Märchenhafte Programmierungen des Unterbewusstseins

Transformation der verschmähten Frau(enliebe) kann die Welt retten
ist eine Artikelreihe und besteht aus folgenden Teilen:

Teil 1 – Transformation der verschmähten Frau(enliebe)
Teil 2 – Märchenhafte Programmierungen des Unterbewusstseins
Teil 3 – Bitte an alle Schneewittchen: Wacht auf!
Teil 4 – Frauenpower kann sofort der Welt Frieden bringen
Teil 5 – Warum das Männer-Erwachen komplizierter ist
Teil 6 – Natürlicher Sex ist ein komplexer ganzheitlicher Vorgang
Verschmähte Frau3

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Phase 3: Konsum

Warum gibt es in den auf Konsum aufgebauten Ländern so viele Produkte, die am besten durch sexuell angehauchte Werbung verkauft werden? Sie haben die Psychologie unserer implantierten Märchenmuster durchschaut und machen sie sich zu nutze. Sie versprechen den „zivilisierten“ Menschen das Umgehen des Hochzeits-Fluchs und suggerieren ihnen weitere „Hoch-Zeiten“ unabhängig von der eigentlichen Hochzeit. Ob sie es wissen oder nicht, sie bewirken und bewegen damit so Einiges. Sie schaffen es zum Beispiel den Mann aus der Lethargie zu holen. Bei einigen wird das Jagd- und/oder Heldeninstinkt reaktiviert, es kommt bei ihnen die Information an, dass sie Geld verdienen müssen/können, um sich die nächste Hoch-Zeit in Form von zum Beispiel einem tollen Auto, Urlaub, Sportklub, Heimwerkzeug etc. leisten zu können. Damit kann er wieder das Spiel auf Helden oder Versager spielen und seiner „höchsten Zeit“, z.B. durch die Heirat mit seiner Arbeit, der Firma, der neuen Position, entgegenfiebern.

Auch der Frau wird neue Hoffnung geschenkt, dass sie sich das Glück (statt immer nur zu gebären) kaufen kann. Kein Wunder also, dass in den Wirtschaftsländern die „Produktion“ der „Glücks- und Frustkinder“ sinkt – die Männer und Frauen werden mittels der ihn ihnen verankerten „Kindheitsmuster“ wirtschaftlich optimiert auf Trab gehalten, (ge)benutzt, kontrolliert, und immer auf die (glücklich mögliche) Zukunft gerichtet. Die glückliche oder goldene Zukunft (je nach Wirtschaftszweig) ist die moderne Eselskarotte.

Phase 4: Das Ersatzleben

Noch einmal das abendliche Fernsehszenario. Diesmal wird eine romantische Komödie gespielt. Etwas, was das Frauenherz erheitert, während der „richtige“ Mann sich gezwungen fühlt, so einen Frauenkram, zu belächeln und runterzumachen. Und doch schauen sie sich ihn gemeinsam an. Und schon wieder passieren zweierlei Dinge. Während sich im Film durch lustige Verwicklungen und Missgeschicke und dramaturgisch durchdacht platzierte Tiefpunkte die Handlung langsam dem vorausschauenden Happyend, dem ultimativ vereinenden Kuss nähert, blutet, weint und sehnt sich währenddessen das Herz der Frau. Insgeheim und inbrünstig wünscht sie sich, dass ihr einstiger „Held“ endlich an der einen oder anderen Stelle des Films erkennt, erfühlt, um was es im Leben wahrhaftig geht – nämlich um die Liebe und um die Liebe zu und mit ihr! Ihr Fokus ist im Moment des Filmschauens dreigeteilt: Ein Teil verfolgt die Geschichte, ein anderer Teil fühlt die unerfüllte Liebe in sich und der dritte Teil beobachtet, misst und wertet jede Regung des „Geliebten“ ab. Was für eine gewaltige Sehnsucht und Hoffnung. Ein heimlicher Blick aus dem Augenwinkel lässt aber einen neuen Stich in das Herz der Frau erahnen: Er ist doch gar nicht hier, bei ihr! Er ist nicht zwei oder dreigeteilt, nein. Seine ganze Aufmerksamkeit, seine Liebe, nach der sie sich so sehnt, sogar er selbst, ist drin – in der Geschichte, im Film. Er ist regelrecht aus dem gemeinsamen Wohnzimmer verschwunden … Die Protagonisten der Geschichte sind in dem Moment seine Welt, seine Familie. Er lebt mit.

Märchenhafte Programmierungen des Unterbewusstseins, Familie gründen, Liebe und Zweisamkeit

So wie sie es sich wünscht, ist er irgendwo belebt und aktiv. Sie sieht es ihm an, er lebt, freut, ärgert sich, kämpft und liebt, wie es sich gehört – leider (für sie) aber in einem anderen Universum. Nicht weniger oft scheint er zu den Helden seiner Fernsehserien eine eigenartig enge Beziehung zu haben – als wären sie seine andere Familie. Dort kann er Brüder, Freunde, Mitstreitende haben, die er nie hatte! Und er kann sich diese frei nach seiner aktuellen Laune auswählen und auch unbemerkt fallen lassen, wenn sie ihn nerven oder zu Last werden. Dort kann er alles nach(er)leben, was ihm durch die Drachenjagd vereitelt worden ist. Dort kann er sich spüren, was er alles noch ist oder hätte sein können, hätte er seine (damals noch) Prinzessin nicht befreien müssen. Und sie merkt in einem winzigen Augenblick diese, in die Filmwelt verschobene Leidenschaft. Und es sticht und schmerzt umso mehr, dass es sich eigentlich diesmal um eine Liebeskomödie handelt die er ja belächelt hat. Sie sieht, er kann noch immer charmant-lustig und vergnügt sein – dort! Ihr Prinz, ihr König! Aber er gehört nicht ihr. Sie weiß, wenn der Film aus wird, wird er zufrieden und ausgelebt in die „Realität“ zurückkehren und nicht wissen, was die Frau schon wieder für ein Problem hat. Er hat doch mit ihr sogar mitgeschaut, wie sie sich es gewünscht hat! Und eigentlich waren der Film und der gemeinsame Abend doch toll! Es kommt bei ihm nicht einmal ein Hauch von Idee hoch, dass es an der Zeit wäre, das (Aus)Leben, die „Aktion“ aus dem Film ins „Jetzt“ zu übertragen. Sein „Jetzt“ gab’s bereits dort im Film und er kann sich im „Hier und Jetzt“ zufrieden ausruhen. Das Herz der Frau, des einstigen Mädchens/der begehrenswerteren Prinzessin blutet einsam weiter. Wenn sie „Glück“ hat, kann sie augenblicklich von seiner guten, zufriedenen Laune profitieren … bis ihn der Alltag wieder einholt – vorausgesetzt, sie steht sich nicht selbst, verletzt, gekränkt und frustriert, im Wege.

Fortsetzung im Teil 3 ->

© 05/2016 Kristina Hazler

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