Wann brauchen wir Magie und magische Rituale wirklich?

Dieser Artikel „Resonanzgesetz und die Magie oder das magischen Resonanzgesetz“ ist Teil 6 der Artikelserie „Die Neue Zeit des Erwachens und die Wandlung der Magie„, der aus 6 Teilen besteht, welche unter folgenden Links kostenlos zur Verfügung stehen.

1. Magieepidemie – die Neuzeitseuche?
2. Magie und die Illusion des Übernatürlichen
3. Praktizierte Energiearbeit ohne Verständnis für Energie
4. Können Magie und Energiearbeit unerwünschte Folgen haben?
5. Resonanzgesetz und die Magie oder das magische Resonanzgesetz
6. Wann brauchen wir Magie und magische Rituale wirklich?

 

Die gesamte Artikelserie ist im Umfang von 26 A4 Seiten im Onlineshop Bewusstseinswelten gegen Entgeld downloadbar ->

 

Das Lernthema war für mich, zu verstehen, dass ich nicht mit Ablehnung, Widerstand und Nicht-haben-wollen (gegenüber diesen Energien und gegenüber den, durch sie verursachten Zustand) sie „los“ werden konnte. Die Ablehnung katapultierte mich jedes Mal sofort in die ähnliche Schwingung, ähnliche Resonanz, auf die gleiche Bühne und der ganze Zirkus begann von vorne. So war für mich der Weg die Annahme, das Mitgefühl, das Verständnis, die Toleranz und das Vertrauen, wenn nicht diesen Energien gegenüber, dann dem Leben, der ja diese Energien in mein „Leben“ brachte. Die Annahme und Vertrauen machten mich mit diesen Energien, die auf Angst, Verurteilung, Kontrolle und Ablehnung basieren, inkompatibel.

Die Kunst der bedingungslosen Annahme

Dazu musste ich aber verstehen, dass Annahme nicht bedeutet, dass wir das, was wir annehmen, auch lieben müssen oder als etwas Positives empfinden müssen. Das wäre leicht. Es ist leicht, etwas Angenehmes anzunehmen und nicht im Widerstand dem gegenüber zu sein. Die verkehrte Logik rät uns meistens, dass wir das, was wir als unangenehm und unpassend empfinden, uns zuerst passend machen beziehungsweise die „angenehmen“ Seiten daran entdecken, um es so annehmen zu können. Das funktioniert so aber nicht!

Das ist keine Annahme von etwas, so wie es ist!

Wenn wir die Möglichkeit annehmen, dass alles, was in unserem Leben passiert, auch solches, das sich unangenehm und nicht richtig anfühlt, einen Sinn für uns hat, dann können wir lernen, auch den Schatten mit eine Prise kindlicher Neugier zu begegnen.

Gewisse „Dinge“ wollen möglicherweise in ihrer Negativität erkannt und angenommen werden. Eigentlich ist es erleichternd, zu wissen, dass wir etwas auch in seiner Schattenhaftigkeit annehmen können, einer Schattenhaftigkeit, die wir selbst als Schatten empfinden. So erlauben wir uns, etwas auch im Schatten anzunehmen. Wir nehmen so unsere Wahrnehmungen und Empfindungen an und stellen uns selbst nicht unter Druck, anders empfinden zu müssen und in allem nur die lichten Seiten zu sehen. Sollten wir sie sehen, würden wir dies tun. Sehen wir einen Schatten, dann sollen wir dies tun und dann sollen wir wahrscheinlich nicht an dem Schatten vorbei schielen.

Die verkehrte Logik, über die ich im BewusstseinsCoaching 2 schreibe, redet uns immer wieder ein, dass in unserem Leben etwas Verkehrtes geschehen kann. Wenn wir jedoch die Möglichkeit annehmen würden, dass alles, was in unserem Leben passiert, auch wenn es sich unangenehm und nicht richtig anfühlt, einen Sinn für uns hat, dann könnten wir auch den beobachteten „Schatten“ mit einer Prise kindlicher Neugier begegnen.

Für diejenigen, die sich ähnlich wie ich entscheiden, vom „Magiezug“ runterzuspringen und das eigene Leben auf die „natürliche“ Art, selbstbestimmt, selbst verstehend, zu leben, habe ich die BewusstseinsCoaching Reihe geschrieben, die gänzlich ohne Magie auskommt (so wie alle anderen Bücher von mir). Aber man braucht sie nicht wirklich. Man hat alles, was man braucht in sich und bei sich! Meine Bücher bieten nur einen anderen Blickwinkel auf gewisse, mögliche, eingefahrene Sichtweisen und Glaubensüberzeugungen an.

Die unbedachten Folgen eines „Licht- und Liebesrausches“

Meiner inneren Wahrnehmung und Erfahrung nach teilen sich Menschen heutzutage in bestimmte Gruppen. Es gibt Menschen, die in ihren Büros, hinter ihren Computern, sitzen und an all den Hokuspokus nicht glauben und es gibt Menschen, die täglich ihren Nachbarn Licht und Liebe schicken. Aber welches Licht und welche Liebe? Solches Licht und solche Liebe, die sich diese Menschen selbst fähig sind vorzustellen oder lassen sie den Energien freie Wahl und freien Lauf? Irgendwann drehen nämlich die „nichtgläubigen“ Menschen hinter ihrem Computer durch. Zur Verwunderung der gesamten Umgebung laufen sie plötzlich Amok, explodieren oder was auch immer. Sie ahnen nicht, dass auf sie nachbarschaftsmenschliches Licht und Liebe Druck ausgeübt hatten und meinten, sie sollten endlich lichter und liebevoller werden! So schießt etwas in ihnen an die Oberfläche, aber keiner ist da, der sie aufklärt und ihnen hilft, ihre aufgeplatzten Wunden, Blockaden, Muster zu verarbeiten. Nur eine weitere Welle der „Nächstenliebe“ ist bereits im Anmarsch, während der Betroffene seinen ersten „Amok“- bzw. „Lichtrausch“ ausschläft.

Und das, weil manche Menschen etwas tun, was sie nicht verstehen und meistens auch nur, weil es ihnen jemand beigebracht hat, der auch nicht verstand. Weil sie darüber gelesen haben oder im Fernsehen etwas gesehen haben. So gibt es Menschen, die regelmäßig Lichtsäulen über Ministerien und Finanzämter installieren und sich wundern, dass sich diese nur noch mehr verdunkeln.

Energetische Reinigungen sind im Minutentakt an allen möglichen und unmöglichen Ecken im Gange und siehe da, die Erde, unsere Umwelt, die Geschäftspraktiken werden trotzdem immer schmutziger. Warum wohl?

Alles ist im gewissen Gleichgewicht, bevor der Mensch eingreift.

Die, die die Erfahrungen der „Dunkelheit“ wählten, erschufen sich vielleicht ihre Ämter oder Kriegsgebiete und wir schicken ihnen täglich Licht und wundern uns, warum eine Retourkutsche kommt. Haben diese Leute nach Licht gerufen? Haben sie um Licht und Liebe von den Nachbarn gegenüber gebeten? Und haben diese Menschen die Möglichkeit, zu wissen, was und wie mit ihnen dann geschieht oder laufen sie als die nächsten zu einem Magier, der ihnen vor dem, was sie unfreiwillig erleuchten will, einen magischen Schutz aufbaut und ihnen channelt: „Du musst dich in acht nehmen, jemandem liegst du im Magen, jemand übt über dich schwarze Magie aus!“, und er lernt auf diese Weise, sich vor der Nächstenliebe und dem menschlich gedachten Licht zu schützen, es als etwas Dunkles zu empfinden, das ihn bedrängt, seine freie Wahl, die Freiheit nicht gönnt … und der Kreis schließt sich bzw. beginnt von vorne.

Alles kann auf „mysteriösem“ Weg auf uns zurückfallen

Oder anders noch: Alles ist mit allem verbunden, nicht wahr? Der Beamte dreht durch, weil das auf ihn einwirkende, künstliche Licht (künstlich, weil nicht auf natürlichem Wege zu ihm gelangt und weil es mit unerlösten menschlichen Vorstellung und dem Wollen verhaftet ist), seine unerlösten Muster anstachelte, es falsch interpretiert und er veruntreut zum Beispiel das Geld der Region, ohne dabei mit einer Wimper zu zucken. Etwas flüstert ihm ein, er soll auf sich schauen und einfach Spaß im Leben haben! Wann brauchen wir Magie und magische Rituale wirklich? -> https://kristinahazler.com/wann-brauchen-wir-magie-und-magische-rituale-wirklich/Die Region vermisst nun auf einmal das Geld, kündigt zwar den Beamten, aber erhöht gleichzeitig die Steuern, während in die Infrastruktur der Gegend nicht mehr investiert wird. Das Geld muss doch irgendwie wieder eingespart werden. So werden die Straßen nicht mehr repariert, Kindergärten werden geschlossen, niedrigere Lebensqualität der Umgebung lässt nicht lange auf sich warten. Die Licht und Liebe Sendenden werden plötzlich zur Kasse gebeten, müssen mehr Abgaben zahlen, während sie den Job kündigen müssen, weil es z.B. weniger Kindergartenplätze gibt und sie mit den Kindern zu Hause sein müssen und und und. So (sagt man) fällt alles auf einen zurück bzw. kann alles auf einen zurückfallen.

Es gibt sogar Menschen, die sich nicht für einen Magier der einen oder der anderen Farbe/Seite halten. Nein, sie scheinen „gewöhnliche“ Menschen aus der Gegend zu sein, die erwacht sind und sich einfach um das Wohl der Mitmenschen und der Erde sorgen. Sie treffen sich monatlich zu Meditationen, um Heilungen, unter anderem auch an der heiligen Mutter Erde, vorzunehmen. In der Meditation wird ihnen von anderen Sphären zum Beispiel irgendein rettendes, heilendes Symbol mitgeteilt, dass sie gemeinsam als Gruppe (mittlerweile gibt es auch Skypegruppen und andere „Neue-Medien-Gruppen“ zu diesen Zwecken) in ihrem Einzugsgebiet oder anderswo an scheinbar für die Heilung wichtigen strategischen Orten, gar direkt in das Zentrum, in das Herz der Erde, installieren.

Steigen wir aus dem mittelalterlichen Denken aus

Machen sich diese Menschen je Gedanken darüber, wie viele solche „Meditationsgruppen“ es auf der Erde gibt und wie viel „Zeug“ schon in das Herz der wundervollen Mutter Erde, Gaia oder anderswo installiert wurde?

Kontrolliert, prüft jemand nach, ob sich diese „Symbole“, wie heilig sie auch sein mögen, sozusagen gemeinsam mindestens unterstützen und nicht zusammen eine neue Blockade, ein energetisches Chaos, eine unharmonische Schwingung bewirken?

Besucht man als Sensibler solche Orte, spürt man, dass etwas vor Ort anders, meist unruhig, schmerzhaft, traurig, herunterziehend, desorientierend ist. So mancher hat in dem Moment ein Gefühl, aus dem Körper zu fallen, ohnmächtig zu werden oder bekommt ein dringendes Bedürfnis, sich mit einem Schluck Wasser zu stabilisieren bzw. diesen Ort schnellstmöglich zu verlassen.

Meiner Meinung nach, irgendwelche Energiemanipulationen an/in der Erde, auch wenn zu Zwecken der Heilung zu machen, ist nicht magisch, sondern anmaßend und größenwahnsinnig. So wäre ab und zu eine Demutsmeditation als nächste Übung zu empfehlen, inklusive einer herzlichen Entschuldigung und Umarmung bei der, so als bewusstes Wesen gehuldigten Erde angebracht, der anscheinend irgendwie die Bewusstheit für Selbstregeneration und Heilung plötzlich verloren gehen müsste, sonst würde doch nicht ausgerechnet das Mutterherz ein durch Hänsel und Gretel gechanneltes Symbol brauchen, oder?

Also gehen wir mit gutem Beispiel voran, steigen wir aus dem mittelalterlichen Denken aus, das einem glaubhaft machte, dass es okay ist, für andere besser zu wissen und dass es etwas unnatürlich Übernatürliches jenseits des Natürlichen geben kann. Schauen wir zuerst uns selbst an:

Sind wir schon Meister, Magier, Mystiker auf eigenem Gebiet geworden?

Verstehen wir das eigene Leben und was für uns gut ist?

Wissen wir selbst was wir brauchen?

Wenn nicht, was sonst sollte uns befähigen, für andere zu wissen? Das ist nicht die Magie, das ist Selbsttäuschung und Selbstablenkung!

Wann brauchen wir Magie wirklich?

Höchstwahrscheinlich dann, wenn wir mehr oder etwas anderes haben wollen als uns das Leben auf natürlichem Wege (ein)geschenkt hat. Aber haben wir bereits alle unsere Möglichkeiten mit dem Gegebenen, mit allem Natürlichen ausgespielt und ausgeschöpft? Sind wir damit fertig? Im Reinen? Verstehen wir bereits den Sinn von allem, was wir bereits haben, was wir bereits sind? Wenn nicht, warum wollen wir uns etwas Anderes, etwas Unnatürliches herbeibeschwören?

© 11/2014 Kristina Hazler (aktualisiert 03/2019)

 


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    Ich bin eine Reisende zwischen verschiedenen Welten und Universen, die ich beständig erfahre und erlebe und meine Aufgabe ist es, das, was ich sehe und erlebe zu benennen, bzw. in Worte zu fassen, genau so, wie ich es sehe und erlebe.

    Dieser Artikel basiert auf eigener Recherche und Erfahrung und wiedergibt meine persönliche Meinung. Er hat einen Informationscharakter und kann zur Blickwinkelverschiebung, Horizonterweiterung und Bewusstwerdung anregen. Es werden darin definitiv keine gesundheitlichen Ratschläge erteilt.

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