Über das Entlarven scheinbarer Sicherheiten, die Beschleunigung des Wandels und das Ende fauler Kompromisse.
Wir bewegen uns durch eine Epoche, in der alte Denkstrukturen wie eine Krake versuchen, ihre Tentakel in die letzten verbliebenen Nischen zu schlagen. Gleichzeitig erleben wir, wie vertraute Gleise buchstäblich vor unserer Nase zerschellen. Im ersten Teil dieser zweiteiligen Serie werfen wir einen ungeschminkten Blick auf das Fundament unserer Entscheidungen: Warum mentale Spekulationen oft ins Leere laufen, wie neue Technologien als Schalter für verborgene Entwicklungen dienen und warum das Leben kein „halbes Selbst“ mehr duldet.
Neue Serie in 2 Teilen
Innere Entscheidungen für die Zukunft
- Teil 1 legt das Fundament: die Dekonstruktion alter Denkmuster, die Entlarvung künstlicher Fassaden, der Zusammenbruch alter Gleise und das radikale persönliche Bekenntnis
- Teil 2 geht tief in die energetische Mechanik: parasitäre Dynamiken, innere Sterbeprozesse, das Schachbrett der Verantwortung, der „göttliche Transfer“ und der konkrete Aufbau persönlicher Resilienz für kommende Stürme
„Unser Leben bereitet uns auf unser Leben vor“ – mit diesem Satz begann ich vor einigen Jahren einen Neujahrstext. Selten war er so prüfsteinartig spürbar wie heute. Ich schrieb weiter: „Keine Aufgabe, keine Herausforderung, keine Lektion, der wir nicht gewachsen wären, für die wir nicht alles Notwendige hätten, um sie zu meistern. Ein Schritt nach dem anderen nähern wir uns unserer Zukunft, die sich im Eilzugtempo zur Gegenwart entpuppt. Der letzte, eben erfolgte Schritt bereitet uns perfekt auf den nächsten vor, so wie uns das vergangene Jahr auf das Folgejahr vorbereitet hat. So haben wir zu jedem Zeitpunkt alles, was wir brauchen, was notwendig ist, was uns heilt, erweitert, erhöht und uns Selbstbewusstsein gibt, auch wenn wir uns manchmal so fühlen, als würden wir erst in den Kinderschuhen oder sogar Windeln stecken.“

Das große Ganze
… Und manchmal ist anscheinend besser, dass uns nicht ganz bewusst ist, was uns erwartet. So können wir uns nämlich auf einzelne Schritte besser konzentrieren und sind nicht von dem großen „Ganzen“ einschüchtern lassen bzw. überfordert fühlen. Weil! Was hätten Menschen zum Beispiel getan, hätte man ihnen bereits in der Neujahrsansprache 2020 erzählt, dass auf sie eine weltweite Pandemie zukommt, dass es weltweite, monatelange Ausgangssperren geben wird, keine Schulen, kein öffentliches Leben und als wäre es nicht genug: Alle werden Mundschutztragen, Elefantenabstand halten müssen, Großeltern nicht besuchen dürfen, und, und, und?
Wenn die vergangenen Jahre uns also erfolgreich auf das nächste vorbereitet haben, hat es dann Sinn, zu spekulieren, worauf uns das bereits Vergangene alles vorbereitet hat?
Wollen wir es tatsächlich schon jetzt wissen? Warum sonst würden so viele Menschen den Propheten, Wahrsagern und Channelern folgen, die regelmäßig verkünden, was geschehen wird und was nicht?
Sind wir sicher, dass wir bereits alle notwendigen Schritte unternommen haben, um jetzt (!) zu verstehen, was wir wahrscheinlich erst Ende dieses Jahres oder in den kommenden Jahren fühlen und verstehen werden sollen – wenn überhaupt? Weil …
… meiner Erfahrung nach ist vieles nicht dazu da, um es mental zu verstehen, sondern um es zu erleben! Das eigene Erleben stellt möglicherweise das wahre, erlösendere, bedingungslosere, vollkommenere und ganzheitlichere Verstehen dar.
Und doch:
Innere Entscheidungen – ob bewusst oder unbewusst – ebnen uns den Weg in die entsprechende Zukunft. Die meisten Menschen haben gar keine Vorstellung davon, was sie mit ihren Entscheidungen eigentlich gewählt haben und welche Früchte bzw. Konsequenzen sie damit gesät haben. Aus meiner Sicht steht ihnen demnächst eine Lehrzeit bevor, in der sie die Kraft und Macht ihrer eigenen Entscheidungen erkennen – auch wenn diese unbewusst getroffen wurden.
Wollen wir schon das was wir brauchen?
Wie gesagt, manchmal, wenn nicht fast immer, ist es besser, schrittweise zu erfahren und zu entdecken, während wir vertrauen, dass wir tatsächlich gut vorbereitet worden sind, dass wir bereits alles haben, was wir demnächst brauchen werden.
Jedoch entspricht dieses „Brauchen“ nicht immer dem, was wir gerne hätten bzw. uns vorstellen, was wir so brauchen könnten.
So lagen die vordergründigen Aufgaben der letzten zehn Jahre darin, zu lernen, zwischen dem „Wollen“ und dem „Brauchen“ und zwischen dem „Sollen“, „Müssen“ und „Können“ zu unterscheiden, und so können/sollen/müssen wir uns fragen, wo wir in diesem Zusammenhang heute stehen, entsprechend dem, wie wir die gestellten (Haus)Aufgaben bewältigt haben.
Streben wir endlich nach all dem, was wir tatsächlich brauchen (im übergeordneten Sinne), oder glauben wir noch immer, das zu brauchen, was andere haben, und müssen wir noch immer all das, was andere sollen oder müssen?
Alte Strukturen und ihre Widerhaken
Es ist nicht so, als sollten wir erst heute damit anfangen, vor unserer Tür zu kehren. Das sollte eigentlich bereits erledigt sein. Das große Aufräumen hat schließlich bereits in den früheren Jahren begonnen. Meiner Wahrnehmung nach kam infolge dieser Aufräumarbeiten in den Jahren 2015–2019 wellenartig so einiges an die Oberfläche und wurde sichtbar – vielleicht sogar zu sehr –, während sich mancherorts die alten Denkstrukturen in Form von sogenannten neuen (z. B. grünen, umwelt- und klimafreundlichen) Konzepten, Sparprogrammen usw. zu tarnen versucht haben, um sich stärker zu verankern oder von schwerwiegenderen Agenden abzulenken. Gleichzeitig erhoben sich selbstverständlich auch wahrhaftige neue Konzepte, Bewegungen und Ideen aus der Versenkung.
Im Jahr 2020 schien hinter den Kulissen ein Krieg zwischen verschiedenen Denkstrukturen stattzufinden. Alte Denkstrukturen – auch wenn sie sich in einem modernen Kleid präsentierten – zogen alle Register, weil sie spürten bzw. wussten, dass sie so nicht mehr lange bestehen können. Wie eine Krake versuchten sie, ihre Tentakel überall dort zu verankern, wo es noch möglich war, wo sich eine Gelegenheit bot oder wo die Menschen offen dafür waren. So versuchten sie, auf die Schnelle noch so viel wie möglich zu lukrieren – solange es noch irgendwie möglich war. Und doch, ob es derzeit so scheint oder nicht, bröckelt dem Alten, dem Ausgedienten täglich der Boden unter den Füßen, während die Tentakelwiderhaken vielerorts keine Haftung mehr finden.
Die Zukunft wird vorbereitet
Wir dürfen nicht vergessen: Vieles spielt sich im Hintergrund ab, in unsichtbaren, geistigen und feinstofflichen Bereichen bzw. in anderen Zeit(raum)linien. Das, was die meisten Menschen bewusst zu sehen bekommen, ist entweder nur ein Bruchteil davon oder eine Darstellung dessen, was man sie sehen lassen will, um bestimmte Emotionen und Reaktionen zu provozieren. Es ist ein Schauspiel, eine Zurschaustellung – ob in kleinem, privatem Kreis oder in einem größeren, globaleren Gefüge. Dieses immer durchschaubarere Schauspiel mit sich stets neu erfindender Dramaturgie wird uns höchstwahrscheinlich noch einige Zeit begleiten. Wir haben es jedoch in der Hand, uns davon nicht beeindrucken oder ablenken zu lassen und uns auf unsere eigenen Prioritäten zu besinnen. Dabei sollten wir uns vor Augen halten, dass ein Teil der alten Denkstrukturen, die um ihr Überleben kämpfen, auch unsere eigenen Gedanken und Überzeugungen sind bzw. waren. (Noch ausführlicher dazu im Artikel „Der Wandel findet auch im Jenseits statt”)
Hinzu kam in den letzten Jahren wie aus dem Nichts die künstliche Intelligenz. Sie zeigt uns, wie schnell eine Entwicklung voranschreiten und Bereiche verändern bzw. übernehmen kann – egal, wie viel Widerstand ihr entgegengebracht wird. Sie bahnt sich eigendynamisch den Weg und verdeutlicht, dass es kein Zurück mehr gibt und der altgewohnte Boden unter unseren Füßen tatsächlich Risse bekommen hat und sich wandelt. Ihre rasante und nahezu lückenlose Implementierung lässt erahnen, wie viele Jahre der Vorbereitung im Verborgenen erfolgt sind und wie geschickt dies umgesetzt wurde. Die aktuelle Sichtbarmachung ist lediglich die Schalterbetätigung, nachdem der „Weihnachtsbaum“ fertig geschmückt wurde – mit einem ähnlichen Wow-Effekt. Wow! Wir haben Satelliten in der Umlaufbahn, die eine weltweite Vernetzung ermöglichen!!!
Die Besinnungshilfe
Einige Menschen wurden in den Jahren seit 2020 „hart getroffen“ – viele waren es aber auch schon Jahre davor –, weil sie ihr Vermögen, ihre Existenzgrundlage, ihre Gesundheit oder ihre Liebsten verloren haben. In vielen Fällen dienten solche „Schicksalsschläge” als Weckruf, als Hilfe zur Besinnung und Fokussierung auf das Wesentliche sowie zur Überprüfung der Prioritäten und zur Enthypnotisierung. Ob sie die Vorschläge zu einer persönlichen Wende annehmen oder sich diesen gegenüber versteifen und weiterhin in alten Bahnen zu fahren versuchen, liegt bei jedem Einzelnen. Das wird zunehmend schwieriger werden. Die alten „Gleise” werden sich, metaphorisch gesehen, immer öfter direkt vor der Nase auflösen, auch wenn Menschen weiterhin versuchen werden, sie zu befahren.
Selbstverständlich geschehen “unheimliche” und ungeheuerliche Dinge weiterhin, wie wir bei den neuesten “Katastrophen” ob in Kolumbien, in Tibet und Nepal usw. erleben konnten. In “Next Level – Spezial” schreibe ich: “Lasst euch nicht von euren eigenen Vorstellungen leiten, worum es derzeit auf der Erde geht und in welcher Phase sich die Entwicklung befindet. Es ist alles viel weniger spektakulär, als es scheint.”
Ein “Ja” zum Leben
Deshalb werden viele Menschen, die es bisher noch nicht getan haben, vor „schicksalhaften“ Entscheidungsfragen stehen, die sie für sich selbst beantworten müssen.
Bin ich wirklich bereit zu leben?
Bin ich bereit, das Leben mit allem, was dazugehört, anzunehmen und es tatsächlich zu leben?
Simplify yourself!
Die notwendige Tendenz zur Vereinfachung der eigenen Lebensumstände erwähne ich seit Jahren. Diese ist noch lange nicht ausgereizt. Weitere Vereinfachung und Klärung aller Lebensbereiche sind weiterhin die Devise und Teil der aktuellen Erfahrung.
Simplify yourself! – Vereinfache dich selbst!
Vereinfache dein Denken, deine emotionale Welt, deine Art zu handeln und zu verstehen, dein Umfeld und so weiter.
Aber Vorsicht! Mit „Vereinfachung” meine ich keine Verarmung oder gar Verdummung, sondern eine Art Kristallisation, kristalline Klarheit ohne unnötigen Ballast. Es scheint nämlich so, als ob sich die Schwerkraft mit unserem Voranschreiten potenziert und jede noch so kleine Last von einem Schritt zum nächsten gewichtiger und damit schwerer zu (er)tragen ist – damit wir sie erkennen und abschütteln können.
Klarheit kann nicht auf faulen Kompromissen aufgebaut werden!

Das Leben, unser Leben scheint keine Kompromisse mehr zu ertragen. Kein halbes Leben mehr! Kein halbes Du! Kein halblebendiges Selbst!
Das Leben ist das Leben – ein halbes Leben oder nur ein wenig zu leben, das geht gar nicht. Schon William Shakespeare schrieb im „Hamlet“: „Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage …“ und nicht: „Sein oder halb sein?“ oder gar: „Selbst sein oder nur halb selbst sein?“
Dauerhaft auf einer Kompromisswelle zu reiten, gleicht dem „halben“ Tod. Und halb tot auf der Erde herumzuwandeln, ist nicht mehr „in“. So haben uns in den letzten Jahren viele verlassen, denen es nicht mehr möglich war, sich in den irdischen Bereichen körperlich zu halten. Oder die es nicht mehr wollten. Oder für die ihr Einsatz in dieser Realität beendet war.
Vorschau auf Teil 2
Im zweiten Teil verlassen wir die Bestandsaufnahme und steigen direkt in die energetische Dynamik ein: Warum alte energetische Wirte jetzt wegbrechen, welche Rolle innere Sterbeprozesse spielen, was es mit dem „göttlichen Transfer“ auf sich hat und wie echte Resilienz im Sturm entsteht.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Vorbereitung durch Erleben: Wahres Verstehen geschieht nicht über mentale Vorwegnahme oder Prophetie, sondern durch das unmittelbare Durchschreiten der Lektionen.
- Klammern des Alten: Ausgediente Systeme versuchen sich durch neue Etiketten (z. B. Pseudo-Nachhaltigkeit oder Sparprogramme) zu tarnen, verlieren jedoch zusehends den Boden unter den Füßen.
- Zerschellende Gleise: Das starre Festhalten an gewohnten Handlungsmustern führt unausweichlich ins Leere; die Illusion des Weitermachens wie bisher bricht auf.
- Keine halben Kompromisse: Kristalline Klarheit erfordert das radikale Abwerfen von unnötigem Ballast – ein „halbes Leben“ bietet keine tragfähige Frequenz mehr.
© 2020-2026 Kristina Hazler
Weitere Artikel zum Thema
- Die Neue Zeit ist jetzt
- Verschiebung von Realitäten, verschiedene Parallelebenen lösen sich auf
- Viele verlassen derzeit den Körper und die physische Realität
- Erlösender Umgang mit fremden Energien und Besetzungen in der Neuen Zeit
- Formen der energetischen Koexistenz und der Fremdenergien
- Die Spielregeln des unlogischen Spiels und die spielerische Perspektive
Next Level 19 – Wie lange noch???
Kaufen und als PDF Datei herunterladen
Mehr Info ->
Erwachen im MenschSein – Das Experiment
Kaufen und als PDF Datei herunterladen
Mehr Info ->
Kaufen und als PDF Datei herunterladen
Mehr Info ->








