Erwachen, Selbstintegration und die neue Sterbekultur

“Erwachen, Selbstintegration und die neue Sterbekultur” ist Teil 5 der Artikelreihe:
Aspektologie, Erwachen und Selbstintegration
Teil 1 finden Sie hier -> , Teil 2 hier ->, Teil 3 hier ->, Teil 4 hier ->

Die Sterbekultur

Eine entwickelte Sterbekultur würde bedeuten, dass wir optimal vorbereitet und dadurch fähig wären sich auf innere Sterbeprozesse einzulassen, sie zuzulassen ohne dass sie uns in Angst und psychisches Ungleichgewicht, bis hin zu verschiedenen Neurosen, Schizophrenie- und Alzheimergefühl versetzten. Wir wären fähig diesen Prozess optimal zu unterstützen und aus einem gewissen Abstand zu betrachten. So könnten wir von uns Berge an Energien ohne Ausschüttung von Stresshormone und in größter Dankbarkeit für alle Erfahrungen die wir durch sie gemacht haben zu verabschieden und befreien um bei voller Bewusstheit und Klarheit die ankommenden Anteile und Aspekte zu empfangen und sich im Vertrauen der, mit ihnen einfließende Energie und Bewusstsein zu öffnen. Das Abblocken der sich gerade uploadender Energie verursacht lediglich unnötige Depression, Hilf- und Ohnmachtslosigkeit. Unsere Wertungs- und Urteilsfähigkeit funkt uns dazwischen. Wir wollen zwar bewusst unsere Anteile zurück- und ihre Potentiale aktiviert haben, aber ohne all die Energien und Erfahrungen die sie mit sich bringen, falls sich diese für uns fremd und unangenehm anfühlen.

Deswegen meine ich auch, dass uns nicht nur an der Sterbekultur, sondern auch an der aspektologischen Kultur mangelt. Wäre dem nicht so, würden wir verstehen, dass wir viele Aspekte unbewusst und auf gewissen Ebene sogar bewusst und freiwillig, sogar mit Freude und großer Erwartung kreieren, weil sie uns eine breitere und tiefere Erfahrungspalette ermöglichen. Stehen wir zum Beispiel vor einem riesigen Berg und möchten wir wissen was sich hinter diesem befindet, das persönliche, physische oder psychische Bezwingen des Berges würde sehr lange dauern. Man kann sich aber einen Aspekt erschaffen, den man auf die andere Seite (geistig, energetisch) schicken und somit augenblicklich alle Informationen über die andere Seite haben kann, weil man in allem mit dem Anteil wie zwei Quantenteilchen verbunden bleibt – vorausgesetzt man blockt nicht ab!

Warum blockt man eigene Aspekte ab?

Meistens, weil wir sie nicht mehr als eigene Aspekte erkennt, und weil uns auch die Informationen die sie uns „telegrafieren“ nicht gefallen, nicht in unseren eigenen „Kram“ in unsere Vorstellungen passen.

Wie kann so etwas sein und passieren?

Erwachen, Selbstintegration und die Sterbekultur der innere Sterbeprozesse und die Ursachen der Entfremdung

Ziemlich einfach! Ähnlich wie beim Bilden einer künstlichen Persönlichkeit. Nehmen wir an, dass der angesprochene Berg in einem Grenzgebiet steht. Da wir wegen dem Berg die andere Seite nicht kennen, wissen wir auch nicht was sich dort abspielt, welche Menschen, welche Kultur dort lebt und wie sie sich uns gegenüber verhalten würde. Möglicherweise lebt dort eine uns fremdartige, nicht besonders freundliche Zivilisation. Damit dort unser Anteil, auch auf der geistigen Ebene erfahren und agieren kann, muss er gewissen Merkmale annehmen, eine Maske aufsetzen um dort kompatibel zu werden. Auf einmal klopft auf unsere geistige Tür ein uns angsteinjagender Fremdling mit einer düsteren Fratze und telepatiert uns Bilder die wir als bedrohlich empfinden. Wir verstehen nicht, dass das unser verkleideter Anteil ist, der uns in Bildsprache das Geschehen auf der anderen Seite des Berges so gut und lebhaft wie möglich vorspielt, damit wir verstehen. Statt dem knallen wir das geistige Tor zwischen uns zu und wollen davon nichts mehr wissen, gegebenfalls organisieren wir uns sogar noch eine Alarmanlage oder einen anderen geglaubt wirksamen Schutz vor diesem Eindringling. Und dabei hat er nur seinen Job getan, für den wir ihm kreiert haben!

Von Entfremdung zur Selbstintegration

Kommt es zu so einem Missverständnis, einem inneren Konflikt, kann sehr lange Zeit verstreichen, bis wir zur Selbstintegration bereit sind – also das Tor (unser Herz) zu öffnen. Der einstige Teil von uns selbst entfremdet sich uns umso mehr, umso länger er Informationen und Energien in fremden Gebieten sammelt, die wir bewusst nicht betreten und nicht erfahren haben. Es vergehen für beide Seiten öfters ganze Lebensabschnitte in der Getrenntheit und Entfremdung und wir versuchen diese dann – wenn wir so weit sind – ungeduldig, in einem Augenblick, höchstens einer Therapiesitzung oder an einem Wochenende zu verstehen, zusammenzuführen und zu integrieren und wundern uns, dass wir überfordert sind.

Bitte bedenkt:

Es ist ein Prozess! Er dauert so lange er dauert und erfordert Mut, Bereitschaft, Offenheit, Einfühlungsvermögen, Fingerspitzengefühl, Geduld und sehr viel Vertrauen. Selbstverständlich kann ich Sie gerne während so eines Prozesses begleiten, wenn sie es wünschen.

(Wollen Sie die gesamte Artikelreihe komplett und ohne Unterbrechung lesen, können Sie diese gegen Entgelt hier downloaden ->)

© 12/2016 Kristina Hazler

Aspektologie, Erwachen und SelbstintegrationAspektologie

besteht aus folgenden Teilen:

  1. Geheime Persönlichkeitsaspekte und Persönlichkeitsanteile
  2. Fremdenergien müssen nicht immer fremd sein
  3. Durch den spirituell-energetischen Tod gehen
  4. Ein Wettlauf gegen die innere Befreiung
  5. Erwachen, Selbstintegration und die neue Sterbekultur

 

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Erwachen im MenschSein - Das ExperimentEmpfehlung
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