Desorientierung

Die Rückkehr zu mir selbst – Praktiziertes Selbstvertrauen

Inzwischen tadelte mich der Meister permanent dafür, dass ich zu wenig meditierte, wohl wissend, dass ich ein auserwähltes Wesen bin. Ich selbst fühlte mich nicht besonders, einfach nur so als grauer Durchschnitt. Aufgrund seiner regelmäßigen Mahnungen, was für eine wichtige Rolle ich in diesem Leben haben soll und Warnungen vor der Nichterfüllung dementsprechender Aufgaben, wurden die Ängste davor immer größer. Obwohl ich keinen Einblick in viele Dinge hatte und sie nur mit kindlichen Augen wahrnahm, zwang ich mich täglich brav zu meditieren. Ich fuhr in einem Zug mit, und es war mir nicht möglich, mir bewusst zu werden, dass es möglich war aus ihm auszusteigen, weil ich die Ideen und Worte des Meisters als eine allgemeingültige Realität verstand. Ich hatte keinen Durchblick und keine Lebenserfahrung, womit ich hätte einschätzen können, dass es sich nur um eine „Richtung“ oder sogar ein Dogma handelte …

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Wettlauf gegen das Leben kann man nicht gewinnen

Der Wettlauf ist im Gange und es häufen sich Fälle, wo Menschen über ungewöhnlich starke physische und psychische Beschwerden berichten. Es beginnt bei starker Desorientierung und Desillusionierung, über Panik, Ängste, Depression gar nicht zu sprechen, bis hin zu körperlichen Auswirkungen wie Schwäche, Schwindel, Übelkeit, Herzrasen, Atemnot, Durchfall, Hitzewallungen, innere Kälte, Augenentzündungen, Zahnschmerzen usw. Es ist eine anstrengende Zeit, vieles löst sich, kommt an die Oberfläche oder für manchen beginnen sich gewisse von einander getrennte Welten zu verbinden, und auch das was sich auf der Welt tut ist nicht ohne. Jedoch gibt es auch einen anderen Grund und den möchte ich hier mit einer Metapher beschreiben: Wettlauf – ist sein Ende in Sicht? Einige „Spezialisten“ haben in den letzten Jahren viel zu viel Gas gegeben und jetzt ist einfach die Zeit gekommen um zu pausieren. Man kann es sich ca. so vorstellen: Wenn man ein Ziel hat, z.B. 100 km in einem Jahr durchzugehen, bringt es einem nicht viel, wenn er die ersten Monate Gas gibt und in den ersten drei Monaten schon fast 90km geschafft hat. Es bleiben einem dann noch 9 Monate und nur restliche 10km. Und dann? Die Geschwindigkeit als die Normalität gewöhnt, entweder bremst man sich ein und kommt sich wie eine lahme Schnecke vor und geht die nächsten Monate langsam oder man läuft wie gewohnt weiter, hat in den weiteren Wochen die 10 km auch durch und dann … kann man sich schön hinsetzten und beim Daumendrehen die restlichen Monate abwarten bis das Jahr „endlich“ um ist, damit man wieder wie ein Verrückter losrennen kann. In diese Zeit des Wartens spürt man dann eventuell Unruhe und Unzufriedenheit (weil man gewöhnt ist Leistung zu geben) und auch Müdigkeit von den Monaten wo man übertrieben Gas gegeben hat. Und! – es treibt einen nichts mehr an! Keine Motivation, die helfen würde die Müdigkeit zu überwinden – weil es nichts zum erreichen ist, außer zu warten bist das Jahr vorbei ist. Erst wenn es wie geplant um ist, bekommt man neue Impulse. So kommt es einem bis dorthin vor, als hänge man in der Luft, als gebe es keine Hilfe, kein Weiterkommen, nur öde Stagnation. So hängt es heutzutage bei vielen davon ab, um wie viel sie sich in den letzten Jahren überholt haben, sprich wie viel sie jetzt absitzen müssen. Wenn es bei Dir der Fall ist, so schlage ich vor, höre auf dich zu stressen, entspanne dich, genieße die Zeit die Du Dir erarbeitet hast, aber erkläre Dich zum Weitergehen bereit und wenn die Zeit gekommen ist, kommen die Impulse und der „Antrieb“ von „selbst“ wieder. Wenn Du unzufrieden und unglücklich bist dann liegt es wahrscheinlich daran, dass du eine stetige Leistung von Dir gewohnt bist und jetzt Gefühl hast, dass Du nichts leistet. In der Zeit des Pausierens könntest Du im Rahmen der inneren Einkehr lernen deinen Wert auch aufgrund von anderen Dingen als Leistung zu sehen/kennenzulernen.  © Kristina Hazler 09/2013, überarbeitet 09/2016 Empfehlung Zum Thema empfehle ich auch folgende Bücher: Der Mensch und Seine Heilung – Das göttliche Paradoxon Erwachen im MenschSein – Das Experiment

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Das „eigene“ Schattenwesen und die Schattenenergie

Wie entsteht ein Schattenwesen, ein persönlicher Schatten? Und was ist Schattenenergie und warum leben wir ein Schattenleben statt der Selbst-Meisterschaft? Fühlen sie sich öfters wie in einem fremden Körper, oder kommt es ihnen ab und zu mal so vor, als würde sich über sie eine dichte Wolke senken, bzw. haben sie das Gefühl, das der Mensch mit dem sie gerade sprechen nicht ganz er selbst ist? Oder sie gehen auf der Straße versunken in ihren Gedanken und auf einmal schrecken sie auf, weil sie das Gefühl haben, als würde auf sie von der Seite plötzlich etwas zurasen und obwohl sie es glauben im Augenwinkel gesehen zu haben, wenn sie bewusst hinschauen, sehen sie nichts? Nun es kann sich in allen Fällen um eine Art Schattenwesen handeln – so nenne ich es, eine Art Energieformation, die wesenhafte Züge angenommen hat …

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