Die inneren Entscheidungen bahnen den Weg

Vierblättriges Kleeblatt auf dem Weg
Bild von Silvia auf Pixabay

„Unser Leben bereitet uns auf unser Leben vor“, schrieb ich vor einigen Jahren in einem Neujahrstext. „Keine Aufgabe, keine Herausforderung, keine Lektion, der wir nicht gewachsen wären, für die wir nicht alles Notwendige hätten, um es zu meistern. Ein Schritt nach dem anderen nähern wir uns unserer Zukunft, die sich in der Eile als Gegenwart enttarnt. Der letzte, eben erfolgte Schritt, bereitet uns perfekt auf den nächsten vor, so wie uns das vergangene Jahr auf das Folgejahr perfekt vorbereitet. So haben wir zu jedem Zeitpunkt alles, was wir brauchen, was notwendig ist, was uns heilt, erweitert, erhöht, selbst bewusst macht, auch wenn wir uns manchmal so fühlen, als würden wir erst in den Kinderschuhen oder sogar Windeln stecken.“

… und manchmal ist anscheinend besser, dass uns nicht ganz bewusst ist, was uns erwartet. So können wir uns nämlich auf einzelne Schritte besser konzentrieren und sind nicht von dem großen „Ganzen“ einschüchtern lassen, bzw. überfordert fühlen. Weil! Was hätten Menschen zum Beispiel getan, hätte man ihnen bereits in der Neujahrsansprache 2020 erzählt, dass auf sie eine weltweite Pandemie zukommt, dass es weltweite, monatelange Ausgangssperren geben wird, keine Schulen, kein öffentliches Leben und als wäre es nicht genug: alle werden Mundschutztragen, Elefantenabstand halten müssen, Großeltern nicht besuchen dürfen und, und, und?

Wenn uns also das vergangene Jahr erfolgreich auf das nächste vorbereitet, hat es einen Sinn zu spekulieren, auf was alles uns das vergangene vorbereitet hatte? Wollen wir es tatsächlich schon jetzt wissen? Sind wir sicher, dass wir schon alle notwendige Schritte getan haben, um es schon jetzt (!) zu verstehen, was wir wahrscheinlich erst Ende 2024 fühlen und verstehen sollen, wenn überhaupt? Weil …

… so wie ich es kenne und erlebe, ist vieles nicht dazu da, um es zu verstehen, sondern um es (lediglich) zu erleben. Möglicherweise stellt das eigene Erleben eigentlich schon das wahre, erlöstere, bedingungslosere, vollkommenere und das ganzheitlichere Verstehen dar.

Und doch:

innere Entscheidungen (ob bewusst oder unbewusst) ebnen uns den Weg in die entsprechende Zukunft. Die meisten Menschen haben gar keine Vorstellung davon, was sie mit ihren Entscheidungen eigentlich gewählt haben, welche Früchte und/oder Konsequenzen sie (sich) damit gesät haben. Demnächst steht ihnen eine Lehrzeit vor – die Kraft und Macht der eigenen Wahl(en) zu erkennen, auch wenn sie unbewusst getroffen wurde(n).

Wollen wir schon das was wir brauchen?

Wie gesagt, manchmal, wenn nicht fast immer, ist es besser schrittweise zu erfahren und zu entdecken, während wir vertrauen, dass wir tatsächlich gut vorbereitet worden sich, dass wir bereits alles haben, was wir demnächst brauchen werden.

Jedoch entspricht dieses „Brauchen“ nicht immer dem, was wir gerne hätten bzw. uns vorstellen, was wir so brauchen könnten.

So lagen die vordergründigen Aufgaben der letzten Jahre darin, zu lernen zwischen dem „Wollen“ und dem „Brauchen“ und zwischen dem „Sollen“,  „Müssen“ und „Können“ zu unterscheiden und so können/sollen/müssen wir uns fragen, wo wir in diesem Zusammenhang heute stehen, entsprechend dem, wie wir die gestellten (Haus)Aufgaben bewältigt haben.

Streben wir endlich nach all dem, was wir tatsächlich brauchen (im übergeordneten Sinne) oder glauben wir noch immer das zu brauchen, was andere haben und müssen wir noch immer all das, was andere sollen oder müssen?

Alte Strukturen und ihre Widerhaken

Es ist nicht so, als sollten wir noch heute anfangen vor unserer Tür zu kehren. Dies soll eigentlich bereits erledigt sein. Das große Aufräumen hat doch bereits in den letzten Jahren begonnen. Meiner Wahrnehmung nach kam schon in Jahren 2015-2019 wellenartig so Einiges auf die Oberfläche und wurde sichtbar, während sich mancherorts die alten Denkstrukturen in Form von sogenannten neuen (z.B. grünen, umwelt- und klimafreundlichen) Konzepten, Sparprogrammen usw. versucht haben zu tarnen und stärker zu verankern oder von schwerwiegenderen Agenden abzulenken, während sich selbstverständlich auch wahrhaftige neue Konzepte, Bewegungen und Ideen langsam aus der Versenkung erhoben.  Im Jahr 2020 schien dann einer Art Krieg, zwischen verschiedenen Denkstrukturen, hinter den Kulissen stattzufinden. Alte Denkstrukturen auch wenn im modernen Kleid verpackt, zogen alle Register, weil sie spürten/wussten, dass sie so nicht mehr lange bestehen werden können. Sie versuchten, wie eine Krake, überall, wo es nur möglich war, wo sich dazu Gelegenheit bot oder wo die Offenheit diesbezüglich herrschte, ihre Tentakel zu verankern (zum Beispiel auch im Denken der Menschen) und so viel zu lukrieren, wie viel es ihnen (auf die Schnelle) noch möglich war. Und doch, ob es derzeit so scheint oder nicht, bröckelt dem Alten, dem Ausgedienten täglich der Boden unter den Füßen, während die Tentakelwiderhaken vielerorts keine Haftung mehr finden.

Wir dürfen nicht vergessen, vieles spielt sich im Hintergrund, in unsichtbaren, geistigen und in feinstofflichen oder auch jenseitigen Bereichen ab, bzw. in anderen Zeit(Raum)linien und das was die meisten Menschen bewusst zu sehen bekommen ist entweder nur ein Bruchteil davon, und/oder eine Darstellung dessen, was man sie sehen lassen und welche Emotion und Reaktion man provozieren will: Ein Schauspiel – ein zu Schau stellen, ob in kleinem privatem Kreis oder größerem, globalerem Gefüge. Dieses immer durchschaubareres Schauspiel, mit sich stets neu erfindenden Dramaturgie, wird uns höchstwahrscheinlich noch einige Zeit begleiten. Es ist jedoch in unserer Macht, sich davon nicht beeindrucken, nicht ablenken zu lassen und sich auf die eigenen Prioritäten zu besinnen, während wir uns vor Augen halten, dass ein Teil der alten Denkstrukturen, die um ihr Überleben kämpfen, auch unsere eigenen Gedanken und Überzeugungen sind/waren. (Noch ausführlicher dazu im Artikel „Der Wandel findet auch im Jenseits statt„)

Hinzu kam in den letzten Jahren, wie aus dem Nichts, die künstliche Intelligenz, die uns vorführt, wie schnell eine Entwicklung voranschreiten und Bereiche verändern, übernehmen kann, egal wie viel Widerstand dem entgegengebracht wird. Sie bahnt sich eigendynamisch den Weg und verdeutlich noch mehr, dass es kein Zurück mehr gibt und dass der alt-gewohnte Boden unter unseren Füßen tatsächlich Risse bekommen hat und sich wandelt. Ihre rasante, fast lückenlose Implementierung lässt noch besser zu ahnen, wie viele Jahre der sukzessiven Vorbereitung hinter dem Rücken und Augen der Öffentlichkeit erfolgt sind und wie schlau es gemacht worden ist. Die aktuelle Sichtbarmachung ist nur mehr die Schalterbetätigung nachdem der „Weihnachstbaum“ fertig geschmückt ist, mit einem ähnlichen Wow-Effekt. Wow! Wir haben Satelliten in der Umlaufbahn, die Weltweit eine Vernetzung ermöglichen?!

Die Besinnungshilfe

Einige Menschen wurden in den Jahren seit 2020 „hart getroffen“ (viele waren es aber auch schon Jahre davor), ob weil sie ihr Vermögen oder ihre Existenzgrundlage oder ihre Gesundheit oder ihre Liebsten verloren haben. In vielen Fällen dienten solche „Schicksalsschläge“ als Weckruf, als eine mögliche Hilfe zur Besinnung, zur Fokussierung des Wesentlichen und zum Überdenken der Prioritäten, wie auch der Enthypnotisierung. Es war und ist noch immer an jedem Einzelnen, ob er die Vorschläge zu einer persönlichen Wende annimmt, oder sich diesen gegenüber versteift und weiterhin in alten Bahnen zu fahren versucht. Das wird zunehmend womöglich immer schwieriger werden. Die alten „Gleise“ werden sich, metaphorisch gesehen, einem immer öfters direkt vor der Nase auflösen.

Ein „Ja“ zum Leben

Deswegen werden viele, die es bisher noch nicht getan haben,  vor „schicksalhaften“ Entscheidungsfragen stehen und sie für sich selbst beantworten müssen:

Bin ich echt bereit zu leben? bzw. Bin ich bereit echt zu leben?

Bin ich bereit, das Leben als solches, mit allem was dazu gehört anzunehmen und es tatsächlich zu leben?

Kristallklar

Die notwendige Tendenz zur Vereinfachung der eigenen Lebensumstände erwähne ich seit Jahren. Diese Tendenz ist noch lange nicht ausgereizt. Weitere Vereinfachung und Klärung aller Lebensbereiche ist weiterhin die Devise und ein Teil der aktuellen Erfahrung.

Vereinfache Dich Selbst!!!

Vereinfache Dein Denken, Deine emotionale Welt, Deine Art zu handeln, zu verstehen, Dein Umfeld zu begegnen und, und, und.

Aber Vorsicht! Mit Vereinfachung meine ich nicht eine Art Verarmung oder sogar Verdummung sondern eine Art Kristallisation, kristalline Klarheit ohne unnötigen Ballast. Denn, es scheint so, als ob sich die Schwerkraft mit unseren Voranschreiten potenziert und jede noch so kleine Last von einem Schritt zum nächsten gewichtiger und damit schwerer zu (er)tragen ist.

Klarheit kann selten auf faulen Kompromissen aufgebaut werden! Das Leben scheint keine Kompromisse mehr ertragen zu wollen. Kein halbes Leben mehr! Kein halbes Du! Kein halblebendiges Selbst! Das Leben ist das Leben – halbes Leben oder ein wenig zu leben, das geht gar nicht. Schon William Shakespeare schrieb im Hamlet: „Sein oder Nichtsein; das ist hier die Frage …“ und nicht „Sein, oder halb sein?“ und schon überhaupt nicht: „Selbst sein oder nur halb selbst sein?“!

Dauerhaft auf einer Kompromisswelle zu reiten, gleicht dem „halben“ Tod und halb tot auf der Erde herum zu wandeln ist nicht mehr „in“. So haben uns die letzten Jahre viele verlassen, denen es nicht mehr möglich war, sich in den irdischen Bereichen körperlich zu halten, oder die es nicht mehr wollten oder für die ihr Einsatz in dieser Realität beendet worden war.

Suche nach einem passenden energetischen Wirt

Immer mehr Menschen erwachen und befreien sich von „ihren“ Parasiten bzw. von ihrer Rolle, andere zu ernähren, eine bequeme Ersatzenergiequelle für andere zu sein. Dieses neue Selbstbewusstsein der früheren „Nährer“ kann gleichzeitig für diejenigen, die sich gerne an anderen bedienten, eine Chance sein, sich endlich auf ihre eigene, natürliche Energiequelle zu besinnen. Allerdings ist dies nicht immer ihre erste Wahl. Aus Gewohnheit suchen sie sich einen neuen Wirt, der sie weiter, wie sie es gewohnt sind, versorgt. Da es aber immer weniger von diesen freiwilligen „Wirte“ gibt, kann es zu einem energetischen „Gedränge“ und Konkurrenzkampf um die wenigen verbliebenen kommen. Es werden alle Register gezogen, um auch die Alten nochmals in die Schranken zu weisen, z.B. durch Schuldgefühle, und sie an ihre „Pflicht“ zu erinnern, andere zu ernähren und zu versorgen. Dies kann zu unangenehmen Gefühlen und Zuständen bei den „Betroffenen“ führen. Wenn die Einschüchterungs- und Unterwerfungsstrategien nicht erfolgreich sind und sie keinen neuen „Wirt“ finden, der mehr oder weniger freiwillig bereit ist, sie zu versorgen, werden sie aus Mangel an Energie und Unfähigkeit, ihren eigenen Weg zu gehen, auch diese Ebenen und Realitäten verlassen müssen.

„Wirt, pflanzlicher, tierischer oder menschlicher Organismus, der von einem Parasiten (Parasitismus) oder Synöken (Synökie) befallen ist und diesem zum Schutz, als Nahrung oder Transportmittel dient. Man unterscheidet verschiedene Wirtstypen: der Hauptwirt ist der bevorzugte W., der für den Parasiten optimale Entwicklungsbedingungen bietet. In einem Nebenwirt dagegen sind die Lebensbedingungen schlechter, die Entwicklung des Parasiten läuft häufig nur unvollständig ab.“ (Quelle: spektrum.de)

Mehr über parasitäre Mitbewohner schreibe ich im Artikel „Erlösender Umgang mit fremden Energien und Besetzungen in der Neuen Zeit„. Jedoch Achtung! Nicht alles, was als Parasit oder Besetzung empfunden wird, ist auch solches. Darüber schreibe ich mehr in „Formen der energetischen Koexistenz und der Fremdenergien

Machen wir unser Bestes aus dem was ist

Es gibt Menschen, die sich schon länger gegen notwendige innere Sterbeprozesse wehren und bewusst oder unbewusst ihr Status quo aufrechterhalten wollen. Für das Aufrechterhalten des Alten und Ausgedienten bekommen sie aber keine vitale Energie mehr und so gehen viele, bzw. sie verlassen diese Realität. In meinem Artikel „Viele verlassen derzeit den Körper und die physische Realität“ schreibe ich:

„Für viele von uns ist es schwer vorstellbar und nicht leicht zu verstehen und zu akzeptieren, dass es Menschen gibt, die auf der unbewussten Ebene lieber den Tod wählen, als mit der empfundenen Unsicherheit, Orientierungslosigkeit und Panik weiter zu leben. Sie flüchten sich in den physischen Tod, weil sie einerseits die alten Werte nicht mehr bedienen können, ihr aufgesetztes Image nicht mehr aufrechterhalten können und andererseits, weil sie sich endlich Ruhe, Erholung, Frieden und/oder Erlösung von den scheinbar ungelösten Problemen erhoffen. Doch auf der anderen Seite erwartet viele eine mehr oder weniger angenehme Überraschung! …“ (Weiterlesen hier ->)

Innere Sterbeprozesse ermöglichen eine Transformation. Sie stellen eine Brücke zwischen dem, was war und uns nicht mehr dienlich ist und dem, wo wir weiter hingehen und uns im erweiterten „Licht“ erfahren können. Das Leben, unser Leben ist stetige Veränderung. Es gibt keinen (persönlichen) Status quo, schon überhaupt nicht dann, wenn sich die gesamte Welt, gar Universum verändert. Man kann in sich nicht etwas fest- und aufrechthalten, was mit gesamtem Universum verbunden ist und interagiert, während dieses wandelt. Wenn die Teiche austrocknen, hilft es den Fischen nicht, auf den Alten zu beharren.

Ist bei Dir die Bereitschaft für die nächste inneren Wandlung vorhanden?

Wer ist schuld dass das Alte ausgedient hat?

Wenn wir zwei Schachspielenden beobachten und mitten des Spiels das Schachbrett betrachten, fragen wir dann auch, wer dafür verantwortlich ist, dass das Schachbrett gerade so aussieht, wie es aussieht? Fragen wir, wer schuld ist, dass der König seinen Platz verlassen hat und sich mitten im Feld befindet und die Bauern aufs andere Ufer übergelaufen sind? Nein! Es ist klar, dass das, warum das Brett zu dem Zeitpunkt so aussieht, wie es aussieht, das Ergebnis gemeinsamer Interaktionen und Synergien der Beteiligten/der Spieler ist.

So sieht es mit unserer Welt derzeit und zu jedem anderen beliebigen Zeitpunkt aus. Sie ist das Ergebnis aller unserer gemeinsamen Interaktionen und Synergien. Wer soll denn dann mehr oder weniger verantwortlich oder sogar schuldig sein? Wie die eigene Welt, so auch die gemeinsame, ist das Ergebnis unserer früheren Entscheidungen und Überzeugungen. Gefällt uns die Welt nicht so, wie sie ist, können wir uns dann überlegen, was wir an unserer Interaktion mit der Welt, wie wir unseren Beitrag zu der Welt, verändern wollen. Jedoch sollen wir verstehen, dass wenn wir unseren „Zug“ machen – auch unbewusst, die „Welt“ antworten wird.

Einen Schritt nach dem anderen, einen Zug nach dem anderen … geht es um eine behutsame Integration, neu getroffenen Entscheidungen und erträumten Ideen.

Willst Du wirklich leben?

Stets wird uns vor Augen all das geführt, was verwirrend, verwoben, unklar, kompliziert, belastend, getarnt, vergessen ist, damit wir umdenken, korrigieren und neue Entscheidungen treffen, die Weichen Richtung vitales Leben statt halbes bzw. ein bisschen Leben stellen konnten. Immer wieder wurden wir von unseren Seelen und dem Leben ob direkt oder durch die Blume gefragt:

Willst Du noch immer irgendwo dazwischen leben oder willst Du hier, direkt im Leben sein?

Willst Du Dich nach dem Leben nur sehnen oder bist Du bereit es anzunehmen?

Willst Du weiterhin den Kopf in den Sand stecken oder willst Du endlich klar sehen und wissen?

Viele fragen sich noch dazu:

Wie soll ich aber in vollen Zügen das Leben auskosten, wenn ich von allen Seiten eingeschränkt werde?

Nun, das ist gerade die Kunst!

Es geht NICHT mehr darum, (nur) zu ertragen!

Aus dem Kindergarten sind wir schon heraus. Es ist einfach, das Leben in vollen Zügen zu genießen, wenn alles wunderschön ist, wenn alles passt. Aber wie lebt sich, wie atmet man das Leben, wenn es enger wird? Wenn die Illusion der Enge so echt wirkt, dass sie uns einredet, wir haben keine andere Wahl, als sich (erneut) zurückzunehmen?

Was wir heute sehen, ist nicht immer schön. Es gab in der Vergangenheit individuell „plausible“ Gründe, den Kopf in den Sand zu stecken, sich Sand in die Augen zu streuen/streuen zu lassen. Sich blind, taub, stumm und unempfindsam machen. Das alles waren Taktiken der vergangenen Tage, wo wir (noch) nicht anders wussten/konnten. Jetzt sind wir ein paar Schritte weiter. Wir wurden intensiv geschult. Wir sind (zumindest physisch-energetisch-geistig-seelisch) bereit, das zu sehen, zu hören, zu empfinden und zu sagen was für uns individuell optimal ist.

Der göttliche Transfer

2024 wird ein Jahr des großen „Verschiebungen“. Ich nenne es den göttlichen Transfer. Viele sind eingeladen, die Plätze und Frequenzen, die sie „irrtümlich“, fälschlich, “verlockenderweise”, “verführenderweise” eingenommen haben, loszulassen, sich fallen zu lassen und sich dorthin zu begeben, wo sie wirklich hingehören, wo der Weg für sie, für ihr Weitergehen bereit und frei ist – also jenseits von “mit dem Kopf gegen die Wand”.

Um die „Notwendigkeit“ des göttlichen Transfers besser zu verstehen, muss man sich vor Augen halten, dass sich in den letzten Jahren viele Menschen aufgrund von sozialem Druck und Gruppenzwang polarisiert haben und sich auch Bewegungen und Denkweisen angeschlossen haben, die sie ohne diesen Druck niemals gewählt hätten. Man kann sich auch vorstellen, dass z.B. viele Menschen aus der spirituellen Szene und der New-Age-Bewegung sich mit Hilfe verschiedener angepriesener Techniken, “Behandlungen” und Manifestationen auf höhere Frequenzen gehoben haben, ohne zu wissen, ob dies für sie wirklich geeignet ist. Oft haben sie ihre Aufgaben und Lektionen, die sie in bestimmten anderen Frequenzbereichen zu erledigen hatten, nicht erfüllt, nicht abgeschlossen. Sie können sie jetzt nicht mehr erreichen, weil sie in einer anderen Frequenz schwingen, sich auf einer anderen Ebene (auf)halten und ohne den entsprechenden „Abschluss“ noch nicht weitergehen können. Dies hat auch zur Folge, dass sie sich zwar mit ihrem Energiesystem auf einer höheren Ebene befinden, ihr Bewusstsein dies aber nicht realisieren, nicht verarbeiten kann. Aus ihrer Sicht baden sie in reinem Licht, auf einer Licht-Ebene, die ihnen irgendwie inhaltslos erscheint, weil sie die Fülle und inhaltliche Vielfalt noch nicht verstehen und entschlüsseln können. So fühlen sich manche ratlos, weil sie das Gefühl haben, nichts tun zu können – außer das Licht zu halten, während die ganze Welt nach mutigen Pionieren und innovativen Taten schreit. Und das stimmt auch. Dort, wo sie künstlich energetisch aufgeladen sind, können sie nicht wirklich das tun, was sie tun müssten, wenn ihr Energiesystem ihrer wahren seelischen Natur entspräche und sie ihre Position entsprechend ihrer „Bestimmung“ eingenommen hätten.

Und doch ist es nur ein Beispiel, denn schließlich steht der entsprechende Weg auch denjenigen offen, die sich für einen Weg entschieden haben, der im Widerspruch zu ihnen selbst steht.

Wenn wir also den Weg unserer wahrer Natur gewählt haben, dann sind wir aufgefordert, alles loszulassen und hinter uns zu lassen, was nicht unserer wahrer Natur entspricht. Ohne Groll. Ohne Melancholie. Ohne Trauma. In Dankbarkeit für all die Erfahrungen, die uns dieses Streben nach mehr, anders, höher, heller, reicher, freier, erfüllter, schöner usw. gebracht hat.
Jeder hat zu jedem Zeitpunkt die Möglichkeit, sich wieder für seine wahre Natur zu entscheiden und diese nach und nach bewusster kennen zu lernen, indem er transformierende und transferierende Veränderungen in seinem Leben zulässt.
Wer sich dagegen sträubt und am alten, erkämpften, “ergaunerten”, erzwungenen „Status quo“ festhält, wird vermutlich mehrere, in der Intensität sich steigernde Angebote zum Umdenken erhalten. Wohin eine uneinsichtige, unwillige, dem Ganzen gegenüber dissonante Haltung führt, werden wir in den nächsten Jahren zur Genüge beobachten und daraus lernen können.
Vergessen wir nicht:
Alles, was geschieht, geschieht in größeren, höheren und tieferen Zusammenhängen und Konsequenzen. Das, was wir augenblicklich sehen, fühlen, wahrnehmen, ist meistens nur ein enger Ausschnitt. Wir kennen den Kontext und die Zusammenhänge nicht. So bleibt uns (wie immer) zu vertrauen, dass alles einen tiefer-intelligent-liebevolleren Sinn hat

Bist du vorbereitet, wenn die Stürme kommen?

Die Pflanze, die immer wieder von Wind und Sturm heimgesucht wird, muss ihre Wurzeln tiefer und fester verankern, um flexibler, biegsamer, widerstandsfähiger zu werden. Wenn der nächste Sturm vorbeifegt, ist sie besser vorbereitet und gerüstet als eine Pflanze, die im Windschatten geschont und verwöhnt wurde.

Wenn also in den kommenden Monaten und Jahren die Stürme kommen und die Wellen der Energien sich in Bewegung setzen, dann sind diejenigen, die “im Winde” trainiert und im Umgang mit Stürmen erprobt sind, womöglich besser gerüstet.

Also weine und verteufle nicht, wenn du in deinem Leben Durststrecken hattest und nicht immer auf der Sonnenseite leben konntest. Wenn du es dir erlaubst, wirst du erkennen, dass alles der Vorbereitung, der Flexibilität, der Stabilität und der Widerstandsfähigkeit diente. Denn eine zarte Pflanze, die regelmäßig gegossen wird, ist nicht daran gewöhnt, Durststrecken und Trockenzeiten zu überstehen und mit Veränderungen umzugehen. Anpassungsfähigkeit kann angeboren sein, aber auch verkümmern oder trainiert werden. Jeder entscheidet selbst, wie er sich auf die nächsten Schritte vorbereitet.

Tue dein Bestes

Zugegeben, die Jahre 2020 und 2021 waren etwas speziell und niemand hätte Anfang Januar 2020 erahnen können was und vor allem wie es kommen wird,

obwohl …

Tendenzen, Ahnungen, Andeutungen gab es in den letzten Jahren genug! Was haben wir daraus gelernt? Dass Unerwartetes, für unmöglich Gehaltenes scheinbar jederzeit wie aus heiterem Himmel geschehen kann. Dass man glaubt, dass man für so etwas nicht vorbereitet war. Und doch ist es nur ein Schein. Meiner Meinung nach, passiert kaum etwas aus heiterem Himmel, es hat nur eine (Ausdrucks-)Form, die man so nicht erwartet hätte.

Tue also Dein Bestes, das Dir zu jedem Zeitpunkt möglich ist und fühle genau, wo Du Deine Kraft, Deine Energie, Dein Potential, Deine Talente lenken und verschenken willst …

obwohl …

zugegeben, das klare Fühlen, Unterscheiden und Interpretieren ist durch die Verdichtung der Energien und Ereignisse schwieriger geworden – zumindest für mich.

Deswegen tue also Dein Bestes, aber nicht nur in der Theorie, sondern lasse auch die Praxis auf Dich zukommen. Vertraue, dass Du in der Praxis genug geübt hast und dass Du für die Realität, Deine Realität auch praktisch bereit und optimal ausgestattet bist. Jeder Schritt, jede Handlung, jeder Gedanke, jede Emotion, jeder Atemzug zählt!

In jedem Deinen Schritt, in jeder Handlung, in jedem Gedanken, in jeder Emotion, in jedem Gefühl, in jedem Atemzug sind Dein augenblicklicher Fokus, Deine Prioritäten, Deine Absicht, Deine Einstellung zum Leben, zu der Natur, zu den anderen Menschen, zu Dir selbst und dem Universum gespeichert.

Jeder Deiner Schritte, Handlungen, Gedanken, Emotionen und Atemzüge hat eine eigene Aura, eigenes Energie- und Bewusstseinsfeld, basierend auf Deiner Einstellung, Deiner Ausrichtung im Moment ihrer Erschaffung!

Wie kann man die Welt verändern?

Deine, unsere aller Schritte, Handlungen, Gedanken, Gefühle, Emotionen, Atemzüge … all das sind die Bausteine, aus denen diese Welt, ihre Vergangenheit und auch ihre Zukunft besteht. Fühlst Du Dich also noch immer der erhofften Veränderungen gegenüber ohnmächtig? Fragst Du Dich tatsächlich noch immer, was Du tun kannst, wie Du die Welt verändern kannst und weißt Du noch immer keine Antwort darauf?

Alles was im Neuen Jahr auf Dich zukommt, geschieht zu Deinem Besten, was aber nicht bedeutet, dass Du alles hinnehmen sollst. Vieles wird geschehen, damit Du dazu „Ja“ sagst, aber es wird auch vieles Geschehen, damit Du dazu „NEIN“ sagst und Dir erlaubst Deine individuellen Grenzen zu erkennen und zu setzen. Grenzen sind in der weiten Grenzenlosigkeit des Universums ein Hilfsmittel für die menschliche Ebene, um sich nicht zu überfordern, um sich nicht zu verlieren um das Erreichbare, statt Unerreichbare vor den Augen zu haben. Deine Grenzen verschieben sich, passen sich automatisch an, sobald Du soweit bist. Du brauchst also nicht über Deine Grenzen hinaus zu agieren. Alles was in Deinen Grenzen ist, ist auch in Deiner Kraft.

Das Aufräumen und die Vereinfachung werden brachliegende, zugeschüttete Energieressourcen von jedem Einzelnen und auch vom Kollektiv freilegen. Wir müssen jedoch lernen, mit diesen nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch umzugehen. Was willst Du, was wollen wir also mit dieser neu gewonnen Energie, mit dieser Kraft und mit den, dadurch entstehenden Möglichkeiten anfangen? Erkennen wir sie? Sie sind nämlich nicht nur dort, wo wir sie aus alter Gewohnheit erwarten würden. Sie sind multidimensional. Sie sind ganzheitlich. Und erkennen wir die, in ihnen, verborgene Chance? Wo lenken wir dann unsere Aufmerksamkeit und unsere Absichten hin?

ERKENNE UND VERSTEHE DEINE GRENZEN

SIMPLIFY – VEREINFACHE DEIN LEBEN UND DICH SELBST

MACHE DICH BEREIT

DO YOUR BEST – TUE DEIN BESTES

ALLES GESCHIEHT ZU DEINEM BESTEN

VERTRAUE

ATME DAS LEBEN

 

© 01/2020-2024 Kristina Hazler

 


 

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