen, und auch DNA miteinschließt. Die nachhaltige Wandlung geschieht durch (An)Erkennen und durch sammeln von neuen, praktischen Erfahrungen dessen, was geschieht, wenn man auf die unterschwellige Angst einsteigt und stattdessen auf konstruktive Intuition, auf die innere Führung gehört hat.

Lasse also die Angst Angst sein … Lasse Deinen Körper, Deinen Verstand sich ängstigen und tue im Vertrauen weiterhin Deins, was Du impulsiv zu tun hast. Auf natürlichem Wege kann so und so nichts anderes geschehen als das, was geschehen soll.

Das, was Dein Weg ist, kannst Du nicht (ver)meiden …

© 03/2020 Kristina Hazler

Zum Teil 3 „Reset des Systems & Wer profitiert von der Krise 2020?“

Zum Teil 4 „Stay at Home und der persönliche Lockdown“

 

PS: Für die aktuelle Zeit der Corona-Virus empfehle ich ergänzend folgende Artikel:

 


 

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  2. Verschiebung von Realitäten, verschiedene Parallelebenen lösen sich auf
  3. Was erwartet uns 2020? Was bringt das Neue Jahr mit sich?
  4. Erleuchtet zu sein bedeutet nicht, gegen Massenhypnose immun zu sein
  5. Spiritueller Einweihungsweg und die Veredelung

 

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  • Dieser Artikel basiert auf eigener Recherche und Erfahrung und wiedergibt meine persönliche Meinung. Er hat einen Informationscharakter und kann zur Blickwinkelverschiebung, Horizonterweiterung und Bewusstwerdung anregen. Es werden darin definitiv keine gesundheitlichen Ratschläge erteilt.

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