Der Zusammenbruch des Systems ist vertagt – Teil 1

Der Zusammenbruch des Systems ist vertagt, obwohl er schon morgen sein könnte. Die Verantwortung dafür liegt bei uns. Warum ich das so sehe, versuche ich ihnen in diesem Artikel zu erklären.

Die letzten Wochen war von mir nicht viel zu lesen und zu hören. Viele haben mitbekommen, dass die Energien und „Launen“ seit dem Beginn des neuen Jahres sehr anstrengend waren. Unabhängig davon, dass sie mein Menschliches genauso in die Mangel genommen haben, zog ich mich teilweise zurück, um vor allem zu beobachten, weil es mir klar war, dass das, was an einem Tag erscheint, nur ein Teil davon ist, was in den nächsten Tagen auf uns zukommt. Es war mir unmöglich, bereits am 1. Januar meine Sichtweisen, die ich für mich bereits aufgeschrieben habe, zu veröffentlichen, weil sie nicht ganz waren. Viele Aspekte, Perspektiven, Ebene haben sich noch nicht heruntergeladen, weil wir noch nicht so weit waren. Ich hoffte, mit der Zeit eine neue Klarheit und Verständnis über das, was ich bereits sah und spürte, zu erlangen. Nun, da bin ich wieder. Ich tauche langsam wieder auf …

Der Zusammenbruch des Systems?!

Können wir einschätzen, wie viele Menschen in der Welt sich ein Zusammenbruch des Systems wünschen? Wir sprechen davon, wir glauben es zu hoffen, aber ist es wirklich so, dass es unser Wille ist? Die Umstände, die Energien, die Gedanken im „Äther“, die ich wahrgenommen habe, sprechen eine andere Sprache.

Der Zusammenbruch des Systems

Es gibt so etwas wie die globale Energie und das globale Bewusstsein der Menschen – das Massenbewusstsein. Dieses erzeugen wir alle zusammen. Es ist so etwas wie die Summe der von uns erzeugten Energien, basierend auf unserem Bewusst- und Unbewusstsein – auch Matrix genannt – oder die Kulisse, die unsere gemeinsame Welt und gemeinsame Wahrnehmung und Nichtwahrnehmung[1] bilden. Beherrscht man die Kunst, das Massenbewusstsein zu lesen, ohne sich damit zu identifizieren, ohne darin zu ertrinken, kann man sich ein Bild vom globalen Entwicklungsstand der Menschen und ihrem Bewusstseinsstand machen sowie auch von zukünftigen Tendenzen, wohin sich die Menschen bewegen wollen bzw. nicht wollen und auf Grund dessen auch höchstwahrscheinlich hinbewegen werden und welche Energien, Szenarien und Kulissen sie dafür anziehen und entwerfen werden. Besinnen wir uns heute auf die Tendenzen, schaut es für mich ziemlich schwarz und nicht einmal mehr chaotisch, sondern eindeutig aus. Die Mehrheit der Wünsche, Emotionen, Gedanken, Sehnsüchte in diesem globalen Menschenfeld hat mit den primären existenziellen Themen zu tun: 

  1. „haben wollen“
  2. „überleben wollen“ – wenn überhaupt

Europäisches BewusstseinsFeld

Sich mit dem globalen Feld auseinanderzusetzen, ohne sich in den vorhandenen aufgebauschten Ängsten, Ärger und Schuldgefühlen zu verlieren, ist wirklich nur für die stärksten, abgeklärtesten, stabilsten oder vielleicht rücksichtslosesten Gemüter. Also bleiben wir lieber bei uns in Europa, das auch ein eigenes Subfeld oder morphogenetisches Feld[2] hat. Können wir besser einschätzen, wie viele Menschen sich hier den Zusammenbruch des Systems wünschen? Was meinen sie; wie viel Prozent in etwa sind das?

Ist Europa auch noch schwer einzuschätzen, dann bleiben wir jeder einfach im eigenen Land, wo wir doch irgendwie die nationalen Schwingungen und Resonanzen selbst mitleben. Was schätzen sie, wie viele Menschen wünschen sich in ihrem Land inbrünstig den Zusammenbruch des Systems?

90%? 80% oder eher 5%?

Fünf Prozent zum Beispiel in Deutschland ist doch gar keine kleine Zahl – ca. 4 Millionen. Sie macht fast so viel aus, wie viele Einwohner so manch anderer europäische Staat hat. Dessen sollte man sich bewusst werden. Und 5 % sind doch so wenig, wenn man das globale Feld bedenkt, weil diese fünf Prozent dem Rest von 95% mit anderen Absichten, Wünschen und Ausrichtungen entgegenwirken, bzw. dazwischenfunken! Aufgrund von Postings auf Facebook könnte aber für mich ein Eindruck entstehen, es wären mindestens 90% die für einen Zusammenbruch des Systems soweit wären. Aber bleiben wir bei den fünf, oder sagen wir mal zehn Prozent (ca. 8 Mio.), um realistisch zu bleiben und leichter rechnen zu können.

Die nächste Frage dazu ist: Was glauben wir, wie viele von diesen Menschen, die doch so sehnsüchtig dem Zusammenbruch des Systems entgegenfiebern, bereit sind, auch etwas dafür zu tun? Alle? Die Hälfte oder wieder nur 10 Prozent? Also ca. 800.000.

Ich weiß, ich bin heute lästig, aber jetzt dazu noch eine weitere Frage:

Was glauben Sie, wie viele von diesen Menschen sind auf einen Systemzusammenbruch tatsächlich vorbereitet? Gehen Sie einfach ihrem Gefühl, ihrer Intuition nach. Schätzen Sie, so aus dem Bauch heraus.

Und: Was bedeutet diesbezüglich eigentlich eine Vorbereitung?

Wie kann man sich auf einen Zusammenbruch des Systems vorbereiten?

Meiner Meinung nach ist die einzige Art, optimal vorbereitet zu sein, die ganzheitliche: physisch und psychisch, materiell und immateriell, innerlich und äußerlich. Nur bei solchen Menschen ist die Wahrscheinlichkeit größer, dass sie, wenn es darauf ankommt, keinen Rückzieher machen, dass sie nicht durchdrehen, sondern, bereits mit einem Fuß raus aus dem Bauschutt, im Neuen stehen, ohne dass es sichtbar und greifbar ist – aus dem inneren Wissen und Vertrauen heraus.

Also frage ich nochmals:

Wie viele Menschen glauben sie, sind bereits auf den Zusammenbruch des Systems ganzheitlich vorbereitet?

Und nicht vergessen! Hier geht es nur mehr um die reduzierte Zahl, also die Zahl derer, die sich den Zusammenbruch des Systems wirklich wünschen (8 Mio.), die bereit sind, dafür auch etwas zu tun (800.000) und die ganzheitlich auf den Zusammenbruch vorbereitet sind (vielleicht wieder 10% von 800.000 in Deutschland?).

Um es Ihnen noch leichter zu machen, fragen Sie sich einfach selbst und hören Sie dabei bitte aber Ihrer innersten und auch der menschlichsten, wenn auch unbewussten Wahrheit zu: 

  1. Sind Sie selbst optimal und ganzheitlich auf den Zusammenbruch des Systems vorbereitet?
  2. Welche Vorkehrungen haben Sie innerlich, geistig, seelisch, körperlich, materiell getroffen?
  3. Was erwarten Sie von dem Leben danach?
  4. Wer soll Ihnen den Weg weisen und sagen, was zu tun ist?
  5. Wer soll für Sie die Verantwortung übernehmen und die Konsequenzen tragen?
  6. Wer soll für Sie sorgen – aus dem Neuen, Unbekannten, aus dem scheinbaren Nichts heraus?
  7. Wer soll Sie beschützen?
  8. Wer soll Ihren erreichten Mindest-Lebensstandard aufrechterhalten?

© 02/2016 Kristina Hazler

Fortsetzung dieses Artikels finden Sie hier ->
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Aus dem Inhalt des Teil 2 dieses Artikels

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Fußnoten

[1]     Unter Nichtwahrnehmung verstehe ich das, was wir nicht wahrnehmen, obwohl es da ist und wahrnehmbar wäre. Ob wir dies bewusst oder unbewusst tun oder weil unser Bewusstsein dafür noch nicht ausreicht, unser Wahrnehmungssystem dafür nicht ausgestattet ist, spielt keine Rolle.

[2]     Als morphisches Feld (engl. „morphic field“), ursprünglich auch als morphogenetisches Feld, bezeichnete der britische Biologe Rupert Sheldrake ein hypothetisches Feld, das als „formbildende Verursachung“ für die Entwicklung von Strukturen sowohl in der Biologie, Physik, Chemie, aber auch in der Gesellschaft verantwortlich sein soll. Bereits 1958 hatte der Chemiker und Philosoph Michael Polanyi in seinem Buch „Personal Knowledge: Towards a Post-Critical Philosophy“ (S. 348–359) ein sehr ähnliches Konzept entwickelt, das er ebenfalls als morphogenetische Felder bezeichnet hatte. Andere Vorläufer sind die ebenfalls weitgehend unbeachtete Theorie morphogenetischer Felder des Biologen Alexander Gurwitsch aus den 1920er Jahren und die noch ältere, um die vorhergehende Jahrhundertwende erstellte Entelechie-Theorie des EmbryologenHans Driesch. Eines von Sheldrakes Beweismitteln war die Arbeit des Forschers William McDougall von der Harvard-Universität, der in den 1920er Jahren die Fähigkeit von Ratten untersucht hatte, aus Labyrinthen herauszufinden. Er hatte herausgefunden, dass Ratten, nachdem andere vor ihnen das Labyrinth gelernt hatten, schneller hindurch fanden. Zuerst brauchten die Ratten 165 Fehlversuche, bevor sie jedes Mal ohne Fehler durch das Labyrinth fanden, aber nach einigen Generationen waren es nur noch 20 Fehlversuche. McDougall glaubte, dass der Grund dafür in einer Art von Lamarckschem Evolutionsprozess lag. Sheldrake hingegen sah darin den Beweis für die Existenz eines Feldes. Die Ratten, welche das Labyrinth zuerst durchliefen, schufen nach seiner Ansicht ein Lernmuster innerhalb eines „Rattenfeldes“, auf das die Nachkommen dieser Ratten zurückgreifen konnten, auch wenn sie nicht verwandt waren. Ein anderes Beispiel kam aus der Chemie, in der sich ein anderes noch ungeklärtes „Lernverhalten“ bei der Züchtung von Kristallen abspielte. Wenn eine neue chemische Verbindung erstmals hergestellt wird, geht der Kristallisationsprozess langsam vonstatten. Wenn andere Forscher das Experiment wiederholen, stellen sie fest, dass der Prozess schneller abläuft. Chemiker schreiben dies der gestiegenen Qualität späterer Experimente zu – die Fehler der früheren Versuche waren schon dokumentiert und wurden nicht erneut begangen. Sheldrake hingegen glaubte, dass dies ein weiteres Beispiel für ein morphogenetisches Feld sei. Die Kristalle, die bei den ersten Versuchen gezüchtet worden waren, hätten ein Feld erschaffen, auf das die Kristalle der später durchgeführten Experimente zurückgegriffen hätten. Seit damals wurde eine Reihe von anderen Beispielen hinzugefügt. Sowohl das Verhalten von Affen in Japan beim Putzen ihrer Nahrung als auch die Fähigkeit von europäischen Vögeln zu lernen, wie man Milchflaschen öffnet, wurden als Beispiele einer „nichtlokalen“ Kraft bei Verhalten und Lernfähigkeit angeboten. (Quelle: Wikipedia)